Schlagwort: Süßigkeiten

  • Kakao-Carob-Pudding

    Kakao-Carob-Pudding

    Meine Mama hat mich in meiner Kindheit oft mit Schokoladen-Pudding verwöhnt. Ich habe schon viele Schoko-Puddings aus Paleo-Zutaten versucht zu kreieren. Ich habe jetzt den Carob-Pulver entdeckt, der einen leckeren, karamelligen Geschmack der Ganze verleiht. Carob wird aus den gerösteten und gemahlenen Schoten des Johannisbrotbaums gewonnen, und gluten- und koffeinfrei. Carob ist eine gute und gesunde Alternative auch als Kakaoersatz, ich verwende aber lieber die beiden zusammen. Ich finde dieses Rezept kommt dem Pudding von meiner Mama ziemlich nahe.

    (mehr …)

  • Schoko-Schnecken

    Schoko-Schnecken

    An einem dunklen, verregneten Wochenende wünscht man sich doch eine schöne Tasse Kaffee oder Kakao auf der Couch, eine Decke, vielleicht einen schönen Film oder Serie dazu – und natürlich was leckeres für die Seele. Wie wäre es mit 1-2 Schoko-Schnecken? Wenn man die frisch gebackenen Teilchen mit der geschmolzenen Kakao-Füllung riecht und schmeckt, da geht doch die Sonne gleich auf. Und wer es nicht so kitschig mag, kann sie ganz einfach mal auch als To-Go-Snack-Variante genießen.

    Zutaten:

    • 50 g Mandelmehl
    • 50 g Leinsamenmehl
    • 150 g Kastanienmehl
    • 80 g Kokosöl
    • 2 Eier
    • 1 EK Erythrit
    • 1 Msp. Weinstein-Backpulver
    • etwas Salz
    • 20 g Flohsamenschalen
    • 200 ml Wasser
    • Für die Füllung:
    • 80 g Erythrit
    • 1-2 EK Kakaopulver

    _MG_6526

    Zubereitung:

    1. Wasser mit dem Flohsamenschalen vermischen – auf die Seite legen, damit die Masse schön aufquellt
    2. In einer Rührschüssel die Mehle, Backpulver, Süßungsmittel und Salz gut vermengen, dann das flüssige Kokosöl (leicht geschmolzen) und die zwei Eier dazugeben
    3. Die klebrige Masse aus den Flohsamenschalen kommt zum Schluss auch zum Teig und wir kneten alles gut zusammen
    4. Wir streichen den Teig auf ein Blatt Backpapier – wenn wir Frischhaltefolie auf den Teig legen kann man ihn sogar mit der Teigrolle ausrollen
    5. Den Teig mit dem Erythrit und Kakaopulver bestreuen und mit Hilfe des Backpapiers aufrollen
    6. Mit einem scharfen Messer schneiden wir nun Scheiben von der Teigrolle ab, und richten diese „Schnecken“ auf ein mit Backpapier belegtes Backblech an
    7. Die Schoko-Schnecken bei 160-170°C im Backofen ca. 20 Minuten backen

      _MG_6532

      _MG_6533

  • Chia-Pudding mit Heidelbeeren

    Chia-Pudding mit Heidelbeeren

    Bei der Hitze habe ich ehrlich gesagt gar keine Lust den Ofen anzuheizen und ein übliches Wochenend-Leckerei zu backen. Es muss was ohne zu backen her und am Besten mit Heidelbeeren, denn ich konnte noch einige von meinem örtlichen Bauern ergattern. Da fielen mir die Chia-Samen ein. Ich habe schon so viele tolle Bilder auf Pinterest über Chia-Pudding gesehen, aber irgendwie noch nie ausprobiert. Statt Kokosmilch wie bei den meisten Rezepten üblich ist, habe ich Pistazienmilch zubereitet.

    Zutaten für 1 Portion:

    • 15-20 g ungesalzene Pistazien
    • 1-2 TL Honig
    • 250 ml Wasser
    • 3-4 EL Chia-Samen
    • 1 Msp. Vanillepulver
    • 1 handvoll Heidelbeeren
    • frische Pfefferminze

    _MG_6609

    Zubereitung:

    1. Pistazien über Nacht im Wasser einweichen
    2. Das Wasser von den Pistazien abgießen und mit frischem 250 ml Wasser zusammen in einen Mixer geben
    3. Mit Honig süßen und mit Vanille-Pulver verfeinern, dann alles gut zusammenmixen
    4. In ein Glas gießen und mit den Chia-Samen gut verrühren
    5. Für 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen und mit Heidelbeeren und frischen Pfefferminz-Blättern genießen
      _MG_6606
      _MG_6603

      _MG_6613

  • Erdbeertorte mit Schokoboden

    Erdbeertorte mit Schokoboden

    Die letzten Erdbeeren genießen! Eine schöne kühle Torte wie diese passt perfekt zu diesem heißen Wochenende. Es wird eine Erdbeer-Sahne-Torte imitiert, aber die Creme wird je nach verwendeter Kokosmilch wahrscheinlich etwas flüssiger. Guarkernmehl bindet kalte Speisen hervorragend. Ein weiterer Vorteil der Torte, dass kein Backen notwendig ist – somit wird die Wohnung nicht unnötig weiter erwärmt. Lasst es euch schmecken und genießt unseren schönen, warmen Sommer! (Ein kleiner Ratschlag: nicht mehr als 1 Stück am Tag genießen, der Boden besteht ja aus Nüssen!)


    Zutaten:

    • 50 g gemahlene Mandeln
    • 50 g gemahlene Haselnüsse
    • 50 g gemahlene Walnüsse
    • 4-5 EL Kakaopulver (schwach entölt ist auch ausreichend)
    • ca. 2 EL Xylit oder 3 EL Erythrit
    • Wasser
    • 200 ml Kokosmilch oder Kokoscreme (ich verwendete Cocomas)
    • 2 EL Puder-Xucker (oder 2 EL Honig)
    • ggf. 1 TL Guarkernmehl
    • 250 g Erdbeeren

    _MG_6416

    Zubereitung:

    1. Die gemahlenen Nüsse mit dem Kakaopulver in einer Schüssel gut vermischen
    2. Xylit bzw. Erythrit in eine Tasse geben und so viel warmes Wasser dazu geben, dass es bedeckt ist
    3. Mit einem Löffel so lange rühren, bis das Süßungsmittel sich vollständig aufgelöst hat
    4. Das süße Wasser zu der Nussmischung geben und mit der Hand zu einem Teig kneten
    5. Sollte der Teig noch zu trocken sein und nicht zusammenkleben, dann nach und nach noch etwas Wasser dazu gießen
    6. Den Teig in einer Tortenform ausbreiten, mit der Hand verteilen und flach drücken. Der Tortenboden sollten nach der Abkühlung leicht aus der Form lösbar sein, daher empfehle ich eine Quiche-Form mit Hebeboden
    7. Tortenboden in den Kühlschrank legen
    8. Zu der Creme die kalte Kokosmilch mit einem Handrührgerät wie Sahne steif schlagen
    9. Portionsweise Puder-Xucker (bzw. Honig) dazugeben
    10. Man sollte aber keine Creme wie die steif geschlagene Sahne erwarten, die Kokosmilch bleibt flüssiger
    11. Je nach Kokosmilch-Sorte kann sich die Konsistenz auch variieren, außerdem bindet Puder-Xucker auch etwas mehr als Honig
    12. Meine Empfehlung: sollte die Creme noch zu flüssig sein, 1 – 2 Teelöffel Guarkernmehl beim Schlagen reinstreuen. Es bindet die Kokosmilch.
    13. Erdbeere waschen und in Stücke schneiden
    14. Den kühlen Tortenboden aus der Form lösen und die Kokoscreme darauf streichen und natürlich die Erdbeeren darauf verteilen

    _MG_6418

    _MG_6421

    _MG_6419

  • Himbeertraum mit Nüssen

    Himbeertraum mit Nüssen

    Habt ihr Lust die süßen und fruchtigen Seiten des Sommers zu genießen? Dieses Dessert ist perfekt dafür. Besteht nur aus Obst und Nüssen und es geht ganz schnell und leicht zuzubereiten. Man sollte immer darauf achten mit den Nüssen nicht zu übertreiben. Als Richtlinie sagt man im Paleo, dass nur ca. 1 handvoll Nüsse täglich verzehrt werden sollten.




    Zutaten für ca. 2 Portionen:

    • 250 g Himbeeren
    • 2 Bananen
    • Zitronensaft von einer halben Zitrone
    • 2 handvoll Nüsse gemischt (z.B. Mandeln, Hasel-, Macadamia- und Walnüsse, Cashewkerne usw.)
    • 1 Stückchen Edelbitterschokolade

    _MG_6324-2

    Zubereitung:

    1. Himbeeren waschen oder die Tiefgefrorenen auftauen lassen
    2. Bananen und 200 g Himbeeren mit einem Handmixer pürieren
    3. Zitronensaft zum Obstpüree geben und gut vermischen
    4. Verschiedene Nüsse fein hacken bzw. grob mahlen
    5. In ein Glas Himbeerpüree, die restlichen 50 g Himbeeren und die fein gehackten Nüsse schichten
    6. Zum Verzieren passt noch ein Stückchen Edelbitterschokolade dazu

    _MG_6327

    _MG_6326-2

    _MG_6329

  • Schoko-Bananen-Cookies

    Schoko-Bananen-Cookies

    Bei Paleo-Backen fühle ich mich manchmal irgendwie in meine Kindheit versetzt. Ich stehe vor meinem Schrank, ich wähle einige Zutaten aus, mische sie zusammen – und in der Regel gelingt auch gleich was Leckeres daraus. Wie damals in meiner kleinen Spielküche, wo meine Freundin und ich viele imaginäre Zutaten zusammenmischten und immer was ganz leckeres daraus geworden ist. Bei Paleo ist zwar die Auswahl an Zutaten begrenzt, aber die Vielfalt der Rezept-Möglichkeiten unbegrenzt.


    Zutaten:

    • 100 g gemahlene Mandeln
    • 50 g gemahlene Haselnüsse
    • 50 g gemahlene Walnüsse
    • 150 g Kokosraspeln
    • 2 Eier
    • 2 Bananen
    • 1 EL Erythrit oder 5 Tropfen Stevia
    • 50 g Edelbitterschokolade
    • 1 Msp. Natron
    • Mandelblättchen zum Verzieren

    _MG_6315-2

    Zubereitung:

    1. Eier mit dem Süßungsmittel schaumig schlagen
    2. Gemahlenen Nüsse, Kokosraspeln und Natron miteinander vermischen und unter die Eiermasse heben
    3. Zum Schluss kommen die mit Gabel zerdrückten Bananen dazu und die klein gehackten Schokoladenstücke
    4. Alle gut zusammenmischen und mit der Hand kleine Taler (Cookies) formen
    5. Diese auf einem mit Backpapier oder Silikon-Unterlage belegtes Backblech im Ofen bei 180°C ca. 15-20 Minuten backen
    6. Wie immer der Hinweis: nicht mehr als 2-3 Stück auf einmal naschen, zu viele Nüsse sind bei Paleo auch zu vermeiden.

    _MG_6318
    _MG_6313-2

  • Weiße Paleo-Pralinen

    Weiße Paleo-Pralinen

    Wenn ich mal was zum Naschen brauche, greife ich sehr gerne zu Kokoschips oder direkt zu Kokoscreme. Es ist aber manchmal so unbefriedigend für mein Gourmet-Ich, wenn ich diese Kokosfett-Bröckchen einfach so mit der Hand oder Löffel esse. Sie sollten doch auch mal was für das Auge sein! Und voilá, aus der Aschenputtel-Kokoscreme ist in Handumdrehen eine elegante, gesellschaftsfähige Praline geworden. Ich hatte sie mit Kakao-Nibs und mit paar Rosinen gepimpt, aber natürlich kann man hier auch mit mehr Fantasie vorgehen.


    Zutaten:

    _MG_6124

    Zubereitung:

    1. Man nehme eine Packung Kokoscreme (ein weißer Block mit einer Schicht Kokosfett)
    2. Diese in der Länge durchschneiden, das ergibt dann genau 100 g. Wichtig ist also, dass aus dem Kokosöl-Anteil auch ein Stück mit dabei ist
    3. In einem kleinen Topf die Kokoscreme bei geringer Hitze zum Schmelzen bringen (nicht kochen!)
    4. Silikon-Pralinen-Form mit der Kokoscreme füllen – bei mir passte es genau in die 15-er Form
    5. Kakao-Nibs und Rosinen nach Belieben in die Förmchen streuen
    6. Über Nacht im Kühlschrank stehen lassen und wenn sie wieder gehärtet sind, aus der Form lösen

    _MG_6121

    _MG_6122

    _MG_6123

  • Zimt-Kürbis-Kuchen

    Zimt-Kürbis-Kuchen

    Erst vor kurzem habe ich Erdmandeln als Paleo Backzutat entdeckt. Erdmandeln (werden auch Chufas oder Tigernuts genannt) sind Wurzelknollen mit etwas mehr Kohlenhydrate als Nüsse und reich an gesättigten aber auch an ungesättigten Fettsäuren, dafür aber ihr Phytinsäuregehalt relativ niedrig. Sie werden getrocknet und gemahlen, und so kann man sie gelegentlich entweder als Müsli-Zutat oder als Mehl verwenden.


    Zutaten:

    • 250 g Hokkaido-Kürbis (gebacken und püriert)
    • 3 Eier
    • 1-2 TL Zimtpulver
    • 1 Msp Vanillepulver
    • 10-15 Tropfen Steviafluid oder 2 EL Erythrit
    • 40 g Kokosöl (geschmolzen)
    • 100 ml Kokosmilch
    • 50 g Erdmandeln gemahlen
    • 50 g Kastanienmehl
    • 1 Msp Natron

    _MG_6095

    Zubereitung:

    1. Kürbis waschen, entkernen und in 8-10 Stücke (Schiffchen) geschnitten im Ofen bei 200°C (Ober -und Unterhitze) ca. 40 Minuten backen
    2. Eier mit den Stevia-Tropfen (ggf. Erythrit) aufschlagen und mit Zimt- und Vanillepulver würzen
    3. Kokosöl zum Schmelzen bringen und mit der Kokosmilch zusammen in die Eiermasse mischen
    4. Gemahlene Erdmandeln und Kastanienmehl mit dem Natron vermischen und mit den Eiern zum Teig verrühren
    5. Ausgekühlte Kürbisstücke mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken und dem Teig gut verrühren
    6. In einer gefetteten Auflaufform (Glas oder Silikon) im Ofen bei 170 °C ca. 45 Minuten backen

    _MG_6090

    _MG_6091

    _MG_6094

  • Himbeercreme als Valentinstag-Dessert

    Himbeercreme als Valentinstag-Dessert

    Heute ist Valentinstag. Ehrlich gesagt wir feiern diesen Tag nicht, für uns ist Valentinstag zu kommerziell. Es spricht aber nichts gegen ein typisches, nettes Valentinstag-Dessert – selbstverständlich in der Farbe der Liebe. Mein Tiefkühlschrank ist noch viertel voll mit den eingefrorenen Beeren vom letzten Sommer. Von den tiefgefrorenen aus dem Laden würde ich abraten, es sei denn der Herkunft ist klar erkennbar und unbedenklich. Die Farbe der Creme habe ich mit Arionia-Pulver intensiviert. Die Aroniabeeren verleihen aber nicht nur schöne Farbe, ihre antioxidative Wirkung bewahrt auch die Körperzellen vor freien Radikalen.


    Zutaten für 4-6 Portionen:

    • 1 Banane (nicht zu reif wegen Zuckergehalt)
    • 1 Avocado
    • 200-250 g Himbeeren (frische oder aufgetaute tiefgefrorenen Himbeeren)
    • 1 TL Aronia-Pulver

    _MG_6061

    Zubereitung:

    1. Banane und Avocado mit einer Gabel zerdrücken
    2. Himbeeren dazu geben und mit einem Stabmixer fein pürieren
    3. 1 TL Aronia-Pulver dazu geben und nochmal pürieren – Aronia-Pulver hat eine starke rote Farbe. Da Bananen und Avocado schnell braun werden, sorgt der Pulver neben seinen Vitaminen zusätzlich für eine schöne rote Farbe
    4. Durch die Banane ist die Creme für mich süß genug, wenn jemand aber Paleo-Anfänger ist, kann gerne paar Tropfen Stevia oder ein TL Honig dazu geben
    5. Kalt servieren

    _MG_6058

    _MG_6060

  • Meine ersten Paleo-Pralinen

    Meine ersten Paleo-Pralinen

    Ich war schon immer ein Schoko-Junkie und bleibe auch ein Schoko-Junkie… früher mit viel Zucker – jetzt ohne Zucker. Es ist also ein Wunder, dass ich mich bisher noch nicht an was ausgefallenes wie Paleo-Pralinen herangewagt habe. Ich dachte Pralinen wären sowas Kompliziertes, was nur Schweizer Männer mit weißen Kochmützen gut hinbekommen. Dabei braucht man nur ein bisschen Silikon dazu: Silikon-Übertopf für das Dampfbad und Silikon-Form zum Ausgießen. Und ein wenig Phantasie zum Füllen.


    Zutaten für ca. 16-18 Stück:

    • 40 g Edel-Bitterschokolade (auf jeden Fall über 85%, besser über 90% Kakao-Anteil)
    • 50 g Kokosöl
    • Nüsse und Trockenobst je nach Belieben

    _MG_6024

    Zubereitung:

    1. Schokolade zerbröckeln
    2. Über Wasserbad Schokolade und Kokosöl zusammen zum Schmelzen bringen
    3. Die Masse in eine Silikon-Pralinen-Form gießen
    4. Ich habe sie unterschiedlich mit „Füllung“ versehen: gehackte Mandeln, Pistazien, Haselnüsse, Rosinen, Kokosraspel und Trockenpflaumen
    5. Über Nacht kalt stellen, am nächsten Tag genießen
    6. Auf dem Bild sieht man einige die heller sind. Für die letzten paar Stück hatte ich Kokosmilch zu der Schoko-Masse gemischt – aber diese Milch-Schokoladen-Variante ist noch nicht ausgereift

    _MG_6019

    _MG_6023