Schlagwort: Hauptspeisen

  • Putenröllchen mit Champignon gefüllt (in Bratbeutel zubereitet)

    Putenröllchen mit Champignon gefüllt (in Bratbeutel zubereitet)

    Ich habe eine neue Küchenhilfe getestet, und zwar den Bratbeutel. Den bekommt man im Supermarkt oder in der Drogerie. Ich muss zugeben, ich war sehr begeistert davon, wie das Fleisch und Gemüse ihre Aromen gegenseitig übergeben haben. Es entstand ein sehr aromatisches Mittagessen. Lasst euch von dem Füllen des Fleisches nicht abschrecken, es ist wirklich keine große Aufwand. Putenschnitzel an sich ist mir manchmal zu trocken, aber durch die Füllung und den Bratbeutel ist schön saftig geblieben.


    Zutaten für 4 Personen:

    • 2 Putenmedaillon (Putenschnitzel) pro Person
    • 400 g Champignon
    • 1 große Zwiebel
    • 1 EL geschmolzenes Fett (z.B. Gänsefett oder Ghee)
    • 4 hart gekochte Eier
    • 1 Ei
    • Salz, Pfeffer
    • 1 TL Bohnenkraut
    • 1 Bund Petersilie

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    Zubereitung:

    1. Champignon waschen, ggf. putzen und in kleine Würfel schneiden
    2. Zwiebel fein hacken und im Fett glasig braten
    3. Champignon dazu geben, würzen mit Salz, Pfeffer und Bohnenkraut
    4. So lange dünsten, bis die Flüssigkeit komplett verdampft ist
    5. Hart gekochte Eier fein würfeln oder mit einer Gabel grob zerdrücken – zu der Masse geben
    6. Petersilie fein hacken und mit der Eiermasse verrühren
    7. Ein frisches Ei aufschlagen und mit der Masse gut vermischen, dies hält die Füllung zusammen
    8. Fleisch ausklopfen, dann beidseitig salzen und pfeffern
    9. Füllung dünn auf das Fleisch streichen und aufrollen. Mit Hilfe 1-2 Zahnstocher kann man die Röllchen fixieren falls nötig
    10. Die Röllchen zusammen mit Gemüse nach Wahl in einen Bratbeutel legen. Ich habe 1 Süßkartoffel und 4 Möhren in Scheiben geschnitten und mit in den Beutel gefüllt
    11. Der Bratbeutel hilft die Aromen in Fleisch und Gemüse so gut wie möglich zu erhalten. Den Beutel mit Inhalt in einen Auflaufform legen
    12. Gemüse mit etwas Salz würzen und 1 EL Fett noch dazugeben
    13. Danach den Bratbeutel gut verschließen und mit einer Nadel einige kleine Löcher in die Tüte stechen, damit der Dampf entweichen kann
    14. Das ganze im vorgeheizten Ofen bei 180°C 30 Minuten lang backen
    15. Nach Ablauf der Zeit die Tüte an einer Stelle aufschneiden. Damit die gebildete Flüssigkeit komplett entweichen kann, müssen wir alles nochmal für weitere 10 Minuten in den Ofen schieben
    16. Wer möchte, kann etwas Parmesan an dieser Stelle auf das Fleisch streuen
    17. Die fertigen Röllchen und das gedünstete Gemüse aus dem Beutel nehmen und das Gericht mit Salat servieren

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  • Hähnchenleber asiatisch in Kokos-Curry-Soße

    Hähnchenleber asiatisch in Kokos-Curry-Soße

    Ich esse sehr gerne Leberwurst – aber so Leber an sich ist immer noch zu viel für mich. Ich denke, es ist leider von der Kindheit auf in meinem Kopf so drin, dass Innereien ekelig sind. Ich möchte aber im Rahmen der Paleo-Ernährung immer mehr Innereien essen, also muss ich mich nach und nach an sie gewöhnen. Mein Mann hatte eine super Idee. Ich liebe asiatisches Essen, vor allem Kokos-Curry-Soßen. Also bereitete er mir die Leber asiatisch mit viel Gemüse zu. Sein Plan ging auf – ich verschlang das Essen ohne auch nur an das Wort „Innereien“ zu denken.


    Zutaten:

    • 500 g Hähnchenleber
    • 3-4 Frühlingszwiebeln
    • 1 Zucchini
    • 3 Möhren
    • 1 roter Paprika
    • 1 Glas Bambussprossen
    • 1 handvoll getrocknete Mu-Err Pilze
    • 1/2 Dose Kokosmilch
    • 2 TL Curry-Pulver (wer schärfer mag, kann natürlich mehr nehmen
    • 1 EL Kokosöl
    • ca. 2 TL Salz

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    Zubereitung:

    1. Mu-Err Pilze für ca. 10 Minuten im Wasser einweichen
    2. Zucchini, Paprika und Möhren waschen und in Stücke schneiden oder reiben
    3. Leber in mundgerechte Stücke schneiden
    4. Kokosöl im Wok schmelzen lassen und die in Scheiben geschnittene Frühlingszwiebeln darin kurz anbraten
    5. Kokosmilch dazu gießen und mit dem Curry-Pulver würzen
    6. Gemüse, Pilze und Bambussprossen in den Wok geben und solange zugedeckt köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist
    7. Mit Salz ggf. nachwürzen
    8. Erst wenn das Gemüse weich ist, kommt die Leber dazu, denn dies nicht zu lange gekocht werden darf, sonst wird sie hart
    9. Bei niedriger Hitze die Leber in ca. 10 Minuten fertig garen

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  • Garnelenspieße in Paprika-Chilli-Marinade

    Garnelenspieße in Paprika-Chilli-Marinade

    Gegenüber Meeresfrüchte sind Viele skeptisch, obwohl sie sich wirklich sehr gut zum Grillen eignen. Mit einer kräftigeren Marinade kann man den Garnelen zum Beispiel einen richtig leckeren Geschmack verleihen. Zu dieser Gelegenheit habe ich mich gleich schlau gemacht. Garnelen sind in Deutschland die populärsten Krebstiere überhaupt. Oft werden sie auch „Krabben“ genannt, was aber falsch ist, denn Krabben sind Kurzschwanzkrebse, Garnelen gehören dagegen zu den Langschwanzkrebsen. Mit diesem Wissen schmecken sie natürlich noch besser 🙂


    Zutaten:

    • 250 g tiefgefrorene Bio-Garnelen
    • 4 EL Olivenöl
    • 2 Knoblauchzehe
    • 1/2 TL Salz
    • Pfeffer
    • Saft von einer halben Zitrone
    • 1/2 TL Paprikapulver
    • Pulver von einer getrockneten Chili-Schote

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    Zubereitung:

    1. Die Garnelen auftauen lassen
    2. In einer Schale die Zutaten für eine Marinade gut vermischen: Olivenöl, zerdrückte Knoblauchzehe, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Paprika- und Chilipulver
    3. Garnelen auf Holzspieße stecken und mit der Marinade großzügig einpinseln
    4. Die bessere Lösung ist natürlich die Garnelen erstmal in die Marinade zu legen, gut vermischen und erst vor dem Grillen aufzuspießen – eine klebrige Angelegenheit für die Hände, es lohnt sich aber dem Geschmack wegen
    5. Vor dem Grillen für 1-2 Std. in den Kühlschrank legen, damit gut einziehen kann

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  • Kalbsbraten mit Bärlauch-Zucchini

    Kalbsbraten mit Bärlauch-Zucchini

    Endsput für Bärlauch in diesem Frühjahr. Ich hatte Glück, eine Freundin von mir kannte eine Stelle im Wald, wo welche wuchsen und hat mir gleich ein großes Bund mitgebracht. Da ich Knoblauch liebe, finde ich diese grüne Blätter mit dem ähnlichen Geschmack genauso lecker. Leider gibt es Bärlauch nur in März und April, ich habe es aber getestet und er lässt sich gut einfrieren.


    Zutaten:

    • Kalbs- oder Rinderbraten
    • 200 g Bärlauch
    • 1 mittelgroßer Zucchini (ca. 15-20 cm)
    • 1/2 TL Salz
    • Pfeffer
    • 1 EL Kokosöl
    • 1-2 EL Kokosmilch
    • bei Bedarf 1 TL Johannisbrotkernmehl

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    Zubereitung:

    1. Kalbsbraten im Ofen in ca. 2 Stunden mit Salz, Pfeffer und Zwiebeln und etwas Flüssigkeit fertiggaren
    2. Zucchini würfeln oder auf einer Reibe in Spalten reiben
    3. Das gewaschene Bärlauch-Bund auf dem Schneidebrett und in ca. 1 cm breiten Stücke schneiden
    4. Frühlingszwiebel waschen und auch in Scheibchen schneiden
    5. 1 EL Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und zuerst die Frühlingszwiebel anbraten
    6. Bärlauch-Stücke und Zucchini dazugeben und salzen
    7. Der Zucchini lässt genügend Wasser ab, so bei mittlerer Hitze ohne Deckel weich gar köcheln lassen(ca. 10 Minuten)
    8. Wer „Sahne-Saucen“ bevorzugt, kann 1 EL Kokosmilch/Kokoscreme dazu geben
    9. Sollte das Gemüse zu viel Wasser haben, kann man die Soße mit 1 TL Johannisbrotkernmehl binden
    10. Mit Pfeffer abschmecken und als weitere Beilage z.B. Blumenkohl-Reis dazureichen

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  • Frischer Spargel mit Sauce Hollandaise

    Frischer Spargel mit Sauce Hollandaise

    Die offizielle Spargelzeit beginnt normalerweise gegen Ende April. Aber durch den kurzen Winter und wärmeres Wetter begann die Spargel Saison dieses Jahr etwas früher. Es gilt besonders für den Rheingau, wo ich diese Woche unterwegs war. Dort stehen bereits die Obstbäume in voller Blüte und Spargel gab es auch frische vom Verkaufsstand von einheimischen Bauern zu kaufen. Frische und gesünder geht nicht, und auch wenn vielen noch sagen, die wären noch zu teuer, ich hatte zugeschlagen. Die mit den grünen Spitze schmecken ja wirklich besonders aromatisch. Zum Sonntag gab es sie mit marinierter Hähnchenbrust.

    Zutaten:

    • 1 kg frischer Spargel
    • 250g Butter
    • 4 Eigelb
    • Zitrone

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    Zubereitung:

    1. Spargel waschen und schälen
    2. Wasser zum Kochen aufsetzen und salzen
    3. Spargel in das kochende Wasser legen und ca. 20 Minuten köcheln lassen
    4. Für die Sauce in einem kleineren Topf die Butter zum Schmelzen bringen
    5. Eier aufschlagen und trennen
    6. Butter etwas abkühlen lassen, und beim ständigen Rühren mit einem Schneebesen die Eier dazu geben
    7. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken
    8. Spargel auf einen Teller legen und die Sauce darüber gießen – zum Verzieren habe ich fein gehackte Schnittlauch genommen, aber Petersilie ist genauso lecker

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  • Lachs mit „Sahne“-Rettich und Johannisbeeren

    Lachs mit „Sahne“-Rettich und Johannisbeeren

    Ich habe Sehnsucht nach dem Sommer… was macht man da? Man kocht das Lieblingsgericht vom letzten Sommer! Mit dem Unterschied, das im Sommer frische Johannisbeeren zur Verfügung standen, aber mit den tiefgefrorenen war es genauso gut. Ich mache aus den Johannisbeeren normalerweise Smoothies oder gebe sie in Muffins. Aber wie man’s sieht, kann man auch einfache Gerichte damit gut aufpeppen. Und keine Angst vorm Rettich – gekocht schmeckt er gar nicht mehr nach Rettich!

    Zutaten für 2 Personen:

    • 2 Bio (oder mindestens mit MSC-Siegel) Lachs-Filets
    • Salz, Pfeffer
    • 1 EL Kokosöl zum Anbraten
    • 1 großer Rettich (weißer Bier-Rettich)
    • 200 ml Kokosmilch
    • ca. 1/2 TL Johannesbrotkernmehl
    • 2 handvoll Johannisbeeren (frische oder aufgetaute)

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    Zubereitung:

    1. Lachs salzen und pfeffern und in einer Pfanne im Kokosöl anbraten
    2. Rettich schälen und in Stäbchen schneiden (wie Pommes)
    3. In einem Topf den Rettich in der Kokosmilch mit etwas Salz weich kochen (ca. 10-15 Min)
    4. Je nachdem wie flüssig die Kokos-Soße ist, rühre ich ca. 1/2 TL Johannesbrotkernmehl mit 2 EL Wasser zusammen und lasse es für 1-2 Minuten quellen
    5. 2-3 EL von der warmen Kokos-Soße zum Johannesbrotkernmehl geben, verrühren und dann die heiße Soße damit binden
    6. Johannisbeeren mit dem Stabmixer pürieren und beim Servieren auf den Fisch und den Kokos-„Sahne“-Rettich streichen

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  • Curryhuhn mit Gemüse und Cashewkernen

    Curryhuhn mit Gemüse und Cashewkernen

    Wir waren mal über 3 Wochen mit dem Rucksack in China unterwegs. Diese Reise hat unser Leben in Bezug auf chinesisches Essen grundlegend verändert. Seitdem können wir eigentlich nicht mehr ins chinesische Restaurant gehen, weil es uns dort einfach nicht schmeckt – man schmeckt förmlich das Glutamat heraus. In China hingegen verwendet man in den kleinen Garküchen immer nur frische Zutaten und die Varianten der Gerichte kennen keine Grenzen. Seitdem kochen wir viel lieber im Wok zu Hause.


    Zutaten für 2 Personen:

    • 500 g Hähnchenbrustfilet
    • 1 EL Senf
    • 1 TL Curry-Pulver
    • 1 EL Tamari-Soja-Sauce
    • 2-3 EL Sesamöl
    • 1 Stange Porree
    • 1 Paprika
    • 1/2 Dose Bambussprossen (ca. 150g)
    • 2-3 Möhren
    • 8 Shiitake-Pilze
    • 1 Handvoll Cashewkerne
    • 400 ml Kokosmilch

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    Zubereitung:

    1. Zuerst Fleisch in der Soße (Senf + Curry-Pulver + Soja-Sauce) ca. 30 – 60 Minuten marinieren lassen
    2. Porree, Möhren und Paprika in dünne Streifen schneiden oder mit der Küchenmaschine raspeln
    3. Cashewkerne in der Wok mit Öl anrösten, bis sie eine leicht braune Farbe bekommen
    4. Gemüse, Bambus und die vorher eingeweichten Pilze dazu geben und weiter anbraten
    5. Kokosmilch dazu gießen, salzen, ggf. pfeffern und unter Deckel garen bis Fleisch und Gemüse weich werden
    6. Da Reis nicht Paleo-Konform ist, esse ich entweder Blumenkohlreis dazu (wie auf dem Bild) oder aber auch pur

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  • Rehbraten im Speckmantel

    Rehbraten im Speckmantel

    Seit ich mich nach Paleo ernähre, erlebe ich regelmäßig erste Male. Ich habe jetzt zum ersten Mal Reh gekocht. Wir hatten Glück, ein Bekannter konnte für uns von Jägern eine Rehkeule besorgen. Das gute Stück war ca. 40 cm lang. Also zu lang zum Braten in einem Stück. Ich habe die Knochen entfernt und das Fleisch praktisch im Ganzen im Ofen in einer Auflaufform gebraten. Die Familie war begeistert und ich glücklich über mein gelungenes Experiment. Da wir wissen, dass Wildfleisch eins der Gesündesten ist, versuchen wir nun öfters welches auf den Tisch zu bekommen – aber ohne richtige Jäger-Bekanntschaft ist es leider schwierig.


    Zutaten:

    • 1 Rehkeule (nachdem die Knochen entfernt wurden, wog ca. 1200g
    • Für die Marinade:
    • 1 Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehe
    • 50-60 ml Olivenöl
    • 5-6 getrocknete Wacholderbeeren
    • 5-6 Piment
    • 1 EL Senf
    • 1 TL Paprikapulver
    • etwas Salbei und Estragon
    • zum Braten:
    • ca. 100-150g Bauchspeck
    • Salz
    • 1 Zwiebel
    • 1/2 Paprika
    • 1 Tomate
    • 3-4 EL Fett (ich nahm Gänsefett)
    • 100 ml Weißwein

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    Zubereitung:

    1. Rehkeule vorsichtig mit einem scharfen Messer vom Knochen befreien. Ich hatte trotzdem einige einzelne Stücke, die ich dann mit in die Soße beim Braten gegeben. Sollte es mehr größere Fleischreste geben, könnte man sich überlegen einen Reh-Gulasch daraus zu kochen
    2. Für die Marinade Zwiebel und Knoblauch fein hacken, und mit den anderen Zutaten vermischen
    3. Das Fleisch in die Marinade legen, an allen Seiten gut einreiben, und zugedeckt über Nacht im Kühlschrank stehen lassen
    4. Am nächsten Tag Zwiebel, Paprika und Tomaten klein schneiden
    5. Das Fett, das Gemüse und den Weißwein in einen zudeckbaren Auflaufform oder Topf geben
    6. Das marinierte Fleischstück mit Salz einreiben und mit den Speckscheiben gut bedecken
    7. Fleisch in den Topf/Auflaufform geben und mit einem Deckel zudecken
    8. Im Backofen bei 160°C (Heißluft) ca. 1,5 Stunden braten

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    Als Beilage reichte ich Süßkartoffeln und Rote-Bete in Orangensoße dazu.

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  • Mittagessen am Sonntag: Hackfleisch-Buletten mit Porree und Sellerie-Püree

    Mittagessen am Sonntag: Hackfleisch-Buletten mit Porree und Sellerie-Püree

    Im stressigen Alltagsleben bleibt nur für schnelle, Standardgerichte Zeit. Bei uns ist aber eine kleine Tradition geworden, dass wir uns wenigstens am Sonntag eine ausgefallenere Mittagessen zubereiten. Aber heute am Sonntag musste es ausnahmsweise genauso schnell gehen. Ich habe versucht, die einfachen Hackfleisch-Buletten mit zwei ausgefallenen Beilagen etwas vornehmer und abwechslungsreicher zu gestalten. Mein Mann war begeistert – was will man denn mehr?


    Zutaten für 4 Personen:

    • 800 g Hackfleisch (gemischt)
    • 1 fein gehackte Zwiebel
    • 1 fein gehackte Knoblauchzehe
    • 2 TL Salz
    • Pfeffer
    • 2 Eier
    • 2 TL Senf
    • 1 TL Paprikapulver
    • Prise gemahlener Kümmel
    • 3-4 EL Fett zum Anbraten(Schweinefett oder Olivenöl)

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    Zubereitung:

    1. Alle Zutaten in einer Schüssel gut mit der Hand zusammenmischen
    2. In einer Pfanne das Fett erhitzen
    3. Aus der Fleischmasse mit der Hand zuerst Kugeln rollen, dann platt drücken um Buletten zu bekommen. Diese dann in der Pfanne legen
    4. Buletten auf beiden Seiten goldbraun braten
    5. Dazu gab es Porree mit Speck und Sellerie-Püree

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    Dazu gab es Porree mit Speck und Sellerie-Püree:

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  • Szegediner Gulasch

    Szegediner Gulasch

    Ich bin ja gebürtige Ungarin. Bei uns gab es ja Gulasch schon als Babynahrung 🙂 Aber nicht nur einfacher Gulasch wie in Deutschland bekannt ist, stand auf unserer Speisekarte, sondern auch verschiedene Arten davon. Heute hatte ich mal wieder Lust auf Sauerkraut. Sauerkraut lässt sich auch wunderbar mit diesem sogenannten Pörkölt-Grund (Gulasch-Grund = Fett + Zwiebeln + Paprika) zubereiten. Dieses Gericht heißt Szegediner Gulasch, weil es aus der Gegend von der Stadt Szeged stammt. Eigentlich gehört Reis noch mit rein, da Reis aber nicht Paleo ist, habe ich ihn mit Möhren ersetzt.


    Zutaten für ca. 6 Portionen:

    • 750 g Rindergulasch
    • ca. 150 g Speck (in Würfel geschnitten)
    • 2 Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehe
    • 4 EL Schweinefett
    • 3 TL Paprikapulver (süß)
    • scharfe Paprikaschote je nach Belieben
    • Salz, Pfeffer
    • 1 TL Kümmel (gemahlen oder ganz)
    • 2-3 Lorbeerblätter
    • 1 große Tomate
    • 2-3 Möhren
    • 500 g Sauerkraut (gehobelt)

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    Zubereitung:

    1. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und im Fett glasig anbraten und mit den Speck-Würfeln weiter anbraten
    2. Kurz vom Herd ziehen und das Paprikapulver dazu mischen und verrühren. Vorsichtig, wenn der Paprika anbrennt, wird er bitter
    3. Wieder unter Hitze mit ca. 200-300 ml Wasser aufgießen
    4. Würzen mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Lorbeerblättern
    5. Tomate klein schneiden und dazu geben
    6. Der Rindergulasch kommt jetzt rein, gut verrühren, wenn nötig mit Wasser aufgießen (das Fleisch sollte nicht ganz mit Wasser bedeckt sein)
    7. Gulasch zugedeckt ca. 1,5 Stunden köcheln lassen, bis das Fleisch weich wird
    8. Möhren putzen und in Scheiben geschnitten zum Gulasch geben
    9. Nachdem das Fleisch weich ist, kommt das Sauerkraut hinzu. Vorher das Einlage-Wasser abgießen, und falls es zu sauer schmecken sollte, dann das Kraut auch nochmal mit Wasser durchspülen
    10. Zu diesem Zeitpunkt könnte man nochmal, falls nötig, nachwürzen und gegebenenfalls noch mit etwas Wasser aufgießen
    11. So lange kochen, bis die Kraut auch weich gekocht ist (ca. halbe Stunde)

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