Kategorie: Paleo – Desserts oder Süßes zuckerfrei

  • Kürbis-Pudding

    Kürbis-Pudding

    Ich war früher ein echter Pudding-Liebhaber, ich kochte praktisch jedes Wochenende einen Topf Pudding. So eine kleine Schüssel Pudding vor dem Fernseher zu naschen darf doch keine Sünde sein. Die Herausforderung bei einem Paleo-Pudding ist natürlich die entsprechende Pudding-Konsistenz ohne Mehl oder Stärke zu erreichen. Dies schaffe ich mit Eier und Flohsamenschalen, und der Kürbis sorgt bereits auch um eine dickere Beschaffenheit. Flohsamenschalen sind reine Ballaststoffe und bringen die Verdauung auf Hochtouren – deshalb am Anfang lieber vorsichtig dosieren und den Pudding in Maßen genießen.


    Zutaten für ca. 4 Portionen:

    • 150 g Kürbis gekocht oder gebacken (z.B. Hokkaido oder Butternut)
    • 200 ml Kokosmilch
    • 200 ml Wasser
    • 10-15 Tropfen Stevia-Fluid oder 1 EL Erythrit
    • 2 Eier
    • 2-3 EL Flohsamenschalen
    • einige Walnüss-Stücke
    • etwas Zimt

    _MG_6158

    Zubereitung:

    1. Eier in einem Rührschüssel mit Stevia schaumig rühren
    2. Gekochten oder gebackenen Kürbis mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken
    3. In einem Topf das Kürbispüree mit Wasser und Kokosmilch zum Kochen aufsetzen
    4. Eiermasse dazugeben und alles zusammen aufkochen
    5. Wenn der Pudding aufgekocht ist, können wir mit Flohsamenschalen an der „Sämigkeit“ noch arbeiten
    6. Ich nehme 2 EL Flohsamenschalen, verrühre das Ganze gut, und warte 1-2 Minuten, bis die Schalen aufquellen
    7. Sollte der Pudding immernoch nicht dick (cremig) genug sein, können wir weiter Flohsamenschalen untermischen
    8. Ich serviere den Pudding mit Zimt bestreut und mit Walnuss-Stücken

    _MG_6160

  • Birnen-Trauben-Muffin

    Birnen-Trauben-Muffin

    Die besondere Note dieser Frühstücks-Muffins kommt vom einzigartigen süßen Geschmack des Traubenkernmehls. Wie der Name schon sagt, aus den getrockneten Traubenkernen wird Öl gepresst und die zurückgebliebene Trockenmasse ist dann das Traubenkernmehl. Es ist sehr reich an Antioxidantien (OPC), Magnesium, Kalzium, Eisen und liefert über 50% Ballaststoffe. Das Traubenkernöl dagegen sollte man eher meiden, weil es zu viele Omega-6-Fettsäuren beinhaltet und ein Omega 6:3 Verhältnis von 138:1 aufweist. Mich hat dieser erster Versuch mit dem Traubenkernmehl überzeugt, ich werde demnächst mehr damit ausprobieren.


    Zutaten für ca. 6 Stück:

    _MG_6153

    Zubereitung:

    1. Eier in einem Rührschüssel mit Stevia schaumig rühren
    2. Mandelöl bzw. geschmolzenes Kokosfett dazu geben
    3. Die trockenen Zutaten inkl. Natron zusammenmischen
    4. Die Mehlmischung zu der Masse geben und gut vermischen
    5. Birnen in ca. 1X1 cm kleine Würfel schneiden (da ich BIO-Birnen verwendet habe, war Schälen nur stellenweise nötig)
    6. Zum Schluss Birnenwürfel unterheben und den Teig in eine Muffinform füllen
    7. Im Backofen bei 175°C (Heißluft) ca. 35 Min backen

    _MG_6142

    _MG_6146

    _MG_6156

    _MG_6152

  • Orangen-Kürbis-Muffin

    Orangen-Kürbis-Muffin

    Manche werden jetzt die Augen verdrehen – denn das ist schon wieder ein Rezept mit Kürbis. Kürbis ist aber so ein toller Paleo-Rohstoff, und die Hokkaidos, die ich im Oktober/November in meinem Keller eingelagert hatte, halten sich immer noch top. Außerdem stand eine Geschäftsreise vor mir, und ich brauchte was zum Frühstück. Ja, es gibt immer noch solche Hotels, wo zum Frühstück nur Brötchen mit Marmelade gereicht werden – ohne jegliche Chance auf Eier. Zu solchen Gelegenheiten greife gerne auf Paleo-Muffins als Alternative zurück.


    Zutaten für ca. 12 Stück:

    _MG_6108

    Zubereitung:

    1. Hokkaido-Kürbis waschen, auskernen und in Spalten geschnitten im Ofen (Ober- und Unterhitze) bei 200°C ca. 40 Minuten backen
    2. Eier in einem Rührschüssel mit dem Erythritol schaumig rühren
    3. Kokosmilch und Kokosfett dazu geben
    4. Die trockenen Zutaten inkl. Natron zusammenmischen
    5. Die Mehlmischung zu der Masse geben und gut vermischen
    6. Orange waschen und die Schale in den Teig reiben
    7. Dann die Orange schälen und in ca. 1X1 cm große Stücke schneiden, anschließend dem Teig unterheben
    8. Die ausgekühlten Kürbisstücke mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken und mit dem Teig gut verrühren
    9. In eine Muffinform gefüllt bei 170°C (Heißluft) ca. 35-40 Minuten backen

    _MG_6113

    _MG_6115

    _MG_6109

  • Weiße Paleo-Pralinen

    Weiße Paleo-Pralinen

    Wenn ich mal was zum Naschen brauche, greife ich sehr gerne zu Kokoschips oder direkt zu Kokoscreme. Es ist aber manchmal so unbefriedigend für mein Gourmet-Ich, wenn ich diese Kokosfett-Bröckchen einfach so mit der Hand oder Löffel esse. Sie sollten doch auch mal was für das Auge sein! Und voilá, aus der Aschenputtel-Kokoscreme ist in Handumdrehen eine elegante, gesellschaftsfähige Praline geworden. Ich hatte sie mit Kakao-Nibs und mit paar Rosinen gepimpt, aber natürlich kann man hier auch mit mehr Fantasie vorgehen.


    Zutaten:

    _MG_6124

    Zubereitung:

    1. Man nehme eine Packung Kokoscreme (ein weißer Block mit einer Schicht Kokosfett)
    2. Diese in der Länge durchschneiden, das ergibt dann genau 100 g. Wichtig ist also, dass aus dem Kokosöl-Anteil auch ein Stück mit dabei ist
    3. In einem kleinen Topf die Kokoscreme bei geringer Hitze zum Schmelzen bringen (nicht kochen!)
    4. Silikon-Pralinen-Form mit der Kokoscreme füllen – bei mir passte es genau in die 15-er Form
    5. Kakao-Nibs und Rosinen nach Belieben in die Förmchen streuen
    6. Über Nacht im Kühlschrank stehen lassen und wenn sie wieder gehärtet sind, aus der Form lösen

    _MG_6121

    _MG_6122

    _MG_6123

  • Zimt-Kürbis-Kuchen

    Zimt-Kürbis-Kuchen

    Erst vor kurzem habe ich Erdmandeln als Paleo Backzutat entdeckt. Erdmandeln (werden auch Chufas oder Tigernuts genannt) sind Wurzelknollen mit etwas mehr Kohlenhydrate als Nüsse und reich an gesättigten aber auch an ungesättigten Fettsäuren, dafür aber ihr Phytinsäuregehalt relativ niedrig. Sie werden getrocknet und gemahlen, und so kann man sie gelegentlich entweder als Müsli-Zutat oder als Mehl verwenden.


    Zutaten:

    • 250 g Hokkaido-Kürbis (gebacken und püriert)
    • 3 Eier
    • 1-2 TL Zimtpulver
    • 1 Msp Vanillepulver
    • 10-15 Tropfen Steviafluid oder 2 EL Erythrit
    • 40 g Kokosöl (geschmolzen)
    • 100 ml Kokosmilch
    • 50 g Erdmandeln gemahlen
    • 50 g Kastanienmehl
    • 1 Msp Natron

    _MG_6095

    Zubereitung:

    1. Kürbis waschen, entkernen und in 8-10 Stücke (Schiffchen) geschnitten im Ofen bei 200°C (Ober -und Unterhitze) ca. 40 Minuten backen
    2. Eier mit den Stevia-Tropfen (ggf. Erythrit) aufschlagen und mit Zimt- und Vanillepulver würzen
    3. Kokosöl zum Schmelzen bringen und mit der Kokosmilch zusammen in die Eiermasse mischen
    4. Gemahlene Erdmandeln und Kastanienmehl mit dem Natron vermischen und mit den Eiern zum Teig verrühren
    5. Ausgekühlte Kürbisstücke mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken und dem Teig gut verrühren
    6. In einer gefetteten Auflaufform (Glas oder Silikon) im Ofen bei 170 °C ca. 45 Minuten backen

    _MG_6090

    _MG_6091

    _MG_6094

  • Himbeercreme als Valentinstag-Dessert

    Himbeercreme als Valentinstag-Dessert

    Heute ist Valentinstag. Ehrlich gesagt wir feiern diesen Tag nicht, für uns ist Valentinstag zu kommerziell. Es spricht aber nichts gegen ein typisches, nettes Valentinstag-Dessert – selbstverständlich in der Farbe der Liebe. Mein Tiefkühlschrank ist noch viertel voll mit den eingefrorenen Beeren vom letzten Sommer. Von den tiefgefrorenen aus dem Laden würde ich abraten, es sei denn der Herkunft ist klar erkennbar und unbedenklich. Die Farbe der Creme habe ich mit Arionia-Pulver intensiviert. Die Aroniabeeren verleihen aber nicht nur schöne Farbe, ihre antioxidative Wirkung bewahrt auch die Körperzellen vor freien Radikalen.


    Zutaten für 4-6 Portionen:

    • 1 Banane (nicht zu reif wegen Zuckergehalt)
    • 1 Avocado
    • 200-250 g Himbeeren (frische oder aufgetaute tiefgefrorenen Himbeeren)
    • 1 TL Aronia-Pulver

    _MG_6061

    Zubereitung:

    1. Banane und Avocado mit einer Gabel zerdrücken
    2. Himbeeren dazu geben und mit einem Stabmixer fein pürieren
    3. 1 TL Aronia-Pulver dazu geben und nochmal pürieren – Aronia-Pulver hat eine starke rote Farbe. Da Bananen und Avocado schnell braun werden, sorgt der Pulver neben seinen Vitaminen zusätzlich für eine schöne rote Farbe
    4. Durch die Banane ist die Creme für mich süß genug, wenn jemand aber Paleo-Anfänger ist, kann gerne paar Tropfen Stevia oder ein TL Honig dazu geben
    5. Kalt servieren

    _MG_6058

    _MG_6060

  • Meine ersten Paleo-Pralinen

    Meine ersten Paleo-Pralinen

    Ich war schon immer ein Schoko-Junkie und bleibe auch ein Schoko-Junkie… früher mit viel Zucker – jetzt ohne Zucker. Es ist also ein Wunder, dass ich mich bisher noch nicht an was ausgefallenes wie Paleo-Pralinen herangewagt habe. Ich dachte Pralinen wären sowas Kompliziertes, was nur Schweizer Männer mit weißen Kochmützen gut hinbekommen. Dabei braucht man nur ein bisschen Silikon dazu: Silikon-Übertopf für das Dampfbad und Silikon-Form zum Ausgießen. Und ein wenig Phantasie zum Füllen.


    Zutaten für ca. 16-18 Stück:

    • 40 g Edel-Bitterschokolade (auf jeden Fall über 85%, besser über 90% Kakao-Anteil)
    • 50 g Kokosöl
    • Nüsse und Trockenobst je nach Belieben

    _MG_6024

    Zubereitung:

    1. Schokolade zerbröckeln
    2. Über Wasserbad Schokolade und Kokosöl zusammen zum Schmelzen bringen
    3. Die Masse in eine Silikon-Pralinen-Form gießen
    4. Ich habe sie unterschiedlich mit „Füllung“ versehen: gehackte Mandeln, Pistazien, Haselnüsse, Rosinen, Kokosraspel und Trockenpflaumen
    5. Über Nacht kalt stellen, am nächsten Tag genießen
    6. Auf dem Bild sieht man einige die heller sind. Für die letzten paar Stück hatte ich Kokosmilch zu der Schoko-Masse gemischt – aber diese Milch-Schokoladen-Variante ist noch nicht ausgereift

    _MG_6019

    _MG_6023

  • 27. Januar ist der Tag des Schokoladenkuchens

    27. Januar ist der Tag des Schokoladenkuchens

    Unser lokaler Radiosender sagt jeden Morgen an, was für einen Tag wir haben. Selbstverständlich meine ich damit nicht die Wochentage, sondern solche verrückte Sachen wie „Tag des Knuddelns“, „Tag der männlichen Körperpflege“ usw. Irgendwann ließ es mir keine Ruhe, und guckte im Internet nach. Und tatsächlich gibt es diese ominösen „Feiertage“. Ich fand auch gleich einen, der mir dann doch auf Anhieb gefallen hat: den Tag des Schokoladenkuchens. Das ist nämlich heute, am 27.01.2015. Also dachte ich mir, lass uns diesen Tag gebührend feiern und backte diesen saftigen Schokoladenkuchen.


    Zutaten:

    _MG_6026

    Zubereitung:

    1. Eier trennen und Eigelb in einer Rührschüssel mit dem Erythrit (oder Stevia) schaumig rühren
    2. Kakaopulver und Kokosmilch dazu geben und verrühren
    3. Püriertes, ausgekühltes Kürbisfleisch dazu geben
    4. Zerbröckelte Schokolade und Kokosfett über Wasserdampf schmelzen lassen und die leicht abgekühlte Masse zum Teig geben
    5. Die trockenen Zutaten (Mandeln und Tapioka) miteinander vermengen und in den Teig mischen
    6. Eiweiß steif schlagen und unter den Teig heben
    7. In einem Silikon-Backform den Teig im Backofen bei 175°C (Heißluft) ca. 30-35 Min backen

    _MG_6043
    _MG_6034

    _MG_6030

  • Mohn-Birnen Muffin

    Mohn-Birnen Muffin

    In meiner Jugend habe ich Mohn gar nicht gern gegessen. Es lag aber eher an meiner Eitelkeit und nicht an dem Geschmack. Wer kennt schon nicht dieses unsichere Gefühl, ob einige Körner zwischen den Zähnen hängen geblieben sind. Diese Abneigung blieb, bis ich Mohn als perfektes Paleo-Nahrungsmittel entdeckte, da er sehr niedrige Kohlenhydrat-Werte und eine günstige Zusammensetzung an Fettsäuren aufweist. Da Mohn nicht nur gut schmeckt, sondern reich an Mineralstoffen ist, verwende ich ihn sehr gerne für meine Rezepte. Da ich jetzt eine erwachsene Frau mit Handtasche bin, werfe ich nach dem Genuss jetzt schnell einen Blick in mein Make-Up-Spiegelchen und es gibt keinen Grund mehr zur Sorge oder Ablehnung.


    Zutaten für ca. 6-8 Stück:

    _MG_5963

    Zubereitung:

    1. Eier in einem Rührschüssel mit dem Erythrit schaumig rühren
    2. Kokosmilch und Kokosfett dazu geben
    3. Die trockenen Zutaten inkl. Natron zusammenmischen
    4. Die Mehlmischung zu der Masse geben und gut vermischen
    5. Birnen in ca. 1X1 cm kleine Würfel schneiden (da ich BIO-Birnen verwendet habe, war Schälen nicht nötig)
    6. Zum Schluß Birnenwürfel unterheben und in Muffinform füllen
    7. Im Backofen bei 175°C (Heißluft) ca. 35 Min backen

    _MG_5967

  • Weihnachtsbäckerei Teil2: Weihnachtliche Mandel-Plätzchen

    Weihnachtsbäckerei Teil2: Weihnachtliche Mandel-Plätzchen

    Mein zweites Weihnachtsgebäck sollte etwas fruchtiger sein und richtig nach Weihnachten schmecken, wie Lebkuchen. Ich habe schon mal im Supermarkt nach Lebkuchengewürz geschaut: alle waren mit Zucker versetzt. Durch einen Zufall entdeckte ich in der Apotheke eine reine Gewürzmischung aus Zimt, Koriander, Nelken, Sternanis, Ingwer, Muskat und Piment (Hersteller: Heinrich Klenk). Allein der Duft ist herrlich – und meine Paleo-Plätzchen schmecken auch weihnachtlich. Da die Nüsse viel PUFA enthalten, sollte man aber mit dem Genuss nicht übertreiben.


    Zutaten für ca. 12 Stück:

    _MG_5947

    Zubereitung:

    1. Nüsse fein mahlen (es sei denn, man hat die gemahlene Variante gekauft)
    2. Alle trockenen Zutaten in einem Schüssel entweder mit der Hand oder mit einem Rührlöffel miteinander vermischen
    3. Die Schale der Bio-Orange reiben, dann die Frucht auspressen und auch den Saft dazu geben
    4. Zum Schluß kommt der geschmolzene Kokosöl dazu und wir bekommen eine klebrige Masse
    5. Backblech mit Backpapier oder Silikonunterlage auslegen
    6. Wir setzen hübsche Lebkuchen- oder Taler-Formen auf das Backblech, am besten mit Hilfe von einem Löffel
    7. Im Backofen bei 175°C (Ober- und Unterhitze) ca. 10-12 Min backen

    _MG_5940

    _MG_5939