Kategorie: Paleo-Ernährung

  • Paleo – Tag 6 – Ohne Zwischenmahlzeiten auskommen

    Paleo – Tag 6 – Ohne Zwischenmahlzeiten auskommen

    Das Schöne ist bei Paleo – ich werde nicht ständig mit Verzicht konfrontiert! Ich kann so viel von den GUTEN und GESUNDEN Lebensmitteln essen, wie ich nur möchte! Das hatte ich heute auch zwingend nötig.
    Aber am besten und gesündesten wäre natürlich ohne Zwischenmahlzeiten auszukommen ohne Hungerattacken zwischendurch. Im Augenblick tröste ich mich aber noch damit, dass diese Phase auch kommen wird – ich freue mich schon drauf! Bei einem Rückblick auf den heutigen Tag kann ich sagen, dass ich noch nicht soweit bin. Allerdings kann ich berichten, dass aufgrund einer Fortbildung am Vormittag gar keine Möglichkeit hatte noch was zwischendurch zu essen. Dies sorgte dafür, dass mein Körper nach langer Zeit eine Premiere erlebte: es knurrte mir der Magen, ich hatte tatsächlich richtigen Hunger. Ich frühstückte – wie jeden Tag – gegen 7.45 Uhr und genau 4 Stunden später meldete sich mein Magen zum Wort. Fand ich richtig gut! Ich habe mal gelesen, dass die Verdauung einer richtigen Mahlzeit ca. 4-6 Stunden dauert. In dieser Zeit sollte man den Körper bei der Verdauung in Ruhe lassen, und zwischendurch kein weiteres Essen mehr zuführen. Das unnötige Erhöhen des Insulinspiegels ist ungesund und verursacht Heißhunger. Mein Körper ist noch in der Anfangsphase der Umstellung, und genau deshalb verlangte er mit aller Gewahlt was zum beißen am Nachmittag und hatte wieder diese „eingebildeten Hunger“. Zum Glück hatte ich noch ein Stück Bananenkuchen und paar Mandeln und Kokos-Chips dabei. Ich war stark (die Süßigkeiten liegen immer noch unberührt in meiner untersten Schublade), jedoch litt meine Laune darunter.
    Als ich nach einem leichten Basketballspiel mit meinen Kollegen endlich zu Hause ankam, war ich echt froh mir eine kleine Portion Spinat mit ein Paar Weißwürsten auf den Teller legen zu können! Das kam mir vor wie eine Festmahl! Ich warte also gespannt darauf, wann mein Körper sich nicht mehr so sehr nach etwas Kohlenhydratreichem verzehrt. Aber diesen Gefallen werde ich ihm nicht tun – ich halte durch!

    Übrigens empfiehlt es sich als Zwischenmahlzeit Nüsse dabei zu haben. Wenn man wirklich nicht ohne Naschen auskommt, helfen diese dabei bis zur nächsten Mahlzeit auszuhalten. Allerdings geht es eher darum 2-3 Nüsse zu knabbern, und nicht gleich eine ganze Tüte zu leeren. Man sagt, man sollte nicht mehr als eine handvoll Nüsse am Tag verzehren. Zu guten Nüssen zählen: Mandeln, Walnüsse, Paranüsse, Haselnüsse und Pistazien. (Vorsicht: Erdnüsse gehören zu Hülsenfrüchten, deshalb sind sie nicht Paleo-tauglich.)
    Wenn man dringend was süßes braucht, kann auch zum Trockenobst greifen – hier gilt aber auch: es geht um 2-3 Stück, und nicht zum satt essen. Trockenobst hat viel mehr Kohlenhydrate als frisches Obst, deshalb sollte ihr Verzehr nicht übertrieben werden.

    Frühstück:

    Rührei mit Cocktail-Tomaten und Schinkenwürfel:
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    Mittagessen:

    Und ja, es gibt natürlich immer noch Reste vom Grillen – heute Schweinesteak und Grillgemüse.
    Als Dessert gab es mal wieder ein Stück Bananenkuchen.

     Abendessen:

    Ich war so hungrig nach dem Sport und stürzte mich sofort auf die Weißwürste und Spinat, dabei leider vergaß ich ein Bild davon zu machen.

  • Paleo – Tag 5 – Das Fett ist unser Freund und kein Feind mehr!

    Paleo – Tag 5 – Das Fett ist unser Freund und kein Feind mehr!

    Nach dem Aufstehen war ich richtig schlecht gelaunt, außerdem richtig schlapp. Ich könnte es dem schlechten, grauen Wetter verschreiben, da ich aber heute sowieso nicht raus wollte, ist es mir eigentlich egal. Als Ursache bleibt also der Zuckerentzug. Der Körper braucht Zeit, bis er den „Verlust“ von diesem falschen Freund überwindet. Man muss sich das so vorstellen: Bei unserer heutigen Fertig-Fast-Food-Ernährung sind die Kohlenhydrate die Energiequelle für den Körper. Kohlenhydrate stecken in Massen in Zucker, Nudeln und in Getreide, also in den verschiedenen Mehlsorten wie Weizen-, Roggen- und sogar Dinkelmehl. In der Paleo Ernährung verzichten wir aber auf diese Energielieferanten, denn der Steinzeitmensch hatte sie ja auch nicht. Dafür nehmen wir die zu uns, die er auch zur Verfügung stehen hatte: Öle und Fette. Der Körper braucht aber erstmal Zeit sich auf diese neue Energiequelle umzustellen.
    Und wir auch! Wir leben doch in einer Welt, wo Fett was sehr böses ist. Tag und Nacht heißt es in den Werbungen: fettarm, fettreduziert und low fat. Auf jeder Zeitschrift wird eine neue, super Diät angepriesen – natürlich alles ganz ohne Fett! Ich habe auch immer auf Fett verzichtet, weil in meinem Kopf schon die Alarmglocken läuteten: Achtung, Finger weg, viele Kalorien und davon werde ich dick!
    Nun muss ich umdenken. Mein Kopf muss neu programmiert werden: Gute Fette sind auch gut für mich, diese liefern Energie für meinen Körper! Gute Fette sind z.B. Kokosfett, Avocado-Öl, die Nussöle und Olivenöl. Dazu nehmen wir ja mit dem Fleisch auch die tierische Fette zu uns.
    1 g Fett liefert dem Körper 9 kcal Energie. 1 g Kohlenhydrate dagegen 4 kcal. Wir essen aber keine Lebensmitteln mehr, die viele Kohlenhydrate liefern. Obst und Gemüse haben im Vergleich nur wenig Kohlenhydrate, das wäre dem Körper – vor allem bei einem aktiven, sportlichen Lebensstil – doch zu wenig als Energielieferant. Deshalb habt Mut zu Fett! Wenn es um das Anbraten geht, nicht nur 1 Tropfen Olivenöl nehmen – wie ich früher – sondern 1-2 EL. Es schadet nicht – denn nicht Fett macht dick, sondern die Kohlenhydrate. Überflüssige Kohlenhydrate werden immer direkt als Energiespeicher angelegt und da sie nicht sofort verbraucht werden, praktisch direkt in Körperfett umgewandelt.

    Das Fett ist also ab sofort unser neuer Freund!

    Nachmittag war ich immer noch faul, ich musste aber zu einem Basketball-Spiel unserer Freizeitmannschaft. Und wie es immer ist – Sport hat mir mal wieder gut getan. Warum ist das nur so schwer mit dem Aufraffen?

    Frühstück:

    Es gibt zum Frühstück mal wieder Eier. Es stört mich wirklich nicht, ich muss lediglich die Form ändern. Heute sind als Spiegeleier dran. Dazu Salami und Gemüse mit einer Scheibe Zucchinibrot:
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    Mittagessen:

    Hurra, es gibt genügend Reste vom gestrigen Grillen, ich muss also nicht kochen!
    Als Dessert nehme ich mir ein Stück Bananenkuchen.

     Abendessen:

    Nach dem Sport wollte ich irgendwas fruchtiges trinken – entschied mich also für eine Smoothie. Meine Vorräte bestimmten die Zutaten wie folgt: Banane, Gurke, Grüntee, Zitronensaft = Gurken-Bananen-Smoothie.
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    Als richtiges essen gab es ein Teller-Burger – tja, wenn man das Fleisch nicht zwischen zwei Brötchenhälfte klemmen kann, dann isst man es vom Teller.
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    Ja, und ich gebe es zu, ich habe gesündigt, und vernaschte mein zweites Stück Bananenkuchen an diesem Tag.

  • Paleo – Tag 4 – Adieu, Kalorienzählen!

    Paleo – Tag 4 – Adieu, Kalorienzählen!

    Diese Ernährungsumstellung unterscheidet sich von einer Diät in einem sehr wichtigen Punkt: Ich habe dabei keinen Stress mehr. Ich kenne die Liste der erlaubten Lebensmittel und das war’s. Kein lästiges Kalorienzählen mehr! Ich war während einer Diät teilweise gar nicht fähig ohne meine Handy-App zu essen – immer alles akkurat eintippen und hoffen, dass ich keine versteckten Kalorien zu mir genommen hatte. Nein, danke! Vor lauter Optimismus habe ich gerade meine App deinstalliert. Adieu!
    Wenn ich zurückdenke, ständig rechnete ich im Kopf, darf ich was essen, oder darf ich es nicht. Ich stand beim Bäcker und es ging schon los mit rechnen – was hat weniger Kalorien, eine Quarktasche oder ein Schokohörnchen? Kann ich mir noch ein Stück Kuchen leisten, oder bin ich damit schon über meinen Tagesbedarf?
    Heute war das Wetter perfekt zum Grillen. Natürlich muss man hier auch ein bisschen umdenken – die ständigen Begleiter vom Grillfleisch wie Kartoffel- oder Nudelsalat sind nicht mehr eingeladen. Dafür wurde mariniertes Gemüse auf den Grill gelegt und eine Blattsalat-Mischung diente als weitere Beilage.

    Frühstück:

    Viele werden jetzt den Mund verziehen, ich gestehe trotzdem, dass ich Knoblauch sehr sehr gerne esse. Ja, auch pur! Deshalb gab es heute früh eine dünne Scheibe Zucchinibrot mit Kalbsleberwurst und einer Zehe Knoblauch. Danach kam der gestern zufällig erfundene leckere Bananen Kaiserschmarrn mit geriebenem Apfel als Topping.

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    Mittagessen:

    Die Grillsaison ist eröffnet, das freut natürlich das Paleo-Herz! Gegrilltes Putenfilet in grünem Pesto mariniert und Schweinesteak.
    Als Beilage Mariniertes Grillgemüse.

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    Dessert:

    Es ist Wochenende, und dazu gehört ein schönes Nachmittagsdessert. Ich habe einen Bananenkuchen im Kastenform gebacken. Wenn man keinen Honig in den Teig mischt, dann hat man ein schönes Paleo-Brot: Bananenbrot.
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    Abendessen:

    Als ich am Freitag einkaufen war, hatte mal wieder Lust auf Fisch. So kaufte ich Bio-Lachsfilet – es ergab eine sehr schnelle aber leckere Mahlzeit: Lachsfilet auf Knoblauch-Spinat
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  • Paleo – Tag 3 – Auf Brot und Brötchen zu verzichten ist eine richtige Hürde

    Paleo – Tag 3 – Auf Brot und Brötchen zu verzichten ist eine richtige Hürde

    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – das kann auch ich nun bestätigen. Die größte Hürde bedeutet mir eindeutig ohne Brot oder Brötchen auszukommen. Bereits an den ersten zwei Tagen war es irgendwie nicht so richtig befriedigend ein Omelett zu essen, ohne dazu in ein Brötchen oder Mehrkornbrot zu beißen. Es ist anscheinend wirklich fest in unserem Kopf verankert: man wird nur dann richtig satt, vor allem beim Frühstück, wenn man ein Bäckerprodukt isst. Am ersten Abend zu meiner Paleo-Platte fehlte mir auch irgendwas. Man nennt es ja nicht ohne Grund Brotzeit, oder? Muss ich mich jetzt an Wörter wie Wurstzeit gewöhnen? Es wird gewiss ein hartes Stück Arbeit von dieser Gewohnheit komplett wegzukommen. Man sagt, dass man bei der 30 Tage Paleo Herausforderung nur die reinen Lebensmittel (Obst, Gemüse, Fleisch und Fett) essen sollte, aber keine Ersatzprodukte wie Paleo-Brot oder Paleo-Kuchen. Ich denke, dass diese Umstellung hart genug ist. Man muss nicht nur den Körper, sondern gleichzeitig auch den Kopf umprogrammieren. Deshalb, um es mir leichter zu machen und das Scheitern zu vermeiden, backte ich mir ein Paleo-Brot (Zucchinibrot). Es soll jetzt nicht heißen, dass man von diesem Brot die gleiche Menge isst wie sonst vom normalen Brot. Praktisch zum satt werden. Nein, es sollte lediglich dazu dienen, dass die eine dünne Scheibe mich im Kopf befriedigt. Satt werden sollte man vom Gemüse, Eier, Fleisch und Fett.

    Gegenüber gestern zeigte sich die Waage heute früh gnädiger – 63,2 kg. Das motiviert ungemein! Deshalb konnte ich dann am Nachmittag auf mein Naschzeug verzichten. Aber zum Abendessen gönnte ich mir dann dementsprechend wieder was Süßes. Mir war es nach was Neuem, und wollte ein eigenes Bananen-Pancake Rezept erfinden. Leider klappte es nicht so gut, der Teig wollte nicht fest werden, und es entstand teilweise eher ein Teigmatsch. Not macht aber erfinderisch: voilá, ich erfand den Bananen-Kaiserschmarrn!

    Frühstück:

    Avocado-Schinken-Röllchen mit weichem Ei und eine dünne Scheibe(!) Zucchinibrot:
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    Zwischendurch gab es wieder eine Kiwi.

    Mittagessen:

    Leider bin ich gestern nicht zum „Vorkochen“ gekommen, lediglich eine Beilage konnte ich mir schnell vorbereiten.

    Ich hatte eine Zucchini in dünnen Scheiben geschnitten (geraspelt) und auf einen mit Backpapier belegten Backblech gehäuft. Mit 2 EL Kokosfett, Salz und 2 EL gehackten Mandeln gemischt – im Ofen dann bei 180°C 10 Min gebacken. Es ist ein interessanter süßlicher Geschmack rausgekommen – es passte aber doch gut zu den Zucchini.
    In der Mittagspause holte ich mir 2 Paar Bio-Wiener dazu.

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     Abendessen:

    Banana Pancakes – leider ein fehlgeschlagener Versuch.

    Ich hatte folgende Zutaten zusammengemischt: 2 Bananen, 1 EL Kokosfett, 2 Eier, 3 EL gemahlene Mandeln, 1 EL Leinsamenmehl und 1 TL Chia-Samen. Zum Anbraten nahm ich Kokosfett.

    Leider wurde die Masse in der Pfanne nicht fest, und das Umdrehen der Pancakes war kaum möglich. Ich konnte 2 größere doch retten – die habe ich dann gleich gegessen. Den Rest der Teig (ca. die Hälfte) konnte ich nur noch praktisch als Kaiserschmarrn (Teigmatsch) fertigbacken. Macht nichts – kann ich morgen gut zum Frühstück verwenden.

    Ich werde an dem Rezept weiterarbeiten, und sobald was brauchbares gelingt, werde es selbstverständlich mit euch teilen.

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  • Paleo – Tag 2 – Zuckerentzug geht aufs Gemüt

    Paleo – Tag 2 – Zuckerentzug geht aufs Gemüt

    Mein Tag fing mit einer richtigen Herausforderung an. Ich bin schon um 5 aufgestanden, mein Mann wollte zu seinem Geburtstag den Kollegen Essen ausgeben und wie in der Firma üblich was mitnehmen. Ich backte frische Blätterteig-Röllchen, denn da kommt natürlich ein Paleo-Gericht nicht in Frage. Auf nüchternen Magen der frisch gebackene Blätterteig-Duft – das war wirklich hart!

    Ich leide unter dem Zuckerentzug. Man glaubt es gar nicht, aber der Verzicht auf Zucker ist erstmal sehr hart, der Körper ist richtig abhängig davon. Es zeigen sich Entzugserscheinungen, ich bin sehr launisch und aufbrausend. Um die Nerven meines armen Mannes zu schonen, ging ich lieber (nach langer Zeit mal wieder) joggen. Das Wetter war fabelhaft, und ich konnte 6 km durchhalten. Zum Abendessen gönnte ich mir einen Pfannkuchen als Belohnung.

    Frühstück:

    Ich machte mir ein üppiges Frühstück. Omelett aus 2 Eiern und einem halben Wiener (ich hatte ihn übrig von den Röllchen). Dazu eine halbe Avocado, Radieschen und Gurkenscheiben – gewürzt mit frisch geriebener Muskatnuss. Natürlich ohne Brötchen 🙁

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    Ich brauchte noch eine Zwischenmahlzeit am Vormittag und aß ein Apfel.

    Mittagessen:

    Mein Backofen arbeitete ja heute früh auf Hochtouren, und so konnte ich auch schnell was für Mittag vorbereiten. Ich hatte noch Reste von den Putenbrustschnitzeln, brauchte also nur noch Beilage dazu. Ich schälte dazu 2 Möhren und 1 Süßkartoffel, mischte sie mit 2 Esslöffel Kokosöl und Salz – und ab in den Ofen damit für 15 Min.
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    Abendessen:

    Ja, es gibt ihn tatsächlich: Pfannkuchen ohne Reue! Dieses Mal serviert mit Banane, Schokoladensauce und Kokosflocken.
    Hier geht es zum Rezept: Pfannkuchen mit Banane und Schokosauce
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  • PaleoStart – Tag 1 – Jeder Anfang ist schwer, aber machbar

    PaleoStart – Tag 1 – Jeder Anfang ist schwer, aber machbar

    Wegen meinem Geburtstag wollte ich den Start meiner Paleo Ernährung nicht zu schnell angehen. Ich habe befürchtet, dass ich vielleicht wegen einem „Glückwunsch-Anstoßen“ oder Geburtstagskuchen gleich scheitere – das wollte ich natürlich auf jeden Fall vermeiden. Heute ist aber der Tag gekommen, und da ich mich darauf schon seit paar Wochen richtig freue, bin auch ziemlich aufgeregt.

    Ich werde Euch die ersten 30 Tage meiner Ernährungsumstellung genau beschreiben. Aus mehreren Gründen:

  • 1. Mein „Innerer Schweinehund“ ist ein sehr hartnäckiges Haustier, das ich aber unbedingt besiegen will – das Schreiben hilft mir beim Disziplin bewahren!
  • 2. Wenn ich euch Tag für Tag mitteile was ich esse, führt kein Weg an reinen Paleo-Mahlzeiten vorbei!
  • 3. Vielleicht gibt es einige Gleichgesinnte unter euch, deren Motivation mich ungemein unterstützen würde! (Freue mich auf die Kommentare!)
  • 4. Wenn ich es geschafft habe, möchte ich berichten können, dass diese Ernährung zwar kein Wundermittel ist, tut aber Körper und Seele wirklich gut! Und wenn es klappt und mir tatsächlich viel besser geht, dann wäre es schön einige von euch zum Ausprobieren zu motivieren.
  • 5. Und dieses Mal möchte ich es langfristig umsetzen, nicht nach 3 Wochen (wie letztens) mit den Sünden wieder anfangen!
  • Meinen Tag habe ich natürlich im Bad angefangen – wie immer mit Wiegen. Blöde Gewohnheit, ich kann aber daran nichts ändern – und ehrlich gesagt will ich auch nicht. Ich weiß, Fachleute raten davon ab – ich brauche es aber zur Zeit noch. Meine Hoffnung ist natürlich, nach einiger Zeit mit Paleo darauf verzichten zu können.
    Die Waage sagt: 64 kg.

    Der Vollständigkeit halbe habe ich sogar das Maßband dazu genommen: Bauch 70 cm – Hüfte 103 cm
    Der erste Tag ist natürlich am schwersten. Meine Kollegen sorgten sogar unbewusst dafür. Sie schenkten mir zum Geburtstag nachträglich meine Lieblingsschokolade und mein absolutes Lieblingsnaschzeug: Nippons. Ich habe alles schön brav in meine unterste Schublade gelegt. Ich musste aber mehrmals am Tag daran denken – in Gedanken habe ich sogar die Nippons-Verpackung mehrfach aufgerissen und mich davon genüsslich bedient. Aber nur in Gedanken! Diese kleine Siege haben mir dann Kraft gegeben, wirklich durchzuhalten.
    Ich habe mir zwar das große Omelett zum Frühstück gemacht, jedoch merkte ich schon gegen 10 Uhr, dass ich was brauche – es war dieses typische „ich will was naschen“-Gefühl. Also kein Hunger, sondern einfach Lust auf irgendwas. Ich habe eine Kiwi gegessen. Dann war ich bis Mittag mit beruflichen Telefonaten beschäftigt und versuchte mich dadurch von der „eingebildeten Hungerlust“ abzulenken. Das Mittagessen war eine Erlösung. Als Dessert gab es eine Mandarine, damit ich doch einen süßlichen Geschmack im Mund habe.
    Ich habe versucht besonders viel zu trinken, praktisch als Ersatz für das Naschen – ich habe mir 2 Kannen grünen Tee (natürlich ohne Zucker) gekocht und noch 2 Flaschen Mineralwasser geleert.

    Ich poste hier, was ich am Tag gegessen habe und die Rezepte teilweise dazu. Bitte immer daran denken: Paleo ist keine Diät, es gibt lediglich feste Vorgaben zu den Zutaten selbst, nicht aber zu den Mengen. Wenn ich also mein Omelett aus 2 Eiern vorbereite, ihr wollt aber 3 Eier nehmen, ist das vollkommen in Ordnung. Man sollte nicht hungern oder auf die richtigen (gesunden) Lebensmitteln verzichten – man sollte sich an den Hauptmahlzeiten satt essen.

     

    Frühstück:

    Ich wollte üppig frühstücken um richtig satt zu werden, deshalb bereitete ich mir zu Hause ein Zucchini Omelett zu. Dieses abwechslungsreiche Zucchini-Omelett-Monster machte ich mit Radieschen, Gurken und Avocado.

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    Zwischendurch gab es dann eine Kiwi.

    Mittagessen:

    Ich habe die Reste vom Wochenende auf Arbeit mitgenommen und zum Mittag in der Mikrowelle warm gemacht. – Spargel mit Sauce Hollandaise und Putenschnitzel in Kokos-Mandel-Sesam Mantel. Als Nachtisch hatte ich eine Mandarine.

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    Abendessen:

    „Paleo-Teller“ = Aufschnitt und verschiedene Gemüse als Fingerfood. Als Nachtisch ein Apfel. Übrigens die Erfahrung mit den Händen zu essen war für mich sehr interessant. Ich bin gewöhnlich ein „Gabel und Messer-Esser“ – und auch wenn einige mich jetzt auslachen,  muss ich was gestehen:  ich hatte wirklich das Gefühl, dass durch das Essen mit den Händen mein Sättigungsgefühl intensiver war.

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    Mein Tip: Ein schönes Abendprogramm auswärts kann helfen, damit keine abendliche Naschgefühle aufkommen. Ich war bei der Pediküre und Kosmetik – genau die richtige Beschäftigung nach einem so „anstrengenden“ Tag. Man könnte es auch als Belohnung bezeichnen!

  • Der 30 Tage Paleo Selbstversuch und ihre Regeln

    Warum?

    Ich will mich gesund ernähren, mich wohl in meiner Haut fühlen, keine Heißhungerattacken mehr erleben und nicht mehr an Diäten denken! Deshalb habe ich beschlossen die sog. 30 Tage Paleo Herausforderung durchzuziehen und danach diesen Ernährungsform kontinuierlich fortführen.

    Was ist das?

    In der USA nennt man dieses Konzept Whole30 oder 30 days paleo challenge. Es ist für Skeptiker und Einsteiger gedacht: die Ernährung auf 30 Tage umstellen und den Körper und das Wohlbefinden dabei beobachten. 30 Tage sind weder kurz noch lang – der Körper zeigt bereits nach 1-2 Wochen erste positive Ergebnisse nach dem Zuckerentzug.

    Wie ist das?

    Es ist gewiss nicht einfach – vor allem die ersten Tage nicht. Zucker ist eine Art Droge, und ohne Zucker ist man erstmal auf Zuckerentzug!

    Erfreulich ist aber, dass nach einigen Tagen auch wieder aufwärts gehen soll: man schläft besser, die Heißhungerattacken hören auf, die Laune steigt – und das Körpergewicht nimmt ab.

    Was darf ich essen?

    • Gemüse (keine Hülsenfrüchte, keine Kartoffeln, kein Reis)
    • Fleisch und Fisch
    • Tierische Fette
    • Obst
    • Kokos- und Olivenöl
    • Nüsse (keine Erdnüsse)

    Was darf ich nicht essen?

    • Zucker
    • Getreide und Getreideprodukte
    • Hülsenfrüchte (Erdnüsse zählen auch dazu)
    • Milch und Milchprodukte
    • Pflanzenfette (Ausnahmen sind von Oliven- und Kokosöl)
    • selbstverständlich Fast Food und Fertigprodukte mit Konservierungsstoffen und Geschmacksverstärker
    • Alkohol
  • Mein Blog über Paleolit oder Paleo – aber auch Steinzeiternährung

    Es gibt mittlerweile viele gute Blogs und Wikis zu der Paleo-Ernährung. Sie sind so umfangreich und wissenschaftlich begründet geschrieben, dass ich gar nicht erst den Versuch wage an dieses Niveau ranzukommen. Ich denke eher an die viele Stunden, die ich vor dem Rechner saß und alles zu dem Thema studiert habe. Diese Zeit möchte ich Dir, lieber Leser/-in ersparen. Wenn Du kennenlernen möchtest, worum es hier geht, und wie so eine Ernährungsumstellung abläuft, bist herzlich eingeladen meine 30 Blogeinträge zum Thema durchzulesen. Ich habe in meinen Posts nicht nur mein aktuelles Befinden festgehalten, sondern auch die Grundregeln zu der Paleo-Ernährung kurz und knackig beschrieben – wie ich sie verstanden und befolgt habe.

    Ein kurze Einweisung

    Was sind die wesentlichen Merkmale der Paleo-Ernährung?

    1. Gesundheitsschädliche Lebensmittel eliminieren und durch gesunde Alternativen ersetzen oder bisher ungesund gehaltene kritisch überprüfen und in die Ernährung wieder einführen – wie z.B. auf Getreide mit Gluten verzichten aber mehr gesättigte Fettsäuren (tierische Fette) verzehren

    2. Blutzuckerspiegel stabil halten – dafür Zucker und Süßungsmittel weglassen, und Lebensmittel mit niedrigen Glyx-Index bevorzugen

    Ist das was ganz Neues?

    Eher umgekehrt. Man muss ein Stück in der Geschichte zurückgehen. Der Mensch existiert seit 6 Millionen Jahren, aber Getreide baut er erst seit 10.000 Jahren an. Sein Körper war nicht für diese Nährstoffe ausgelegt. An den Überresten der Steinzeitmenschen und deren Nachkommen konnten Wissenschaftler feststellen, dass bestimmte Krankheiten (wie Diabetes, Übergewicht usw.) erst ab dieser Zeit aufgetreten sind. Unser Körper und unsere Verdauung schaffte es bis heute nicht sich an diese Nährstoffe zu gewöhnen – 10.000 Jahre im Vergleich zu den 6 Millionen sind wie eine Minute. Im Getreide gibt es Gluten und verschiedene Anti-Nährstoffe, die unser Verdauungssystem angreifen. Außerdem ist ihr Kohlenhydratgehalt sehr hoch, dies wird in unserem Körper zu Fett umgewandelt.
    In unserer moderner Zeit regiert aber die Lebensmittelindustrie über die Konsumenten und steuert unsere Ernährungsregeln. Bisher als gesund verschriene Lebensmittel sind gar nicht so gesund, wie es behauptet wird. Wir verzichten auf wertvolle tierische Fette, weil nur noch „Leicht“-Produkte angepriesen werden. Unser Körper, unsere Gene wissen aber wofür sie tatsächlich geschaffen wurden – deshalb sollten wir uns nach dem Essverhalten der Steinzeitmenschen richten.

    Wofür soll das Ganze gut sein?

    Es gibt Erkenntnisse, dass für viele Krankheiten (Diabetes, Asthma, Autoimmunkrankheiten, Übergewicht usw.) unsere heutige an Zucker und Gluten reiche Ernährung verantwortlich ist. Wer diese Krankheiten vermeiden, dafür aber ein besseres, gesundes Lebensgefühl erleben möchte, sollte sein Essverhalten überdenken und dem Paleo-Prinzip anpassen.

    Wie lange sollte man so eine Paleo-Diät machen?

    Wir verstehen unter „Diät“ eine vorübergehende, übersichtliche Zeit, in der wir abnehmen möchten. Bei einer Paleo-Diät nimmt man tatsächlich ab, es geht hier aber in erster Linie um ein Ernährungsprinzip. Man kann die in der USA verbreitete 30-Tage-Paleo „Probephase“ machen. Aber eine grundsätzliche Ernährungsumstellung ist empfehlenswert, um von den Vorteilen wirklich profitieren zu können. Hier denke ich z.B. an die Bereinigung“ des Körpers von Gluten, dies kann mehr als 60 Tage in Anspruch nehmen. Eine sichtbare Veränderung an der Gesundheit, wie Verschwinden von Allergien, kann dementsprechend etwas länger andauern.
    Ein unschlagbares Argument ist aber diese Ernährung wenigstens auszuprobieren, dass man dabei definitiv abnimmt.

  • Warum Paleo? – Die Motivation

    Ich und mein Feind: „mein Gewicht“

    Hallo, ich bin die Sugar, und ich bin süchtig nach Süßigkeiten. (So fängt man doch in einer Therapiegruppe an, oder?)
    Ja, ich glaube die Formulierung war so richtig und vor allem ehrlich… ich muss es mir endlich gestehen.
    Ich gehöre auch zu den Frauen, die irgendwie ständig auf Diät sind – was aber in der Wirklichkeit bedeutet, dass ich mir praktisch jede Woche vornehme endlich 3-4 Kilo abzunehmen, aber über den Vorsatz komme ich nur selten hinaus. Ich nehme mir regelmäßig vor weniger zu essen, auf Fett und Süßigkeiten zu verzichten, Kalorien zu zählen und welche einzusparen. Aber den Abend des ersten Diättages überlebt  der Vorsatz selten, und ich erwische mich wieder beim Zurechtbasteln von irgendwelchen Ausreden warum ich jetzt doch naschen muss und warum ich eigentlich doch erst am nächsten Tag mit der Diät anfangen werde… und so geht es immer wieder, von Woche zu Woche und mittlerweile vom Jahr zu Jahr. Mal verliere ich 3 Kilo, dann kommt aber ein Urlaub mit all inklusive und die Kilos sind wieder drauf.
    Jetzt denkt ihr wahrscheinlich, ich wäre übergewichtig und würde Abend für Abend nur mit der Chipstüte auf der Couch hocken. Es ist aber nicht so. Ich bin eigentlich laut BMI sehr wohl Normalgewichtig und ja, ich treibe in regelmäßiger Unregelmäßigkeit Sport.
    Bei einer Körpergröße von 173 cm und der Gewichtsspanne von 66-68 kg bin ich nicht dick, das ist mir bewusst. Jede von uns Frauen kann es aber bestimmt nachvollziehen, wie es sich anfühlt, wenn man mit sich unzufrieden ist, und eigentlich schon 3-4 Kilo Gewichtsverlust einem wieder das Gefühl geben könnte sich wieder gut in der eigenen Haut zu fühlen. Mein Wohlfühlgewicht wäre 63 kg – und ich würde mich wie ein Supermodel fühlen, wenn ich 60 kg wiegen würde.

    Warum ist Abnehmen so schwer?

    Ich denke aber, dass es bei der Sorte Frauen wie Stressesser und Genussesser, zu denen ich mich auch zähle, schwieriger ist den Entschluss zu fassen, endlich diese lächerlichen paar Kilos abzunehmen, als wenn man für eine radikalere Gewichtsabnahme die Ärmel hochkrempelt. Die Kleider in unseren Schränken passen ja eigentlich…, sie sind zwar teilweise etwas zu eng und zwicken, oder wir müssen mal das Po mit einer längeren Bluse oder einem Pulli bedeckt halten – aber noch kein Grund dazu so richtig in Panik zu geraten. Fakt ist aber, es entsteht dadurch nie so richtig der Zwang mit der geplanten Diät mal tatsächlich anzufangen. Es gibt immer irgendwelche faule Ausreden und wir leben im Kopf in ständiger Diät.
    Wenn ich nur an die vielen angefangenen Diättage denke, an denen ich vormittags auf vieles verzichtete und mich über den Tag quälte, um dann am Abend auf der Couch doch wieder zu naschen. Ich habe manchmal das Gefühl das Essen gar nicht mehr so richtig genießen zu können, weil der Verzicht den Genuss in meinem Kopf übertrumpft.
    Ich habe Mitte/Ende 2013 sehr viel Sport gemacht, Halbmarathon gelaufen, 2x die Woche Spinningkurse besucht, 1x die Woche Basketball-Training.
    Ich habe mich meiner Ansicht nach in den letzten Jahren gesund ernährt: viel Obst, Gemüse, fettarm(!), täglich Müsli zum Frühstück, Vollkornprodukte, Naturreis, Brot mit viel Körner usw. Zugegeben aber auch sehr viel genascht (vorwiegend Kuchen, Schokolade, Waffeln). Ich war aber der Meinung, dass mit dem vielen Sport die Kalorien sowieso verbrenne. Ich habe auch phasenweise eine App benutzt, und meine Kalorien gezählt. Trotz viel Sport konnte ich aber nicht abnehmen. Ich habe also Diättage eingelegt – nur selten schaffte ich länger als 2-3 Tage ohne Süßigkeiten – der Heißhunger packte mich, und ich musste naschen. Die Kalorienwerte haben jedoch noch gepasst – ich habe an Fett alles was ging eingespart. Endergebnis: keine Gewichtsabnahme. Langfristig ist das mehr als frustrierend.

    Ich und Paleo

    Anfang 2014 habe ich beschlossen – Ich will raus aus dem Teufelskreis!
    Ich habe von der Paleo-Ernährungsweise das erste Mal Anfang 2013 von meinen Eltern gehört. Sie leben in Ungarn, und dort hat dieses Ernährungsprinzip schon sehr viele Anhänger. Als meine Eltern dies damals ausprobiert hatten, habe ich sie noch belächelt, obwohl mein Papa sichtbar abgenommen hatte.
    Mir fiel also in diesem Dilemma die Paleo-Ernährung wieder ein, und fing Ende 2013 an, einschlägige Literatur zu lesen. Mir gefiel die Idee immer mehr und beschloss dies auszuprobieren. Ich halte nichts von Jahresvorsätzen (ich konnte noch nie welche halten), deshalb startete ich mein Experiment erst am 07.01. nach den Weihnachtsferien. Ich ernährte mich 3 Wochen lang nach dem Paleo Prinzip. Bereits nach 1-2 Wochen schlief ich viel besser, wachte früh ohne Wecker auf und das Aufstehen fiel mir sehr leicht. Meine Fressattacken (ich nennen es auch gerne „eingebildetes Hungergefühl“) schwanden und ich fing wirklich an auf meinen Körper zu hören, wann er mir tatsächlich Hunger signalisiert. Und ich nahm 3 kg ab. Nach 3 Wochen Paleo Ernährung war ich eigentlich überzeugt: ES FUNKTIONIERT!!!

    Die 30-Tage-Ernährungsumstellung oder warum dieses Blog entstand

    Leider kam ein Urlaub dazwischen, die Süßigkeiten lachten mich an dem Buffet an und ich war nicht konsequent genug. Ich kehrte nach und nach zum Naschen zurück. Ich fühlte mich nach dem Verzehr der ersten Tafel Schokolade gar nicht gut (mir war es schwindlig, mein Herz klopfte, und später wurde ich richtig träge). Ich habe es aber ignoriert. Wenn meine Augen die Verpackung sahen, reagierte mein Hirn mit „ich will es haben“ – und ich habe meine Vorsätze wieder vergessen.
    Danach kamen Geburtstage und weitere Ausreden und noch mehr Schlupflöcher – ich habe mich zwar weiter „paleo-orientiert“ ernährt, jedoch erlaubte ich mir öfters Süßigkeiten. Und es geht mir dabei gar nicht gut – ich komme früh wieder kaum aus dem Bett, sobald ich Zucker zu mir nehme, wird es mir schwindlig usw. Ich will wieder rein Paleo machen, ich fühle mich dabei wirklich besser! Deshalb habe ich beschlossen, dass ich die sogenannte 30-Tage Paleo Herausforderung/Wandel/Erneuerung durchziehe und dann versuche konsequent bei der Paleo-Ernährung zu bleiben. Ich hoffe, dass Ihr, liebe Leser mich dabei unterstützt und sogar mitmacht!
    Also jetzt heißt es wieder, die schweren Umstellungstage durchzuhalten, den Zuckerentzug durchzustehen und sich endlich sorgenfrei und gesund nach dem Paleo-Prinzip zu ernähren und vor allem den Geschmack der Mahlzeiten zu genießen!
    Viele sprechen bei Paleo von einer Diät. (Es resultiert meistens aus der falschen Übersetzung des englischen Ausdrucks: Paleo Diet = Paleo Ernährung.) Mein Ziel ist eher, meine Ernährung so umzustellen, damit ich diese ständige auf und ab mit den Kilos nicht mehr mitmachen muss und damit ich meinem Körper mit falschen „Lebensmitteln“ (wie Zucker und Gluten) nicht mehr Schaden zufüge. Erfreulich ist aber, dass wenn man die Paleo-Prinzipien folgt, nimmt man automatisch ab. Und diesen Nebeneffekt kann doch keine Frau wie ich ausschlagen!
    Jeder braucht mal eine Motivation, deshalb sage ich nur noch – ran an den Speck mit Speck!