Kategorie: Paleo – Hauptspeisen

  • Der beste Pizza-Teig ist primal

    Der beste Pizza-Teig ist primal

    Pizza ist ein Gericht, das jeder mag. Für Paleo-Anhänger ist es doch eine ganz große Herausforderung darauf zu verzichten bzw. einen Ersatz für den Teig zu finden. Ich habe schon die verschiedensten Rezepte für einen guten Paleo-Pizza-Teig ausprobiert, aber keiner kam dieser Variante ohne Mehl auch nur nahe. Mir schmeckt er, genau weil er ohne Mehl bzw. Nüsse ist. Dafür aber auch nicht ganz Paleo sondern Primal – aber meinen Käse hole ich beim Bauern im Nachbarort, dort zupfen sich die Kühe ihr Essen noch selbst.

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  • Kräuterbutter mit Bärlauch – ein Muss zum perfekten Steak

    Kräuterbutter mit Bärlauch – ein Muss zum perfekten Steak

    Letzten Sommer habe ich mich bereits nach Paleo ernährt und daher musste unser Garten-Grill doppelt so viel Einsatz zeigen als die Jahre zuvor. Ich liebe Steaks mit Kräuterbutter. Ich habe sie schon mit verschiedenen Kräutern zubereitet, aber so das gewisse Etwas fehlte mir irgendwie. Durch die Bärlauch-Pesto erkannte ich dann den fehlenden Zutat: Bärlauch. Das war dann natürlich problematisch, denn Bärlauch wächst ja nur im Frühjahr. Aber für diese Grill-Saison habe ich vorgesorgt und einige Bund Bärlauch im Tiefkühlschrank eingefroren. Ich bin mit dem würzigen Aroma der Butter nun hoch zufrieden. Also im April/Mai heißt es: Bärlauch einfrieren


    Zutaten:

    • 1 Butter (250 g – ich bevorzuge die von Kerrygold)
    • 1 Bund (ca. 100 g) Bärlauch
    • etwas Petersilie aus dem eigenen Kräutertopf
    • etwas Schnittlauch aus dem eigenen Kräutertopf
    • 3 Knoblauchzehe
    • 1 Schalotte
    • 2 TL Salz

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    Zubereitung:

    1. Butter für ca. 2-3 Stunden bei Raumtemperatur lagern, damit weich (aber nicht flüssig wird)
    2. Bärlauch, Petersilie und Schnittlauch fein hacken
    3. Knoblauchzehe und Schalotte putzen und sehr fein hacken (oder mit der Maschine zerkleinern
    4. Alle Zutaten (inkl. Salz) kommen in eine Schüssel
    5. Mit einer Gabel wir die Masse gründlich miteinander vermischt/li>
    6. Es geht alles natürlich auch mit einem Küchengerät, dann kann die Butter auch härter sein. Ich finde aber die Gabel-Methode wesentlich effektiver und einfacher – das Saubermachen und Auskratzen aus dem Küchengerät ist mir einfach zu viel Aufwand
    7. Danach die fertige Kräuterbutter im Kühlschrank lagern und zum frischen Steak genießen

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  • Putenröllchen mit Champignon gefüllt (in Bratbeutel zubereitet)

    Putenröllchen mit Champignon gefüllt (in Bratbeutel zubereitet)

    Ich habe eine neue Küchenhilfe getestet, und zwar den Bratbeutel. Den bekommt man im Supermarkt oder in der Drogerie. Ich muss zugeben, ich war sehr begeistert davon, wie das Fleisch und Gemüse ihre Aromen gegenseitig übergeben haben. Es entstand ein sehr aromatisches Mittagessen. Lasst euch von dem Füllen des Fleisches nicht abschrecken, es ist wirklich keine große Aufwand. Putenschnitzel an sich ist mir manchmal zu trocken, aber durch die Füllung und den Bratbeutel ist schön saftig geblieben.


    Zutaten für 4 Personen:

    • 2 Putenmedaillon (Putenschnitzel) pro Person
    • 400 g Champignon
    • 1 große Zwiebel
    • 1 EL geschmolzenes Fett (z.B. Gänsefett oder Ghee)
    • 4 hart gekochte Eier
    • 1 Ei
    • Salz, Pfeffer
    • 1 TL Bohnenkraut
    • 1 Bund Petersilie

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    Zubereitung:

    1. Champignon waschen, ggf. putzen und in kleine Würfel schneiden
    2. Zwiebel fein hacken und im Fett glasig braten
    3. Champignon dazu geben, würzen mit Salz, Pfeffer und Bohnenkraut
    4. So lange dünsten, bis die Flüssigkeit komplett verdampft ist
    5. Hart gekochte Eier fein würfeln oder mit einer Gabel grob zerdrücken – zu der Masse geben
    6. Petersilie fein hacken und mit der Eiermasse verrühren
    7. Ein frisches Ei aufschlagen und mit der Masse gut vermischen, dies hält die Füllung zusammen
    8. Fleisch ausklopfen, dann beidseitig salzen und pfeffern
    9. Füllung dünn auf das Fleisch streichen und aufrollen. Mit Hilfe 1-2 Zahnstocher kann man die Röllchen fixieren falls nötig
    10. Die Röllchen zusammen mit Gemüse nach Wahl in einen Bratbeutel legen. Ich habe 1 Süßkartoffel und 4 Möhren in Scheiben geschnitten und mit in den Beutel gefüllt
    11. Der Bratbeutel hilft die Aromen in Fleisch und Gemüse so gut wie möglich zu erhalten. Den Beutel mit Inhalt in einen Auflaufform legen
    12. Gemüse mit etwas Salz würzen und 1 EL Fett noch dazugeben
    13. Danach den Bratbeutel gut verschließen und mit einer Nadel einige kleine Löcher in die Tüte stechen, damit der Dampf entweichen kann
    14. Das ganze im vorgeheizten Ofen bei 180°C 30 Minuten lang backen
    15. Nach Ablauf der Zeit die Tüte an einer Stelle aufschneiden. Damit die gebildete Flüssigkeit komplett entweichen kann, müssen wir alles nochmal für weitere 10 Minuten in den Ofen schieben
    16. Wer möchte, kann etwas Parmesan an dieser Stelle auf das Fleisch streuen
    17. Die fertigen Röllchen und das gedünstete Gemüse aus dem Beutel nehmen und das Gericht mit Salat servieren

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  • Hähnchenleber asiatisch in Kokos-Curry-Soße

    Hähnchenleber asiatisch in Kokos-Curry-Soße

    Ich esse sehr gerne Leberwurst – aber so Leber an sich ist immer noch zu viel für mich. Ich denke, es ist leider von der Kindheit auf in meinem Kopf so drin, dass Innereien ekelig sind. Ich möchte aber im Rahmen der Paleo-Ernährung immer mehr Innereien essen, also muss ich mich nach und nach an sie gewöhnen. Mein Mann hatte eine super Idee. Ich liebe asiatisches Essen, vor allem Kokos-Curry-Soßen. Also bereitete er mir die Leber asiatisch mit viel Gemüse zu. Sein Plan ging auf – ich verschlang das Essen ohne auch nur an das Wort „Innereien“ zu denken.


    Zutaten:

    • 500 g Hähnchenleber
    • 3-4 Frühlingszwiebeln
    • 1 Zucchini
    • 3 Möhren
    • 1 roter Paprika
    • 1 Glas Bambussprossen
    • 1 handvoll getrocknete Mu-Err Pilze
    • 1/2 Dose Kokosmilch
    • 2 TL Curry-Pulver (wer schärfer mag, kann natürlich mehr nehmen
    • 1 EL Kokosöl
    • ca. 2 TL Salz

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    Zubereitung:

    1. Mu-Err Pilze für ca. 10 Minuten im Wasser einweichen
    2. Zucchini, Paprika und Möhren waschen und in Stücke schneiden oder reiben
    3. Leber in mundgerechte Stücke schneiden
    4. Kokosöl im Wok schmelzen lassen und die in Scheiben geschnittene Frühlingszwiebeln darin kurz anbraten
    5. Kokosmilch dazu gießen und mit dem Curry-Pulver würzen
    6. Gemüse, Pilze und Bambussprossen in den Wok geben und solange zugedeckt köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist
    7. Mit Salz ggf. nachwürzen
    8. Erst wenn das Gemüse weich ist, kommt die Leber dazu, denn dies nicht zu lange gekocht werden darf, sonst wird sie hart
    9. Bei niedriger Hitze die Leber in ca. 10 Minuten fertig garen

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  • Fleischklößchensuppe mit Estragon und Zitronensaft

    Fleischklößchensuppe mit Estragon und Zitronensaft

    An einem warmen Tag wie heute brauchen wir zum Mittag nicht so viel. Er reicht vollkommen eine leichte Suppe mit Fleischeinlage. Die säuerliche Geschmack von Zitrone bringt in viele Speisen gerade im Sommer angenehme Frische, deshalb kommt in unsere Suppe der Saft von einer halben Zitrone. Estragon sollte man natürlich wie die meisten feinen Kräuter am besten frisch verwenden. Ich hatte aber leider keinen in der Gärtnerei gefunden, habe also die getrocknete Variante verwendet.


    Zutaten:

    • 300 g Hackfleisch (gemischt)
    • 1 Zwiebel
    • 2 Möhren
    • 1/2 Kohlrabi
    • 1 Scheibe von einer Sellerie (von einer großen Knolle)
    • 100 g Champignon
    • 1-2 EL Kokoscreme (Kokossahne)
    • 1 – 1 1/2 TL Estragon
    • Zitronensaft von einer halben Zitrone
    • Salz, Pfeffer

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    Zubereitung:

    1. Hackfleisch mit dem fein gehackten Zwiebel, Salz und Pfeffer zusammenkneten und kleine Bällchen formen
    2. In einem Suppentopf in ca. 1,5 – 2 Liter Wasser mit etwas Salz aufkochen
    3. Die Fleischbällchen darin ca. 20 Minuten köcheln lassen
    4. Währenddessen putzen wir das Gemüse und schneiden sie in Würfel, diese kommen dann gleich mit in den Topf
    5. Suppe mit Fleischklößchen und Gemüse weitere 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse (Sellerie und Möhren) gar sind
    6. Mit Estragon würzen und den Saft einer halben Zitrone dazu geben
    7. Um eine cremige Farbe zu bekommen mischen wir 1-2 EL Kokoscreme (mit sahniger Konsistenz) dazu
    8. Suppe abschmecken und bei Bedarf mit Salz, Pfeffer und Estragon nachwürzen

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  • Garnelenspieße in Paprika-Chilli-Marinade

    Garnelenspieße in Paprika-Chilli-Marinade

    Gegenüber Meeresfrüchte sind Viele skeptisch, obwohl sie sich wirklich sehr gut zum Grillen eignen. Mit einer kräftigeren Marinade kann man den Garnelen zum Beispiel einen richtig leckeren Geschmack verleihen. Zu dieser Gelegenheit habe ich mich gleich schlau gemacht. Garnelen sind in Deutschland die populärsten Krebstiere überhaupt. Oft werden sie auch „Krabben“ genannt, was aber falsch ist, denn Krabben sind Kurzschwanzkrebse, Garnelen gehören dagegen zu den Langschwanzkrebsen. Mit diesem Wissen schmecken sie natürlich noch besser 🙂


    Zutaten:

    • 250 g tiefgefrorene Bio-Garnelen
    • 4 EL Olivenöl
    • 2 Knoblauchzehe
    • 1/2 TL Salz
    • Pfeffer
    • Saft von einer halben Zitrone
    • 1/2 TL Paprikapulver
    • Pulver von einer getrockneten Chili-Schote

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    Zubereitung:

    1. Die Garnelen auftauen lassen
    2. In einer Schale die Zutaten für eine Marinade gut vermischen: Olivenöl, zerdrückte Knoblauchzehe, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Paprika- und Chilipulver
    3. Garnelen auf Holzspieße stecken und mit der Marinade großzügig einpinseln
    4. Die bessere Lösung ist natürlich die Garnelen erstmal in die Marinade zu legen, gut vermischen und erst vor dem Grillen aufzuspießen – eine klebrige Angelegenheit für die Hände, es lohnt sich aber dem Geschmack wegen
    5. Vor dem Grillen für 1-2 Std. in den Kühlschrank legen, damit gut einziehen kann

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  • Hähnchen-Grillspieße mit Gemüse in Knoblauchmarinade

    Hähnchen-Grillspieße mit Gemüse in Knoblauchmarinade

    Die Grillsaison 2015 ist eröffnet. Ein Steak mit Kräuterbutter ist zwar lecker und ein Paleo-Grundgericht, jedoch muss auch mal etwas Abwechslung auf den Grill. Die Fleischspieße zum Beispiel – mit buntem Gemüse grillfertig zubereitet – lächeln mich jedes Mal in der Metzgerei an. Ich muss aber immer daran denken, dass die Marinade beim vormarinierten Fleisch auch Gluten oder Zucker enthalten kann. Deshalb habe ich die Spieße lieber selbst zubereitet.


    Zutaten für 4 Spieße:

    • ca. 250 g Hähnchenbrustfilet
    • 8 Cocktail- oder Mini-Rispentomaten
    • 1 kleiner Zucchini
    • 3-4 Schalotten
    • 1/2 roter Paprika
    • Für die Marinade:
    • 3-4 zerdrückte Knoblauchzehe
    • 3-4 EL Olivenöl
    • 1/2 TL Salz
    • Pfeffer
    • 1 TL Senf
    • 1 TL Honig

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    Zubereitung:

    1. Für die Marinade die Zutaten zusammenmischen
    2. Gemüse waschen und Schlotten putzen
    3. Zucchini in dickere Scheiben schneiden
    4. Paprika in größere Stücke (ca. 3-4 cm) schneiden
    5. Hähnchenbrustfilet auch in größere Stücke schneiden ca. 3X3 cm
    6. Schalotten quer in 2-3 Stücke schneiden (nicht länglich, so kann man sie nicht aufspießen)
    7. Schalotten, Fleisch, Paprika, Zucchini und Tomaten abwechselnd auf einen Grillspieß ziehen
    8. Mit einer Pinsel die Marinade auf die fertigen Grillspießen streichen
    9. Die marinierten Spieße für ca. 2 Std. in den Kühlschrank legen, bevor sie gegrillt werden

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  • Kalbsbraten mit Bärlauch-Zucchini

    Kalbsbraten mit Bärlauch-Zucchini

    Endsput für Bärlauch in diesem Frühjahr. Ich hatte Glück, eine Freundin von mir kannte eine Stelle im Wald, wo welche wuchsen und hat mir gleich ein großes Bund mitgebracht. Da ich Knoblauch liebe, finde ich diese grüne Blätter mit dem ähnlichen Geschmack genauso lecker. Leider gibt es Bärlauch nur in März und April, ich habe es aber getestet und er lässt sich gut einfrieren.


    Zutaten:

    • Kalbs- oder Rinderbraten
    • 200 g Bärlauch
    • 1 mittelgroßer Zucchini (ca. 15-20 cm)
    • 1/2 TL Salz
    • Pfeffer
    • 1 EL Kokosöl
    • 1-2 EL Kokosmilch
    • bei Bedarf 1 TL Johannisbrotkernmehl

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    Zubereitung:

    1. Kalbsbraten im Ofen in ca. 2 Stunden mit Salz, Pfeffer und Zwiebeln und etwas Flüssigkeit fertiggaren
    2. Zucchini würfeln oder auf einer Reibe in Spalten reiben
    3. Das gewaschene Bärlauch-Bund auf dem Schneidebrett und in ca. 1 cm breiten Stücke schneiden
    4. Frühlingszwiebel waschen und auch in Scheibchen schneiden
    5. 1 EL Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und zuerst die Frühlingszwiebel anbraten
    6. Bärlauch-Stücke und Zucchini dazugeben und salzen
    7. Der Zucchini lässt genügend Wasser ab, so bei mittlerer Hitze ohne Deckel weich gar köcheln lassen(ca. 10 Minuten)
    8. Wer „Sahne-Saucen“ bevorzugt, kann 1 EL Kokosmilch/Kokoscreme dazu geben
    9. Sollte das Gemüse zu viel Wasser haben, kann man die Soße mit 1 TL Johannisbrotkernmehl binden
    10. Mit Pfeffer abschmecken und als weitere Beilage z.B. Blumenkohl-Reis dazureichen

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  • Frischer Spargel mit Sauce Hollandaise

    Frischer Spargel mit Sauce Hollandaise

    Die offizielle Spargelzeit beginnt normalerweise gegen Ende April. Aber durch den kurzen Winter und wärmeres Wetter begann die Spargel Saison dieses Jahr etwas früher. Es gilt besonders für den Rheingau, wo ich diese Woche unterwegs war. Dort stehen bereits die Obstbäume in voller Blüte und Spargel gab es auch frische vom Verkaufsstand von einheimischen Bauern zu kaufen. Frische und gesünder geht nicht, und auch wenn vielen noch sagen, die wären noch zu teuer, ich hatte zugeschlagen. Die mit den grünen Spitze schmecken ja wirklich besonders aromatisch. Zum Sonntag gab es sie mit marinierter Hähnchenbrust.

    Zutaten:

    • 1 kg frischer Spargel
    • 250g Butter
    • 4 Eigelb
    • Zitrone

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    Zubereitung:

    1. Spargel waschen und schälen
    2. Wasser zum Kochen aufsetzen und salzen
    3. Spargel in das kochende Wasser legen und ca. 20 Minuten köcheln lassen
    4. Für die Sauce in einem kleineren Topf die Butter zum Schmelzen bringen
    5. Eier aufschlagen und trennen
    6. Butter etwas abkühlen lassen, und beim ständigen Rühren mit einem Schneebesen die Eier dazu geben
    7. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken
    8. Spargel auf einen Teller legen und die Sauce darüber gießen – zum Verzieren habe ich fein gehackte Schnittlauch genommen, aber Petersilie ist genauso lecker

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  • Osterschinken

    Osterschinken

    Zu Ostern gehört der Schinken genauso dazu wie gekochte Eier. Ich hatte den Schinken bisher immer fertig gekauft, aber dieses Jahr versuchte ich ihn selber zu machen. Ich musste lediglich rechtzeitig (3 Monate vorher) einen geräucherten rohen Schinken bei meinem Metzger bestellen. Als Schinken bezeichnet man die Keule des Schweins, ich hatte ein Stück von der Vorderkeule (Schulter) bekommen. Warum so zeitig bestellen? Traditionell gepökelte Schinken verbringen zum Teil mehrere Wochen im Pökelsalz, bis sie in die Räucherkammer gehen.


    Zutaten:

  • ca. 2,5 kg gepökelter, geräucherter roher Schinken vom Schwein
  • Pfefferkörner und Lorbeerblätter
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    Zubereitung:

    1. Mit der Zubereitung muss man 1-2 Tage vor den Feiertagen beginnen
    2. Den gepökelten Schinken sollte man probieren und je nach dem wie salzig er ist, für 1 Stunde oder gar über Nacht im kalten Wasser stehen lassen und wässern. Meiner war nicht allzu salzig, deshalb ließ ich ihn nur für 2 Stunden im Wasser stehen
    3. Schinken in einen großen Topf legen und mit kaltem Wasser aufgießen, bis er bedeckt ist
    4. Pfefferkörner und Lorbeerblätter in das Wasser geben
    5. Zuerst das Wasser aufkochen, dann aber den Schinken sehr sehr langsam (auf kleinster Stufe) köcheln (eher ziehen) lassen. Ab diesem Zeitpunkt gilt als Richtwert: mindestens 1 Stunde Garzeit pro Kilogramm
    6. Nach 3 Stunden hat sich der Knochen vom Schinken gelöst, dies war das Zeichen, dass mein Schinken definitiv fertig war
    7. Topf vom Herd nehmen und den Schinken samt Wasser im Topf abkühlen lassen
    8. Schinken aus dem Wasser nehmen und in ein sauberes Geschirrtuch wickeln, damit die überflüssige Flüssigkeit herausgezogen wird und er besser geschnitten werden kann
    9. Über Nacht im Tuch eingewickelt kühl stellen
    10. Am nächsten Morgen gemeinsam mit der Familie genießen – Frohe Ostern!

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