Schlagwort: Fleisch

  • Kräuterbutter mit Bärlauch – ein Muss zum perfekten Steak

    Kräuterbutter mit Bärlauch – ein Muss zum perfekten Steak

    Letzten Sommer habe ich mich bereits nach Paleo ernährt und daher musste unser Garten-Grill doppelt so viel Einsatz zeigen als die Jahre zuvor. Ich liebe Steaks mit Kräuterbutter. Ich habe sie schon mit verschiedenen Kräutern zubereitet, aber so das gewisse Etwas fehlte mir irgendwie. Durch die Bärlauch-Pesto erkannte ich dann den fehlenden Zutat: Bärlauch. Das war dann natürlich problematisch, denn Bärlauch wächst ja nur im Frühjahr. Aber für diese Grill-Saison habe ich vorgesorgt und einige Bund Bärlauch im Tiefkühlschrank eingefroren. Ich bin mit dem würzigen Aroma der Butter nun hoch zufrieden. Also im April/Mai heißt es: Bärlauch einfrieren


    Zutaten:

    • 1 Butter (250 g – ich bevorzuge die von Kerrygold)
    • 1 Bund (ca. 100 g) Bärlauch
    • etwas Petersilie aus dem eigenen Kräutertopf
    • etwas Schnittlauch aus dem eigenen Kräutertopf
    • 3 Knoblauchzehe
    • 1 Schalotte
    • 2 TL Salz

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    Zubereitung:

    1. Butter für ca. 2-3 Stunden bei Raumtemperatur lagern, damit weich (aber nicht flüssig wird)
    2. Bärlauch, Petersilie und Schnittlauch fein hacken
    3. Knoblauchzehe und Schalotte putzen und sehr fein hacken (oder mit der Maschine zerkleinern
    4. Alle Zutaten (inkl. Salz) kommen in eine Schüssel
    5. Mit einer Gabel wir die Masse gründlich miteinander vermischt/li>
    6. Es geht alles natürlich auch mit einem Küchengerät, dann kann die Butter auch härter sein. Ich finde aber die Gabel-Methode wesentlich effektiver und einfacher – das Saubermachen und Auskratzen aus dem Küchengerät ist mir einfach zu viel Aufwand
    7. Danach die fertige Kräuterbutter im Kühlschrank lagern und zum frischen Steak genießen

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  • Putenröllchen mit Champignon gefüllt (in Bratbeutel zubereitet)

    Putenröllchen mit Champignon gefüllt (in Bratbeutel zubereitet)

    Ich habe eine neue Küchenhilfe getestet, und zwar den Bratbeutel. Den bekommt man im Supermarkt oder in der Drogerie. Ich muss zugeben, ich war sehr begeistert davon, wie das Fleisch und Gemüse ihre Aromen gegenseitig übergeben haben. Es entstand ein sehr aromatisches Mittagessen. Lasst euch von dem Füllen des Fleisches nicht abschrecken, es ist wirklich keine große Aufwand. Putenschnitzel an sich ist mir manchmal zu trocken, aber durch die Füllung und den Bratbeutel ist schön saftig geblieben.


    Zutaten für 4 Personen:

    • 2 Putenmedaillon (Putenschnitzel) pro Person
    • 400 g Champignon
    • 1 große Zwiebel
    • 1 EL geschmolzenes Fett (z.B. Gänsefett oder Ghee)
    • 4 hart gekochte Eier
    • 1 Ei
    • Salz, Pfeffer
    • 1 TL Bohnenkraut
    • 1 Bund Petersilie

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    Zubereitung:

    1. Champignon waschen, ggf. putzen und in kleine Würfel schneiden
    2. Zwiebel fein hacken und im Fett glasig braten
    3. Champignon dazu geben, würzen mit Salz, Pfeffer und Bohnenkraut
    4. So lange dünsten, bis die Flüssigkeit komplett verdampft ist
    5. Hart gekochte Eier fein würfeln oder mit einer Gabel grob zerdrücken – zu der Masse geben
    6. Petersilie fein hacken und mit der Eiermasse verrühren
    7. Ein frisches Ei aufschlagen und mit der Masse gut vermischen, dies hält die Füllung zusammen
    8. Fleisch ausklopfen, dann beidseitig salzen und pfeffern
    9. Füllung dünn auf das Fleisch streichen und aufrollen. Mit Hilfe 1-2 Zahnstocher kann man die Röllchen fixieren falls nötig
    10. Die Röllchen zusammen mit Gemüse nach Wahl in einen Bratbeutel legen. Ich habe 1 Süßkartoffel und 4 Möhren in Scheiben geschnitten und mit in den Beutel gefüllt
    11. Der Bratbeutel hilft die Aromen in Fleisch und Gemüse so gut wie möglich zu erhalten. Den Beutel mit Inhalt in einen Auflaufform legen
    12. Gemüse mit etwas Salz würzen und 1 EL Fett noch dazugeben
    13. Danach den Bratbeutel gut verschließen und mit einer Nadel einige kleine Löcher in die Tüte stechen, damit der Dampf entweichen kann
    14. Das ganze im vorgeheizten Ofen bei 180°C 30 Minuten lang backen
    15. Nach Ablauf der Zeit die Tüte an einer Stelle aufschneiden. Damit die gebildete Flüssigkeit komplett entweichen kann, müssen wir alles nochmal für weitere 10 Minuten in den Ofen schieben
    16. Wer möchte, kann etwas Parmesan an dieser Stelle auf das Fleisch streuen
    17. Die fertigen Röllchen und das gedünstete Gemüse aus dem Beutel nehmen und das Gericht mit Salat servieren

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  • Hähnchenleber asiatisch in Kokos-Curry-Soße

    Hähnchenleber asiatisch in Kokos-Curry-Soße

    Ich esse sehr gerne Leberwurst – aber so Leber an sich ist immer noch zu viel für mich. Ich denke, es ist leider von der Kindheit auf in meinem Kopf so drin, dass Innereien ekelig sind. Ich möchte aber im Rahmen der Paleo-Ernährung immer mehr Innereien essen, also muss ich mich nach und nach an sie gewöhnen. Mein Mann hatte eine super Idee. Ich liebe asiatisches Essen, vor allem Kokos-Curry-Soßen. Also bereitete er mir die Leber asiatisch mit viel Gemüse zu. Sein Plan ging auf – ich verschlang das Essen ohne auch nur an das Wort „Innereien“ zu denken.


    Zutaten:

    • 500 g Hähnchenleber
    • 3-4 Frühlingszwiebeln
    • 1 Zucchini
    • 3 Möhren
    • 1 roter Paprika
    • 1 Glas Bambussprossen
    • 1 handvoll getrocknete Mu-Err Pilze
    • 1/2 Dose Kokosmilch
    • 2 TL Curry-Pulver (wer schärfer mag, kann natürlich mehr nehmen
    • 1 EL Kokosöl
    • ca. 2 TL Salz

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    Zubereitung:

    1. Mu-Err Pilze für ca. 10 Minuten im Wasser einweichen
    2. Zucchini, Paprika und Möhren waschen und in Stücke schneiden oder reiben
    3. Leber in mundgerechte Stücke schneiden
    4. Kokosöl im Wok schmelzen lassen und die in Scheiben geschnittene Frühlingszwiebeln darin kurz anbraten
    5. Kokosmilch dazu gießen und mit dem Curry-Pulver würzen
    6. Gemüse, Pilze und Bambussprossen in den Wok geben und solange zugedeckt köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist
    7. Mit Salz ggf. nachwürzen
    8. Erst wenn das Gemüse weich ist, kommt die Leber dazu, denn dies nicht zu lange gekocht werden darf, sonst wird sie hart
    9. Bei niedriger Hitze die Leber in ca. 10 Minuten fertig garen

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  • Hähnchen-Grillspieße mit Gemüse in Knoblauchmarinade

    Hähnchen-Grillspieße mit Gemüse in Knoblauchmarinade

    Die Grillsaison 2015 ist eröffnet. Ein Steak mit Kräuterbutter ist zwar lecker und ein Paleo-Grundgericht, jedoch muss auch mal etwas Abwechslung auf den Grill. Die Fleischspieße zum Beispiel – mit buntem Gemüse grillfertig zubereitet – lächeln mich jedes Mal in der Metzgerei an. Ich muss aber immer daran denken, dass die Marinade beim vormarinierten Fleisch auch Gluten oder Zucker enthalten kann. Deshalb habe ich die Spieße lieber selbst zubereitet.


    Zutaten für 4 Spieße:

    • ca. 250 g Hähnchenbrustfilet
    • 8 Cocktail- oder Mini-Rispentomaten
    • 1 kleiner Zucchini
    • 3-4 Schalotten
    • 1/2 roter Paprika
    • Für die Marinade:
    • 3-4 zerdrückte Knoblauchzehe
    • 3-4 EL Olivenöl
    • 1/2 TL Salz
    • Pfeffer
    • 1 TL Senf
    • 1 TL Honig

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    Zubereitung:

    1. Für die Marinade die Zutaten zusammenmischen
    2. Gemüse waschen und Schlotten putzen
    3. Zucchini in dickere Scheiben schneiden
    4. Paprika in größere Stücke (ca. 3-4 cm) schneiden
    5. Hähnchenbrustfilet auch in größere Stücke schneiden ca. 3X3 cm
    6. Schalotten quer in 2-3 Stücke schneiden (nicht länglich, so kann man sie nicht aufspießen)
    7. Schalotten, Fleisch, Paprika, Zucchini und Tomaten abwechselnd auf einen Grillspieß ziehen
    8. Mit einer Pinsel die Marinade auf die fertigen Grillspießen streichen
    9. Die marinierten Spieße für ca. 2 Std. in den Kühlschrank legen, bevor sie gegrillt werden

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  • Kalbsbraten mit Bärlauch-Zucchini

    Kalbsbraten mit Bärlauch-Zucchini

    Endsput für Bärlauch in diesem Frühjahr. Ich hatte Glück, eine Freundin von mir kannte eine Stelle im Wald, wo welche wuchsen und hat mir gleich ein großes Bund mitgebracht. Da ich Knoblauch liebe, finde ich diese grüne Blätter mit dem ähnlichen Geschmack genauso lecker. Leider gibt es Bärlauch nur in März und April, ich habe es aber getestet und er lässt sich gut einfrieren.


    Zutaten:

    • Kalbs- oder Rinderbraten
    • 200 g Bärlauch
    • 1 mittelgroßer Zucchini (ca. 15-20 cm)
    • 1/2 TL Salz
    • Pfeffer
    • 1 EL Kokosöl
    • 1-2 EL Kokosmilch
    • bei Bedarf 1 TL Johannisbrotkernmehl

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    Zubereitung:

    1. Kalbsbraten im Ofen in ca. 2 Stunden mit Salz, Pfeffer und Zwiebeln und etwas Flüssigkeit fertiggaren
    2. Zucchini würfeln oder auf einer Reibe in Spalten reiben
    3. Das gewaschene Bärlauch-Bund auf dem Schneidebrett und in ca. 1 cm breiten Stücke schneiden
    4. Frühlingszwiebel waschen und auch in Scheibchen schneiden
    5. 1 EL Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und zuerst die Frühlingszwiebel anbraten
    6. Bärlauch-Stücke und Zucchini dazugeben und salzen
    7. Der Zucchini lässt genügend Wasser ab, so bei mittlerer Hitze ohne Deckel weich gar köcheln lassen(ca. 10 Minuten)
    8. Wer „Sahne-Saucen“ bevorzugt, kann 1 EL Kokosmilch/Kokoscreme dazu geben
    9. Sollte das Gemüse zu viel Wasser haben, kann man die Soße mit 1 TL Johannisbrotkernmehl binden
    10. Mit Pfeffer abschmecken und als weitere Beilage z.B. Blumenkohl-Reis dazureichen

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  • Rehbraten im Speckmantel

    Rehbraten im Speckmantel

    Seit ich mich nach Paleo ernähre, erlebe ich regelmäßig erste Male. Ich habe jetzt zum ersten Mal Reh gekocht. Wir hatten Glück, ein Bekannter konnte für uns von Jägern eine Rehkeule besorgen. Das gute Stück war ca. 40 cm lang. Also zu lang zum Braten in einem Stück. Ich habe die Knochen entfernt und das Fleisch praktisch im Ganzen im Ofen in einer Auflaufform gebraten. Die Familie war begeistert und ich glücklich über mein gelungenes Experiment. Da wir wissen, dass Wildfleisch eins der Gesündesten ist, versuchen wir nun öfters welches auf den Tisch zu bekommen – aber ohne richtige Jäger-Bekanntschaft ist es leider schwierig.


    Zutaten:

    • 1 Rehkeule (nachdem die Knochen entfernt wurden, wog ca. 1200g
    • Für die Marinade:
    • 1 Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehe
    • 50-60 ml Olivenöl
    • 5-6 getrocknete Wacholderbeeren
    • 5-6 Piment
    • 1 EL Senf
    • 1 TL Paprikapulver
    • etwas Salbei und Estragon
    • zum Braten:
    • ca. 100-150g Bauchspeck
    • Salz
    • 1 Zwiebel
    • 1/2 Paprika
    • 1 Tomate
    • 3-4 EL Fett (ich nahm Gänsefett)
    • 100 ml Weißwein

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    Zubereitung:

    1. Rehkeule vorsichtig mit einem scharfen Messer vom Knochen befreien. Ich hatte trotzdem einige einzelne Stücke, die ich dann mit in die Soße beim Braten gegeben. Sollte es mehr größere Fleischreste geben, könnte man sich überlegen einen Reh-Gulasch daraus zu kochen
    2. Für die Marinade Zwiebel und Knoblauch fein hacken, und mit den anderen Zutaten vermischen
    3. Das Fleisch in die Marinade legen, an allen Seiten gut einreiben, und zugedeckt über Nacht im Kühlschrank stehen lassen
    4. Am nächsten Tag Zwiebel, Paprika und Tomaten klein schneiden
    5. Das Fett, das Gemüse und den Weißwein in einen zudeckbaren Auflaufform oder Topf geben
    6. Das marinierte Fleischstück mit Salz einreiben und mit den Speckscheiben gut bedecken
    7. Fleisch in den Topf/Auflaufform geben und mit einem Deckel zudecken
    8. Im Backofen bei 160°C (Heißluft) ca. 1,5 Stunden braten

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    Als Beilage reichte ich Süßkartoffeln und Rote-Bete in Orangensoße dazu.

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  • Hähnchenleber mit Zwiebel-Senf-Kruste

    Hähnchenleber mit Zwiebel-Senf-Kruste

    Ich war beruflich ziemlich lange unterwegs, und sehnte mich nach einem leckeren warmen Abendessen – das sich am besten auch noch selbst zubereitet. Dieser Wunder ist natürlich nicht geschehen, dieses Gericht ist aber nah dran. Benötigt nur 3 Minuten Vorbereitung und wird anschließend in 20 Min im Ofen fertigebacken. Leber war ehrlich gesagt nie mein Lieblingsessen, aber mit dieser würzigen Schicht oben drauf und mit Blumenkohl-Reis schmeckte es sogar mir sehr gut.


    Zutaten:

    • 500 Hähnchenleber
    • 4 EL Senf
    • 4 EL Olivenöl
    • Pfeffer
    • 1 Zwiebel oder 2-3 Lauchzwiebel (fein gehackt)
    • 2 Knoblauchzehe (gepresst)
    • 1 TL Bohnenkraut
    • 1 TL Thymian
    • 1 TL Mayoran

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    Zubereitung:

    1. Leber in eine kleinere Auflaufform geben
    2. Für die Marinade alle restlichen Zutaten zusammenmischen
    3. Marinade auf die Leber streichen
    4. Im Backofen bei 175°C (Ober- und Unterhitze) ca. 20 Min backen – nicht zu lange backen sonst trocknet die Leber aus

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  • Kalbsrollbraten in Senf-Soße

    Kalbsrollbraten in Senf-Soße

    Ich habe das erste Mal in meinem Leben Kalbsrollbraten gekauft – vor Paleo war ich keine richtige Fleischesserin. Ich habe auf diversen Rezept-Seiten Anregungen geholt – die meisten empfehlen Sahne-Soße dazu. Das kommt bei mir natürlich nicht in Frage. Ich hatte eher Lust auf Senf-Soße, zubereitet aus Gemüse. Kleiner Tipp: ich habe in der Soße zwar die Möhren mitgekocht, aber vor dem Pürieren wieder rausgenommen, damit die Farbe der Soße senfgelb bleibt.


    Zutaten:

    • 1 Kalbsrollbraten (ca. 1200g)
    • 3-4 EL Fett (tierisches Fett oder Butter)
    • 4-5 EL Senf
    • 1 Porree (Lauch)
    • 1 gelbes Paprika
    • 3 Möhren
    • 1 Zwiebel (fein gehackt)
    • 2 Knoblauchzehe (gepresst)
    • Pfeffer, Salz
    • 500 ml Wasser

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    Zubereitung:

    1. Zwiebel und Knoblauch putzen und grob hacken
    2. Porree waschen und in Scheiben schneiden
    3. Paprika waschen und in größere Stücke schneiden
    4. Möhren waschen und wenn nötig schälen, und in 4-5 Stücke schneiden (ich habe sie nicht kleiner geschnitten, weil sie trotzdem weich kochen und sie als Beilage nehme)
    5. Rollbraten mit Salz und Pfeffer einreiben und in dem Fett an allen Seiten kurz anbraten, damit schöne Farbe bekommt
    6. Fleisch aus dem Fett nehmen und mit Senf rum herum bestreichen
    7. Zwiebel und Knoblauch im Fett kurz anbraten, anschließend das ganze Gemüse dazu geben und mit Wasser aufgießen
    8. Die Flüssigkeit mit Salz und Pfeffer würzen
    9. Zugedeckt im Backofen bei 175°C (Ober- und Unterhitze) ca. 90-100 Min braten
    10. Danach das Fleisch und die Möhren aus der Soße nehmen und das restliche Gemüse mit einem Stabmixer pürieren
    11. Soße mit 1-2 EL Senf und wenn nötig mit Salz und Pfeffer würzen – Sollte die Soße nicht dick genug sein, kann man sie mit Johannisbrotkernmehl verdicken
    12. Als Beilage gab es gedünstete Porree

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  • Fränkisches Schäufele a la Paleo

    Fränkisches Schäufele a la Paleo

    Ich lebe im Frankenland und hier gibt es in jeder Wirtschaft „Schäufele“ auf der Speisekarte. Vor Jahren wusste ich gar nicht was das ist, mittlerweile wenn wir mal essen gehen, ist ein Schäufele meine Rettung. Ich bestelle es dann ohne Kloß und Soße und esse ein Salat dazu. Göttlich – ein echtes Paleo-Gericht! Man sagt ja, Schäufele wird in großen Mengen im Ofen geschmort, deshalb schmeckt es so gut. Ich kann aber bestätigen, auch im Backofen in der eigenen Küche zubereitet schmeckt es lecker!

    Die Fränkische Schäufele hat übrigens auch eine interessante Web-Seite: www.schaeufele.de/das-schaeufele.html

    Zutaten für 2 Personen:

    • 2 Schweineschulter mit Knochen und Schwarte (je ca. 750g)
    • 2 mittelgroße Zwiebeln
    • 1 Tomate
    • 3-4 Möhren
    • Salz, Pfeffer, gemahlene Kümmel
    • ca. 500 ml Wasser
    • 2 EL Schweinefett

    Tipp: Die Schwarte einer Schäufele ist dann perfekt, wenn vorher eingeschnitten wurde (wie Schachbrettmuster). Das Einschneiden ist nicht so einfach, deshalb wenn in der Metzgerei gerade nicht so viel los ist, lieber den Metzger bitten die Schwarte gleich einzuschneiden.

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    Zubereitung:

    1. Fleisch mit Salz und Pfeffer gut einreiben
    2. Zwiebeln putzen und in Scheiben schneiden
    3. Möhren putzen und in 5-6 Stücke schneiden – ich mache mir die Arbeit nicht mit Kleinschneiden, weil sie ja sowieso püriert werden
    4. In einem Topf (hitzebeständig für den Ofen) das Fett erhitzen und die Fleischstücke an den Seiten anbraten
    5. Die Schulter in dem Topf so platzieren, dass die Schwarte nach oben ist. Dann mit Wasser aufgießen und erhitzen
    6. Zwiebelscheiben, Möhrenstücke und die gewürfelte Tomate in den Topf geben, nochmal Salz, Pfeffer und gemahlenen Kümmel zur Soße geben
    7. Im Backofen bei 175°C (Umluft) zugedeckt ca. 1,5 Stunden backen. Dann für weitere 20 Minuten ohne Deckel weiterbraten, damit die Scharte schön braun wird
    8. Fleischstücke aus dem Topf nehmen und mit einem Pürierstab das gekochte Gemüse zur eine Soße umwandeln

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