Kategorie: Paleo-Rezepte

  • Spaghetti Carbonara a la Paleo

    Spaghetti Carbonara a la Paleo

    Mein Mann trainiert für Marathon, und heute am Sonntag muss er 3 Stunden laufen. Da braucht er natürlich Energie! Aber weil er sich ja nicht rein paleo ernährt, hat sich Spaghetti Carbonara gewünscht. Als Kompromiss habe ich die Sauce als paleotaugliche Variante zubereitet. Er hat dann seine kohlenhydratreichen Hartweizennudeln bekommen und ich kochte mir Zucchini-Nudeln dazu. Sogar diese lassen sich al dente zubereiten 🙂

    Zutaten:

    • 2 Eier
    • 3 EL Fett oder Butter
    • 1 Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehe
    • 150 g Speck
    • 250 ml Kokosmilch
    • Salz, Pfeffer
    • 1 mittelgroße Zucchini
    • etwas Bergkäse oder Hartkäse

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    Zubereitung:

    1. Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken und in einer Pfanne im Fett andünsten
    2. Später Speck dazugeben und knusprig braten
    3. Die Eier mit der Kokosmilch schaumig schlagen und mit Salz und Pfeffer würzen
    4. Diese Mischung in die Pfanne geben und aufkochen
    5. Zucchini waschen und mit einer Reibe länglich in dünne Streifen schneiden
    6. Zucchini-Nudeln im heißen Wasser (Salz nicht vergessen!) ca. 4-5 Minuten köcheln lassen
    7. Beim Servieren mit geriebener Berg- oder Hartkäse bestreuen

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  • Körniges Mandel-Sesambrot

    Körniges Mandel-Sesambrot

    Die Paleo-Brote, die ich bisher gebacken hatte, waren zu nusslastig vom Geschmack her. Ich sehnte mich nach einem Brot, das ein bisschen neutraler schmeckt. Diese Mischung hat mich nach mehreren Versuchen endgültig überzeugt. Es geht blitzschnell zuzubereiten, und schmeckt eher körnig jedoch nicht zu nussig. Nach meiner Erfahrung hält sich im Kühlschrank sogar 1 Woche lang, was auch notwendig ist, denn ich esse nur noch solche dünne Scheiben an Brot wie abgebildet.

    Zutaten für ein kleines Kastenbrot:

    • 4 Eier
    • etwas Salz
    • 2 EL Fett oder Butter
    • 60 g gemahlene Mandeln
    • 30 g Sesammehl
    • 10 g Tapioka-Stärke
    • 1 TL Backpulver
    • 1 EL Sonnenblumenkerne
    • 1 EL Kürbiskerne
    • 1 EL Sesam
    • 1 EL Leinsamen

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    Zubereitung:

    1. Eier in einer Rührschüssel schaumig schlagen und etwas Salz dazu geben
    2. Die Trockenmasse mit dem Backpulver vermengen und zu den Eiern geben
    3. Die Kerne und Samen dazumischen
    4. In einer gefetteten Backform bei 180°C Grad ca. 30 Minuten backen

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  • Paprikacremesuppe mit Speckwürfeln

    Paprikacremesuppe mit Speckwürfeln

    Beim Einkaufen bin ich auf einige „nicht mehr ganz knackige“ rote Paprika aufmerksam geworden. Aus heimischer Anbau (Frankenland), aber wegen dieser „Mängel“ waren sie zur Hälfte reduziert und schon in der „Entsorgungskiste“ gelegen. Bevor sie also in der Müll landeten, habe ich zugeschlagen. Da sie zwar noch sehr gut schmecken aber kein Schönheitswettbewerb für ihr Äußerliches gewinnen, bietet sich natürlich eine Verarbeitung zur Cremesuppe an. Und wenn dazu noch angebratener Speck dazukommt, freut sich die Steinzeitfrau in mir!

    Zutaten:

    • 4-5 Paprika (pro Stück ca. 150g)
    • 1 Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehen
    • 3 EL Olivenöl
    • 2 TL (ungarischer) süßer Paprikapulver
    • ca. 500 ml Wasser oder Gemüsebrühe
    • Salz, Pfeffer
    • 50-75 g Speck

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    Zubereitung:

    1. Paprika waschen und in ca. 2 X 2 cm Stücke schneiden
    2. Zwiebel und Knoblauchzehe klein hacken und in einem Topf im Olivenöl anbraten
    3. Wenn sie glasig geworden sind, kurz vorm Herd ziehen und den Paprikapulver untermischen (Der Paprikapulver kann bitter werden, wenn scharf angebraten wird!)
    4. Paprika-Stücke dazugeben, umrühren und die Flüssigkeit dazugießen
    5. Mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Paprikastücke weich geworden sind
    6. Mit einem Pürierstab alles gut pürieren und verrühren
    7. Während die Suppe noch paar Minuten vor sich hinköchelt die Speckwürfel in einer Pfanne kurz anbraten, damit sie schön knusprig werden
    8. Nochmal abschmecken und mit den Speckwürfeln servieren

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  • Kokos-Himbeeren-Auflauf / Kokos-Erdbeeren-Auflauf

    Kokos-Himbeeren-Auflauf / Kokos-Erdbeeren-Auflauf

    Es ist Beeren-Zeit, und ich wollte was Süßes, wo die Beeren noch im Ganzen genießen kann. Zugegeben ich bin eine Kokos-Fan, und die Kombination mit den Beeren ist für mich eine unschlagbare Mischung. Das folgende Rezept habe ich mehrmals zubereitet, immer wieder mit unterschiedlichen Beeren-Mischungen. Der süße Auflauf kam sogar bei den Freunden meines Mannes gut an, als ich ihn bei Ihrer Männerrunde als Nachtisch anbot – natürlich mit Schokoladensauce.

    Zutaten:

    • 4 Eier
    • 10 Tropfen Stevia oder 2 EL Honig
    • 2 EL Kokosöl
    • 200 ml Kokosmilch
    • 200 g Kokosraspeln
    • 300 g Beeren (Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren je nach Belieben
    • Prise Salz

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    Zubereitung:

    1. Eier in einer Rührschüssel mit etwas Salz schaumig rühren
    2. Stevia (Honig), geschmolzenes Kokosöl und Kokosmilch dazugeben
    3. Schließlich auch die Kokosraspeln unterrühren
    4. Masse in eine gefettete Auflaufform (Keramik oder Glas) gießen und mit den Beeren belegen
    5. Bei 175°C Grad ca. 25-30 Minuten backen

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  • Mohn-Kokos-Muffins mit Himbeeren

    Mohn-Kokos-Muffins mit Himbeeren

    Kaum sind die Erdbeeren in unserem Hofladen weg, wurden mit herrlichen Himbeeren ersetzt. Zum Glück lassen sich Himbeeren wunderbar einfrieren, und somit habe bestimmt schon 5 Kilo im Gefrierfach deponiert. Himbeeren sind sehr reich an Vitamin-C und haben ziemlich niedrige Kohlenhydrat-Werte. Ich esse sie frisch sehr gerne aber verwende ich sie auch zum Kuchen backen. Ich hatte ja schon mal die Erdbeer-Muffins mit Mohn gebacken – ich habe dieses Mal lediglich die Erdbeeren durch Himbeeren ersetzt.

    Zutaten:

    • 3 Eier
    • 2-3 EL Erythrit oder Honig
    • 3 EL Kokosfett
    • 25 g Mohnmehl
    • 25 g Mohn gemahlen
    • 50 g Kokosflocken
    • 1/2 TL Natron
    • 200 g Himbeeren

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    Zubereitung:

    1. Eier mit Erythrit/Honig mit dem Handrührgerät weiß rühren, dann Kokosfett dazu mischen
    2. Die trockenen Zutaten miteinander vermischen und mit der Eier-Masse zu einem Teig rühren
    3. Die Himbeeren zum Schluss unterheben.
    4. Den Teig in einen Muffin-Form häufen – ergibt ca. 6 Muffins
    5. Bei 175°C ca. 25 Min backen

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  • Blumenkohl-Reis

    Blumenkohl-Reis

    Es war von Anfang an schwierig auf die gewohnten Beilagen wie Kartoffel oder Reis zu verzichten. Besser gesagt, es geht hier gar nicht um Verzichten sondern um Ersetzen. Denn es ist meistens ja nur das Auge, das nach solchen Beilagen auf dem Teller verlangt. Um das Auge auszutricksen bietet der Blumenkohl eine einfache und schnelle Alternative: Reis. Sogar im Geschmack kommt diese Beilage dem weißen Getreide nah. Natürlich bieten verschiedene Würz-Möglichkeiten einen größeren Spielraum, um den Geschmack zu intensivieren.

    Zutaten (4 Portionen):

    • 1 Kopf Blumenkohl
    • 2 Frühlingszwiebeln
    • 1 kleine Zwiebel
    • 2 EL Fett oder Butter
    • Salz, Pfeffer
    • Petersilie

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    Zubereitung:

    1. Blumenkohl in kleinere Rosen zerlegen
    2. Die Zwiebeln in einer beschichteten Pfanne in Fett andünsten
    3. Währenddessen mit dem „Quick Chef 3“ von Tupperware die Blumenkohlrosen zerkleinern
    4. Blumenkohl mit in die Pfanne geben und andünsten bis teilweise leicht goldbraun wird
    5. Mit Salz, Pfeffer und etwas gehackter Petersilie würzen

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  • Schnelles Himbeereis

    Schnelles Himbeereis

    Es ist Sommerzeit und ich liebe es Eiscreme zu naschen. Da ich über keine Eismaschine verfüge, habe ich einen anderen Weg gesucht mir ein leckeres Fruchteis zuzubereiten. Als Vorbereitung hatte ich die frischen Himbeeren über Nacht in den Gefrierschrank gelegt. Diese sollten als Grundlage dienen. Himbeeren sind reich an Vitaminen (A, B, und C) und an Mineralstoffen wie Eisen und Kalzium. Sie stärkt das Immunsystem, wirkt entzündungshemmend und beruhigend. Und genau das brauche ich während am Abend auf der Couch sitzend mein Himbeereis schlemme: Ruhe und Entspannung.

    Zutaten (4 Portionen):

    • 125 g gefrorene Himbeeren
    • 200 ml Kokosmilch (ich hatte die dünnere Sorte zu Hand)
    • 1 reife, zerdrückte Banane

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    Zubereitung:

    1. Es geht ganz schnell mit dem „Quick Chef 3“ von Tupperware
    2. Die Banane zerdrücke ich mit einer Gabel zu Brei und mische die gefrorenen Himbeeren dazu
    3. Sobald ich die Kokosmilch dazu gegeben habe, muss es schnell gehen, sonst könnten die Messer und die Himbeeren zusammenfrieren: also heißt es Drehen und Rühren!
    4. Je nach Kokosmilch (ob dicker oder dünner) und wie lange man gerührt hat, kann sein, dass die Masse nochmal für paar Stunden in das Tiefkühlfach muss

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  • Bananen-Pfannkuchen mit Heidelbeeren bzw. Erdbeeren

    Bananen-Pfannkuchen mit Heidelbeeren bzw. Erdbeeren

    Ich habe mehrere Versuche unternehmen müssen, um die perfekten Bananen-Pfannkuchen hinzubekommen, also welche mit Banane im Teig. Oft zerfiel der Teig beim Backen oder klebte alles in der Pfanne fest. Nun kann ich die drei wichtigsten Geheimnisse des perfekten Bananen-Pfannkuchens lüften: man nehme eine etwas grünere Banane, man stelle den Herd beim Backen nur auf mittlere Hitze und man gebe die Heidelbeeren oder Erdbeeren erst in der Pfanne hinzu.

    Zutaten für ca. 5 Stück:

    • 2 Eier
    • 2 EL kaltes Wasser
    • 1 Banane
    • 2 EL gemahlene Mandeln
    • 2 EL Mandelmehl
    • zum Süßen 2-3 Tropfen Stevia oder 1 TL Honig – je nach Geschmack
    • etwas Salz
    • 1 EL Mandel- oder Haselnussöl
    • 1/2 TL Backpulver

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    Zubereitung:

    1. Eier mit dem Wasser schaumig schlagen
    2. Eine Priese Salz dazugeben
    3. Die etwas härtere (keine sehr reife!)Banane mit einer Gabel zerdrücken und dazumischen
    4. Um den Teig zu süßen nehme ich immer 2-3 Tropfen Stevia. Alternativ kann man aber auch 1 TL Honig oder Xylit/Erithrol verwenden
    5. Gemahlene Mandeln und Mandelmehl mit dem Backpulver dazugeben
    6. In der Pfanne etwas Kokosfett/Butter erwärmen, aber in einer gut beschichteten Pfanne geht es auch ohne. Wichtig, dass wir die Herdplatte nicht zu heiß stellen, Stufe 3 reicht aus – lieber länger aber langsamer braten!
    7. Den Teig in die Pfanne geben (löffeln) und einen runden Pfannkuchen formen (meine haben so ca. 10 cm Durchmesser – so ergibt die Masse ca. 5 Pfannkuchen)
    8. Dann erst die einzelnen Heidelbeere (oder in dünne Scheiben geschnittene Erdbeere) in den Teig drücken, während die erste Seite schon anbrät
    9. Auf dieser Weise zerfällt der Teig beim Wenden definitiv nicht
    10. Ich habe aus den restlichen Erdbeeren eine Erdbeer-Creme gemacht: 1 handvoll Erdbeeren mit 2 TL fester Kokosmilch (Kokoscreme)zerdrücken/zerkleinern und zu einer Creme mischen.

      Ich habe die Pfannkuchen früher immer versucht wie die Crepes auf höhere Hitze (Herdstufe 5) zu backen – das war definitiv ein Fehler. Diese Pfannkuchen, wie wir sie aus Amerika kennen, gelingen wesentlich besser, wenn wir sie langsam, auf niedrigerer Stufe anbraten.

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  • Möhren-Körner-Brot

    Möhren-Körner-Brot

    Ich habe mir aus Äpfel und Möhren einen leckeren Saft zubereitet, mit Hilfe eines Entsafters. Danach stellt sich aber immer die Frage, was tun mit der Trockenmasse? Die Erfahrung zeigte, dass Gemüse-Brote saftig sind und sich im Kühlschrank auch lange halten. Deshalb habe ich beschlossen die Möhren-Masse für ein Brot zu verwenden. Das Brot schmeckt durch die Möhren etwas süßlich – aber genau deshalb finde ich es mit Butter beschmiert sehr lecker.

    Zutaten:

    • 250 g Möhren -> 150 g Trockenmasse nach Entsaften
    • 4 Eier
    • 2 EL Olivenöl
    • 100 g gemahlene Mandeln
    • 20 g Haselnussmehl
    • 2 EL Sesamsamen
    • 1 EL Leinsamen
    • 3 EL Sonnenblumenkerne
    • 1 EL Flohsamen
    • 1 TL Backpulver
    • Salz

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    Zubereitung:

    1. 250 g Möhren entsaften – dies ergibt ca. 150 g Trockenmasse
    2. Die 4 Eier mit dem Salz aufschlagen und das Olivenöl dazugeben
    3. Die trockenen Zutaten miteinander vermengen und zur Eiermasse geben
    4. In einem Kastenform (ich verwende Silikon) geben und bei 175°C Grad ca. 40 Minuten backen

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  • Süßkartoffel-Auflauf mit Hackfleisch überbacken

    Süßkartoffel-Auflauf mit Hackfleisch überbacken

    Ein Auflauf gehörte schon immer zu meinen Lieblingsgerichten. Das schönste an einem Auflauf war für mich immer die oberste Schicht: überbackener Käse. Alles schön mit Käse überbacken – da konnte nie was schief gehen. Damit ist jetzt mal vorbei. Ich habe mich in den letzten Wochen noch gar nicht an Aufläufen getraut, weil so ganz ohne Käse-Schicht erschien mir das ganze so nackt. Hunger macht aber erfinderisch, und ich entschied mich für Fleisch als oberste Schicht, alles mit einer Art Bechamelsauce begossen, damit nicht gar so trocken wird. Das Gemüse war aber so saftig, dass ich zwar etwas traurig, aber auf den Käse verzichten konnte.

    Zutaten:

    • 1 kleine Zucchini
    • 1 große Süßkartoffel
    • 2 (orange) Paprika
    • 400 g Champions
    • 500 g Hackfleisch (Rind- und Schwein gemischt)
    • 2 kleine Zwiebeln
    • 2 Knoblauchzehe
    • 2 EL Olivenöl oder Fett
    • 2 Eier
    • 150 ml Kokosmilch
    • Salz, Pfeffer, Thymian

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    Zubereitung:

    1. Gemüse waschen, putzen und alles auf einer Reibe in dünne Scheiben schneiden
    2. Auflaufform ausfetten und das Gemüse schichtweise hineinlegen: Süßkartoffeln, Champions, Zucchini und Paprika
    3. Die Schichten immer mal würzen, mit Salz, Pfeffer und Thymian
    4. In einer Pfanne die kleingehackten Zwiebeln und Knoblauch in Fett kurz dünsten und das Hackfleisch mit anbraten
    5. Fleisch salzen und pfeffern und über das Gemüse verteilen
    6. Kokosmilch mit den 2 Eiern schaumig schlagen und über das Hackfleisch gießen
    7. Im Ofen bei 175°C mit Alufolie bedeckt ca. 25 Minuten garen, danach für weiter 15 Minuten ohne Folie weiterbacken

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