Kategorie: Paleo-Rezepte

  • Mariniertes Grillgemüse

    Mariniertes Grillgemüse

    Wenn es schnell gehen muss, mache ich mein Gemüse meistens im Ofen oder in der Microwelle in einem Gemüsegarer. Wenn wir den Grill anheizen bietet sich eine Abwechslung bei der Zubereitung an. Um dem Gemüse zusätzlich zum Grillfleisch passenden Geschmack zu verpassen, habe ich sie in eine Marinade gelegt. Eine absolute Überraschung war für mich der Geschmack des gegrillten Kohlrabis – mit der süßlichen Marinade war die Kombination für mich perfekt.

    Zutaten:

    • 4-5 Möhren
    • 1 Kohlrabi
    • 1 mittelgroßer Zucchini
    • 1 großer Zwiebel
    • 1 Paprika
    • das Gemüse lässt sich natürlich nach Saison und Vorrat variieren z.B. Spargel oder Kürbis
    • zur Marinade:
    • 4 EL Olivenöl (hier kann man auch kombinieren, z.B. 2 EL Olivenöl und 2 EL Sesamöl)
    • 3 EL Aceto Balsamico
    • 1 EL Honig oder Agavendicksaft
    • 2 Knoblauchzehe (zerdrückt)
    • etwas Oregano oder Kräuter de Provance
    • etwas Salz und Pfeffer

    Zubereitung:

    1. Zuerst bereite ich in einem Schüssel die Marinade vor – alle Zutaten gut miteinander vermischen
    2. Gemüse putzen und in Streifen oder größeren Stücke schneiden
    3. Das Gemüse und die Marinade in einem großen Schüssel gut durchmischen
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    5. Das ganze für 1-2 Stunden stehen lassen, zwischendurch nochmal umrühren
    6. Alles auf den Grill legen, und ca. 10-15 Minuten grillen
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      Das Gemüse bleibt bissfest, ist aber schon durchgegart. Wenn jemanden es zu aufwendig ist die einzelnen Gemüse-Stücke auf dem Grill zu überwachen, kann auch eine Alu-Grillplatte nehmen, mit einer Alufolie das ganze zudecken, und so ca. 30 Minuten garen.

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  • Bananenkuchen oder Bananenbrot

    Bananenkuchen oder Bananenbrot

    Was tun mit 2 reifen Bananen? Die Frage ist eher, möchte ich ein Brot oder möchte ich was Süßes. Dieses Grundrezept kann man mit der Dosierung von Honig selber variieren. Nimmt man 4 EL Honig – dann bekommt man einen leckeren Kastenkuchen. Ohne Honig ist es ein typisches Paleo-Brot. Es ist bewiesen, dass Bananen die Stimmung heben können, sogar den Blutdruck regulieren. Für Sportler wegen der hohen Magnesium-Gehalt wichtig, denn die Muskeln bzw. Nerven werden dadurch gestärkt. Die festen hellen Bananen enthalten leider nicht ganz so viele wertvolle Inhaltsstoffe wie die vollreifen, dunklen Früchte – aber genau dafür nehmen wir für dieses Rezept reife Bananen.


    Zutaten:

    • 2 reife Bananen
    • 3 Eier
    • 4 EL Kokosöl (ist aber auch mit 4 EL Haselnussöl ersetzbar)
    • 200 g gemahlene Mandeln
    • 1 TL Natron
    • etwas Zimt
    • 3 EL Honig – Dieser Zutat kann weggelassen werden, in diesem Fall bekommt man ein Bananenbrot.

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    Zubereitung:

    1. Eier aufschlagen und trennen
    2. Eigelb mit Honig und Öl (Fett) schaumig rühren – ein Handrührgerät eignet sich prima um den Teig zuzubereiten
    3. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und zu der Eiermasse mischen
    4. Die Masse mit etwas Zimt würzen
    5. Mandeln und Natron zum Teig rühren
    6. Eiweiß in einem separaten Schüssel steif schlagen und dem Teig bei niedriger Stufe unterheben
    7. Ein Kastenbackform mit Butter einfetten und den Teig hineingießen
    8. Im Backofen bei 175°C (Umluft) ca. 45 Min backen. Da es sich um einen Obstteig handelt, lieber erst die Stäbchenprobe machen, bevor man den Kuchen/Brot aus dem Ofen nimmt

    Als wir im Januar in der Karibik im Urlaub waren, habe ich auf der Insel St. Lucia – berühmt von ihren Bananen – was interessantes gekauft: Bananen-Essenz (man kann ihn auf dem Bild erkennen). Dieses Mal habe ich auch ein Eßlöffel von diesem zuckerfreien Essenz dazugemischt. Der Kuchen schmeckte meiner Meinung nach nicht mehr nach Banane, aber es duftete intensiver als ohne.

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  • Lachsfilet auf Knoblauch-Spinat

    Lachsfilet auf Knoblauch-Spinat

    Lachs ist reich an Omega-3-Fettsäuren. Diese sind lebenswichtig für unseren Körper, vor allem wegen ihren entzündungshemmenden Eigenschaft. Laut Fachliteratur sollte man pro Tag so viel Omega-3 aufnehmen wie in 50 – 200 g Lachs enthalten ist. Allerdings sollte man darauf achten, was für Fisch man kauft. Zum einen sind die Weltmeere mit giftigen Stoffen wie Quecksilber und PCB verseucht. Zum anderen sollte man eine Überfischung verhindern.

    Zutaten für 2 Personen:

    • 2 Lachsfilets (Bio)
    • 2 EL Olivenöl
    • 1 Packung Tiefkühlspinat (Bio)
    • 2 EL Butter oder Ghee
    • 2 Knoblauchzehe
    • Salz, Pfeffer
    • Scheibe Zitrone
    • 2 EL Pinienkerne

    Zubereitung:

    1. Lachsfilets auftauen, dann salzen und pfeffern
    2. In einer Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen und den Fisch auf beiden Seiten goldbraun braten
    3. Spinat in einen Topf geben und auf dem Fett (Butter oder Ghee) unter einem Deckel dünsten
    4. Mit zerdrückten Knoblauchzehen würzen und nach belieben mit Salz und Pfeffer würzen
    5. Wenn der Spinat fertiggegart ist, mit dem Lachsfilet auf einen Teller servieren
    6. Lachs mit der Pfeffermühle pfeffern und mit Zitronensaft betröpfeln
    7. In einer Teflonpfanne 2 EL Pinienkerne kurz rösten und über den Spinat geben

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  • Bananen Kaiserschmarrn

    Bananen Kaiserschmarrn

    Ich hatte Lust auf Pfannkuchen. Beim überprüfen meiner Vorräte stellte ich fest, dass ich noch Bananen hatte. Die Idee war geboren: der Teig soll Bananen beinhalten. Ich mischte noch die üblichen „Paleo-Teigzutaten“ hinzu, aber beim Backen kam dann die böse Überraschung – der Teig wurde nicht fest und ich konnte die Pfannkuchen nicht umdrehen. Ich denkte also um und zerkleinerte die halb gebackene Masse bis sie komplett durch war: mein Bananen Kaiserschmarrn war geboren!

    Zutaten (für eine große Portion):

    • 2 reife Bananen
    • 2 Eier
    • 3 EL gemahlene Mandeln
    • 1 EL Leinsamenmehl
    • 1 EL Kokosfett
    • etwas Zimt
    • alternativ 1 EL Rosinen
    • 1 TL Kokosfett oder Butter zum Braten

    Zubereitung:

    1. Eier schaumig schlagen
    2. Die zerdrückten Bananen dazumischen
    3. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und zu der Eiermasse mischen
    4. Die Masse mit etwas Zimt würzen
    5. Mandeln und Leinsamenmehl dazugeben und verrühren
    6. Rosinen dazumischen
    7. In einer Pfanne Kokosfett oder Butter schmelzen lassen
    8. Die Masse in die Pfanne gießen. Eine Seite fertig backen, danach in weitere unregelmäßige Stücke zerreißen und die Stücke weiter anbraten lassen, bis sie goldbraun sind.
    9. Durch die Bananen ist der Teig sehr locker und fruchtig.

    In meinem früheren Ernährungsleben habe ich den Kaiserschmarn mit Marmalade oder Kompott serviert. Deshalb brauchte ich noch was obstiges dazu: ich rieb 1 Apfel über den Teig.
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  • Paleo-Pfannkuchen mit Banane und Schokosauce

    Paleo-Pfannkuchen mit Banane und Schokosauce

    Naschkatzen wie ich essen sehr gerne Pfannkuchen. Zum Glück musste ich bei Paleo auf diese Gewohnheit nicht verzichten. Früher aß ich zum Frühstück eher ein Marmaladen-Brötchen, aber neuerdings mache mir gerne ein Pfannkuchen als Süßes-Frühstück. Diese Variante geht besonders schnell, und die Banane sorgt dafür, dass man sich wirklich satt fühlt. Da aber der Bananen-Belag doch etwas trocken ist, habe ich schnell noch eine einfache Schokoladensauce dazu kreiert.

    Zutaten:

    • 1 Ei
    • 1 EL gemahlene Mandeln
    • 1 EL Leinsammehl
    • zum Süßen Stevia, Xylit, Erithrol oder Honig
    • etwas Salz
    • 1 TL Kokosfett
    • 1 Banane
    • 2 EL Haselnuss- oder Mandelöl)
    • 1 TL Kakaopulver
    • 1 TL getrocknete Kokosflocken

    Zubereitung:

    1. Ei schaumig schlagen
    2. Eine Priese Salz dazugeben
    3. Um den Teig zu süßen nehme ich immer 2-3 Tropfen Stevia. Alternativ kann man aber auch 1 TL Honig oder Xylit/Erithrol verwenden
    4. Mandeln und Leinsamenmehl dazumischen
    5. In der Pfanne das Kokosfett erhitzen
    6. Die Masse in die Pfanne geben, runde Pfannkuchen formen und auf beiden seiten goldbraun braten
    7. Den fertigen Pfannkuchen auf einen Teller legen und mit Bananenscheiben belegen
    8. Um die Schokosauce vorzubereiten habe ich die noch warme (nicht heiße!) Pfanne genommen, und das Öl darin leicht erwärmen lassen
    9. Mit einem Holzlöffel mischte ich den Kakaopulver dazu, bis es eine Art Sauce geworden ist
    10. Sauce über den Pfannkuchen tröpfeln und mit Kokosflocken schmücken

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  • Putenschnitzel im Kokos-Mandel-Sesam-Mantel

    Putenschnitzel im Kokos-Mandel-Sesam-Mantel

    Endlich geht das Panieren Ruck-Zuck! Ich habe früher nie Schnitzel gemacht, weil das Panieren mich richtig genervt hat: das Fleisch in Mehl wälzen, dann im Ei und spätestens beim Semmelbrösel war ich schon bis zum Ellenbogen mit dem Zeug vollgeschmiert und beklebt. Und man musste auch noch diese 3 Gefäße dann wieder sauber kriegen, die übrig gebliebenen Zutaten aufbewahren oder im schlimmsten Fall wegwerfen. Ich bin nicht faul in der Küche – aber diese Arbeit war mir immer viel zu aufwendig. Und jetzt kommt der Paleo-Schnitzel, der nicht nur gesund, sondern auch noch schnell zuzubereiten ist.

    Zutaten:

    • 500g Putenschnitzel
    • 2-3 EL Olivenöl
    • 2 EL Pesto (Basilikum oder Bärlauch)
    • 1 Ei
    • zum Panieren: Kokosraspel, gemahlene Mandeln und Sesam (ca. je eine Hand voll)

    Zubereitung:

    1. Schnitzel auf dem Schneidebrett ausbreiten, wenn nötig ausklopfen und in kleinere Stücke schneiden (ca. 4-5 cm  x 4-5 cm).
    2. Salzen und nach belieben pfeffern
    3. In einem Schüssel die Marinade vorbereiten: 2-3 Löffel Olivenöl mit 2 Eßlöffel Pesto mischen (wenn das Pesto nicht würzig genug ist, kann das Fleisch zusätzlich leicht salzen
    4. Fleisch in der Marinade gut umrühren und für 1-2 Stunden (gerne auch über Nacht) in den Kühlschrank stellen
    5. Vorm Panieren ein Ei aufschlagen und gut mit dem Fleisch un der Marinade verrühren
    6. In einen flachen Schüssel oder auf einen Teller die Mandel-Kokos-Sesam-Mischung ausbreiten
    7. Die Fleischstücke mit der Hand nach belieben 1-2 Mal in der Mischung wälzen
    8. Die panierten Schnitzel auf ein Backblech (mit Backpapier belegt) legen und im Ofen (ich habe Heißluft verwendet) bei 180°C ca. 10 Min backen. Danach herausnehmen und die Schnitzel wenden. Anschließend weitere 5 Minuten backen. Wenn jemand mehr goldbraun mag, dann auch gerne länger im Ofen lassen.

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    Als Beilage gab es Spargel mit Sauce Hollandaise – da wir ja mitten in der Spargelzeit stecken. Man kann die Schnitzel aber mit jeder beliebigen Beilage servieren (gedünstetes Gemüse, Omelett, Süßkartoffel-Pommes usw.)

    Paleo To Go: Die Schnitzel kann man wunderbar einpacken und auch unterwegs genießen!

  • Frischer Spargel mit Sauce Hollandaise

    Frischer Spargel mit Sauce Hollandaise

    Es ist April, aber wir stecken schon wetter bedingt mitten in der Spargelzeit. Ich war im Rheingau unterwegs und bin an einem Bauernhof vorbeigekommen. Natürlich kaufte ich gleich 1 kg frischen Spargel direkt vom Hof und somit war unser Abendessen geklärt. Komischerweise waren die dünneren, zarteren, die wir lieber mögen nur als 2. Klasse bewertet – dafür auch günstiger. In Spargel stecken viele Vitamine und die enthaltene Folsäure ist wichtig für die Zellverjüngung und Blutbildung.

    Zutaten:

    • 1 kg frischer Spargel
    • 100g Butter
    • 2 Eier
    • 1 Zitrone

    Zubereitung:

    1. Spargel waschen und schälen (ich musste sie halbieren, weil sie so groß waren, dass sie nicht in meinen Topf passten)
    2. Wasser zum Kochen aufsetzen und salzen
    3. Spargel in das kochende Wasser legen und ca. 20 Minuten köcheln lassen
    4. Für die Sauce in einem kleineren Topf die Butter zum Schmelzen bringen
    5. Eier aufschlagen (normalerweise gehört in die richtige Sauce Hollandaise nur Eigelb. Aber warum nicht mit Eiweiß, dachte ich mir? Ich habe also die zwei kompletten Eier genommen)
    6. Butter etwas abkühlen lassen, und beim ständigen Rühren die Eier dazu geben
    7. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken
    8. Spargel auf einen Teller legen und die Sauce darüber gießen – zum Verzieren habe ich fein gehackte Petersilie genommen

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    Natürlich gab es Fleisch zu Spargel: Putenschnitzel mit Kokos-Mandel-Sesam Mantel

  • Zucchini Omelett

    Zucchini Omelett

    Ein großes Frühstück gibt uns das Gefühl voll zu sein und das über einen langen Zeitraum. Einer der wichtigsten Bestandteil einer vollwertigen Paleo-Frühstück sind Eier. Ihr Protein kann voll und ganz in Körpereiweiß umgewandelt werden, das als Aufbaunahrung für Zellen und Enzyme gebraucht wird. Sogar Studien haben mehrfach bewiesen, dass Proteine zum Frühstück beim Abnehmen helfen können. Um meine Frühstückswelt ein bisschen aufzupeppen, habe ich mir einen grünen Omelett-Monster erfunden dessen. Dieser Omelett ist auch im Arbeitsalltag schnell zuzubereiten.

    Zutaten:

    • 2 Eier
    • halbe mittelgroße Zucchini, ca. 100-120 g
    • 1-2 EL Olivenöl
    • Salz, Pfeffer, Muskatmus

    Zubereitung:

    1. Eier aufschlagen und mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss verrühren
    2. Zucchini waschen (wer möchte kann sie auch schälen, ich kaufe aber Bio-Produkte, kann also bedenkenlos auch mit Schale genießen
    3. Zucchini auf der Gemüsereibe in die Eiermasse raspeln und mischen
    4. Die Masse in einer Pfanne im heißen Olivenöl zum Omelett braten
    5. Mit Schinken oder Speckscheiben genießen

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