Kategorie: Paleo – Frühstück

  • Lachs-Wraps aus Omelett

    Lachs-Wraps aus Omelett

    Das große Problem bei vielen Paleo-Anhängern ist das Thema Frühstück. Viele sagen, dass Rührei oder Spiegelei mit der Zeit eintönig werden. Dabei kann man die Eiergerichte manchmal schon mit ein bisschen äußerlichen Pimpen so anrichten, dass uns allein vom Anblick das Wasser im Munde zusammenläuft. Ich glaube dies ist mir gelungen, indem ich das gute alte Omelett mit Lachs gefüllt und zum Wrap zusammengerollt habe. Ich gab der Eiermasse mit etwas Schnittlauch ein wenig Farbe und „Schärfe“.

    Zutaten für 1 Portion:

    • 2 Eier
    • 2 EL Wasser
    • etwas Salz
    • etwas Schnittlauch
    • 2 EL Olivenöl, tierisches Fett oder Ghee
    • 50 g Bio-Räucherlachs
    • frisches Gemüse als Beilage

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    Zubereitung:

    1. Eier in einer Rührschüssel mit etwas Salz und Wasser schaumig rühren
    2. Ich gebe in die Eiermasse immer 1 EL Wasser pro Ei dazu, damit sie fluffiger wird
    3. Schnittlauch fein hacken und untermischen
    4. Das Fett oder Öl in einer beschichteten kleineren Pfanne schmelzen lassen
    5. Bei mittlerer Hitze das Omelett zubereiten: Im Gegensatz zum Rührei wird es in der Pfanne aber kaum mehr bewegt und nicht gewendet. Es ist fertig, wenn seine Unterseite leicht gebräunt und seine Oberseite noch glänzend und saftig ist.
    6. Auf einen Teller legen, mit dem Räucherlachs belegen und aufrollen. Da das Auge ja bekanntlich mit isst, in der Mitte durchschneiden, damit die „Füllung“ schön sichtbar ist
    7. Mit Gurke, Tomate, Radischen usw. genießen und gut gelaunt in den Tag starten
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  • Pfannkuchen aus Kochbananenmehl

    Pfannkuchen aus Kochbananenmehl

    Meine ersten Pfannkuchen aus Kochbananenmehl sind ehrlich gesagt nicht am schönsten, jedoch lecker gelungen. Kochbananenmehl ist glutenfrei. Aber Vorsicht, hinter dem schönen hellgrünen Pulver verbergen sich viele Kohlenhydrate, fast 85g/100g. Vielleicht genau deshalb ist es gut, dass mit Kochbananenmehl keine verlockenden goldenen dünne Crépes zaubern, sondern eher braune Pfannkuchen zubereiten kann. Aber um den Heißhunger auf was Süßes zu stillen, sind sie ab und zu durchaus geeignet.


    Zutaten für ca. 15 Stück:

    • 400 ml Kokosmilch
    • 200 ml Wasser mit Kohlensäure
    • 4 Eier
    • 2 EL Erythrit oder 10 Tropfen Stevia
    • 200 g Kochbananenmehl
    • Kokosöl zum Backen

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    Zubereitung:

    1. Eier mit dem Süßungsmittel schaumig schlagen
    2. Kokosmilch (ich nahm Aroy-D) und Wasser dazugeben
    3. Zum Schluss das Mehl daruntermischen
    4. In einer flachen, beschichteten Pfanne 1/2 TL Kokosöl erhitzen und aus dem flüssigen Teig dünne Pfannkuchen portionieren
    5. Pfannkuchen mithilfe einer Palette wenden, sobald die Unterseite sich vom Boden lösen lässt
    6. Vor jedem einzelnen Pfannkuchen immer wieder Kokosöl in der heißen Pfanne zerlaufen lassen bzw. einpinseln
    7. Ich habe die fertigen Pfannkuchen mit einem Hauch von Nunux-Free (Nuss-Nugat-Creme mit Erythrit) bzw. wie auf dem Bild mit geschmolzenem Kokoscreme genossen

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  • Kokos-Kirsch-Muffin

    Kokos-Kirsch-Muffin

    Wieder was gelernt! Ich backe meine Muffins meistens in Silikonform. Ich weiß nicht, ob ihr das Problem kennt, aber nachdem ich sie heiß aus der Form nehme, sacken sie immer zusammen. Ich habe mal gelesen, dass sie schöner werden, wenn man nach dem Backen erstmal die Backofen-Tür aufmacht, und einige Minuten die Muffins dort in der Form abkühlen lässt. Und tatsächlich kann ich bestätigen, dass die Muffins nicht zusammengefallen sind, sondern gleich hoch geblieben sind. Natürlich darf man sie aber nicht allzu lange in der Form lassen, sonst werden sie klebrig durch das entstandene Kondenswasser. Einfach mal ausprobieren, ich hatte sie für 15 Minuten in der Form gelassen, und sie waren dann für mich perfekt.


    Zutaten für 6 Muffins:

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    Zubereitung:

    1. Eier in einem Rührschüssel mit Stevia/Erythrit und Zimt schaumig rühren, und schließlich auch die Kokosmilch dazu geben
    2. Kokosraspeln, Kokosmehl und Traubenkernmehl und Natron miteinander vermischen
    3. Mehlmischung mit der Eiermasse verrühren und zum Schluß die Sauerkirschen unterheben
    4. In Muffin-Backform geben und im Backofen bei 175°C 35-40 Minuten backen

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  • Avocado-Schinken-Röllchen

    Avocado-Schinken-Röllchen

    Heute Nacht war die Zeitumstellung. Ich persönlich mache mir nichts daraus. Ich ging eine halbe Stunde früher als gewohnt ins Bett und so war ich dann früh fit und ausgeschlafen. Anstatt mich fertig zu machen, dass wir eine Stunde verloren haben, habe ich mir sogar etwas mehr Zeit für das Frühstück gelassen. Die erste Mahlzeit des Tages ist für viele ein Problem bei der Paleo-Ernährung. Ich habe auch meine Phasen, wo ich kein Omelett oder Rührei mehr sehen kann. Deshalb spielte heute statt Eier eine Avocado die Hauptrolle in meiner Küche.


    Zutaten:

    • 1 Avocado
    • ca. 8 dünne Scheiben Schinkenspeck (Räucherschinken)
    • feiner Senf (mit minimalem Zuckergehalt)

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    Zubereitung:

    1. Avocado schälen (die Schale abziehen) und in ca. 8 Spalten schneiden
    2. Jedes Stück in eine Scheibe Schinkenspeck rollen
    3. Man kann die Röllchen sofort genießen. Ich lege sie aber gerne für ca. 5-6 Minuten in den heißen Ofen – dann lässt der Speck ein bisschen Saft (Fett) ab, und sie schmecken herzhafter
    4. Mit gekochtem Ei und Senf servieren

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  • Birnen-Trauben-Muffin

    Birnen-Trauben-Muffin

    Die besondere Note dieser Frühstücks-Muffins kommt vom einzigartigen süßen Geschmack des Traubenkernmehls. Wie der Name schon sagt, aus den getrockneten Traubenkernen wird Öl gepresst und die zurückgebliebene Trockenmasse ist dann das Traubenkernmehl. Es ist sehr reich an Antioxidantien (OPC), Magnesium, Kalzium, Eisen und liefert über 50% Ballaststoffe. Das Traubenkernöl dagegen sollte man eher meiden, weil es zu viele Omega-6-Fettsäuren beinhaltet und ein Omega 6:3 Verhältnis von 138:1 aufweist. Mich hat dieser erster Versuch mit dem Traubenkernmehl überzeugt, ich werde demnächst mehr damit ausprobieren.


    Zutaten für ca. 6 Stück:

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    Zubereitung:

    1. Eier in einem Rührschüssel mit Stevia schaumig rühren
    2. Mandelöl bzw. geschmolzenes Kokosfett dazu geben
    3. Die trockenen Zutaten inkl. Natron zusammenmischen
    4. Die Mehlmischung zu der Masse geben und gut vermischen
    5. Birnen in ca. 1X1 cm kleine Würfel schneiden (da ich BIO-Birnen verwendet habe, war Schälen nur stellenweise nötig)
    6. Zum Schluss Birnenwürfel unterheben und den Teig in eine Muffinform füllen
    7. Im Backofen bei 175°C (Heißluft) ca. 35 Min backen

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  • Orangen-Kürbis-Muffin

    Orangen-Kürbis-Muffin

    Manche werden jetzt die Augen verdrehen – denn das ist schon wieder ein Rezept mit Kürbis. Kürbis ist aber so ein toller Paleo-Rohstoff, und die Hokkaidos, die ich im Oktober/November in meinem Keller eingelagert hatte, halten sich immer noch top. Außerdem stand eine Geschäftsreise vor mir, und ich brauchte was zum Frühstück. Ja, es gibt immer noch solche Hotels, wo zum Frühstück nur Brötchen mit Marmelade gereicht werden – ohne jegliche Chance auf Eier. Zu solchen Gelegenheiten greife gerne auf Paleo-Muffins als Alternative zurück.


    Zutaten für ca. 12 Stück:

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    Zubereitung:

    1. Hokkaido-Kürbis waschen, auskernen und in Spalten geschnitten im Ofen (Ober- und Unterhitze) bei 200°C ca. 40 Minuten backen
    2. Eier in einem Rührschüssel mit dem Erythritol schaumig rühren
    3. Kokosmilch und Kokosfett dazu geben
    4. Die trockenen Zutaten inkl. Natron zusammenmischen
    5. Die Mehlmischung zu der Masse geben und gut vermischen
    6. Orange waschen und die Schale in den Teig reiben
    7. Dann die Orange schälen und in ca. 1X1 cm große Stücke schneiden, anschließend dem Teig unterheben
    8. Die ausgekühlten Kürbisstücke mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken und mit dem Teig gut verrühren
    9. In eine Muffinform gefüllt bei 170°C (Heißluft) ca. 35-40 Minuten backen

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  • Zimt-Kürbis-Kuchen

    Zimt-Kürbis-Kuchen

    Erst vor kurzem habe ich Erdmandeln als Paleo Backzutat entdeckt. Erdmandeln (werden auch Chufas oder Tigernuts genannt) sind Wurzelknollen mit etwas mehr Kohlenhydrate als Nüsse und reich an gesättigten aber auch an ungesättigten Fettsäuren, dafür aber ihr Phytinsäuregehalt relativ niedrig. Sie werden getrocknet und gemahlen, und so kann man sie gelegentlich entweder als Müsli-Zutat oder als Mehl verwenden.


    Zutaten:

    • 250 g Hokkaido-Kürbis (gebacken und püriert)
    • 3 Eier
    • 1-2 TL Zimtpulver
    • 1 Msp Vanillepulver
    • 10-15 Tropfen Steviafluid oder 2 EL Erythrit
    • 40 g Kokosöl (geschmolzen)
    • 100 ml Kokosmilch
    • 50 g Erdmandeln gemahlen
    • 50 g Kastanienmehl
    • 1 Msp Natron

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    Zubereitung:

    1. Kürbis waschen, entkernen und in 8-10 Stücke (Schiffchen) geschnitten im Ofen bei 200°C (Ober -und Unterhitze) ca. 40 Minuten backen
    2. Eier mit den Stevia-Tropfen (ggf. Erythrit) aufschlagen und mit Zimt- und Vanillepulver würzen
    3. Kokosöl zum Schmelzen bringen und mit der Kokosmilch zusammen in die Eiermasse mischen
    4. Gemahlene Erdmandeln und Kastanienmehl mit dem Natron vermischen und mit den Eiern zum Teig verrühren
    5. Ausgekühlte Kürbisstücke mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken und dem Teig gut verrühren
    6. In einer gefetteten Auflaufform (Glas oder Silikon) im Ofen bei 170 °C ca. 45 Minuten backen

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  • Das Geheimnis vom richtig knusprigen Speck

    Das Geheimnis vom richtig knusprigen Speck

    Vor meiner Paleo-Zeit habe ich zwar knusprigen Speck geliebt, aber natürlich gemieden, weil ich in dem Irrglauben lebte, dass Fett dick macht. Jetzt kann ich viel Speck essen – ein Grund mehr Paleo zu lieben. Kennt ihr diesen richtig schönen, knusprigen Speck, wie die Amerikaner ihn essen? Sie kriegen das so toll hin! Ich dachte immer, ich müsste die Scheiben in Öl oder Fett in der Pfanne anbraten und scheiterte ständig mit meinen Versuchen. Bis YouTube mir endlich die (Er)Lösung lieferte: man brät die Speckscheiben gar nicht in Fett an, sondern in Wasser! Good Morning, it’s bacon time!


    Zutaten:

    • einige Scheiben Bacon (Speck)
    • ca. 50 ml Wasser

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    Zubereitung:

    1. Man nehme eine beschichtete Pfanne
    2. Bacon (Speck) Scheiben nebeneinander in die Pfanne legen
    3. Wasser mit in die Pfanne gießen, sodass der Boden bedeckt ist
    4. Bei mittlerer bis hoher Hitze so lange auf dem Herd braten, bis das Wasser komplett verdampft ist
    5. Übrig bleiben dann leckere, knusprige Speck-Stücke

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  • Mohn-Birnen Muffin

    Mohn-Birnen Muffin

    In meiner Jugend habe ich Mohn gar nicht gern gegessen. Es lag aber eher an meiner Eitelkeit und nicht an dem Geschmack. Wer kennt schon nicht dieses unsichere Gefühl, ob einige Körner zwischen den Zähnen hängen geblieben sind. Diese Abneigung blieb, bis ich Mohn als perfektes Paleo-Nahrungsmittel entdeckte, da er sehr niedrige Kohlenhydrat-Werte und eine günstige Zusammensetzung an Fettsäuren aufweist. Da Mohn nicht nur gut schmeckt, sondern reich an Mineralstoffen ist, verwende ich ihn sehr gerne für meine Rezepte. Da ich jetzt eine erwachsene Frau mit Handtasche bin, werfe ich nach dem Genuss jetzt schnell einen Blick in mein Make-Up-Spiegelchen und es gibt keinen Grund mehr zur Sorge oder Ablehnung.


    Zutaten für ca. 6-8 Stück:

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    Zubereitung:

    1. Eier in einem Rührschüssel mit dem Erythrit schaumig rühren
    2. Kokosmilch und Kokosfett dazu geben
    3. Die trockenen Zutaten inkl. Natron zusammenmischen
    4. Die Mehlmischung zu der Masse geben und gut vermischen
    5. Birnen in ca. 1X1 cm kleine Würfel schneiden (da ich BIO-Birnen verwendet habe, war Schälen nicht nötig)
    6. Zum Schluß Birnenwürfel unterheben und in Muffinform füllen
    7. Im Backofen bei 175°C (Heißluft) ca. 35 Min backen

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  • Hackfleisch-Porree-Quiche

    Hackfleisch-Porree-Quiche

    Eine Quiche ist eine französische Spezialität. Es handelt sich um einen in einer runden, flachen Form gebackenen herzhaften Mürbeteig mit einer würzigen Füllung bzw. Auflage, die ein Gemisch aus Eiern und Milch enthält. Hört sich ja nicht unbedingt nach Paleo an. Ich habe aber in der letzten Zeit so viele Quiche-Rezepte in Frauenzeitschriften gelesen, dass ich unbedingt mal eine Paleo-Variante ausprobieren wollte. Dazu kaufte ich erstmal eine Springform (24 cm Durchmesser) mit herausnehmbaren Glasboden, damit die fertig Tarte leicht zu entnehmen ist. Voilá:

     

    Zutaten:

    • Für den Boden:
    • 2 Eier
    • 60 g Mandelmehl
    • etwas Salz
    • 1 EL Fett oder Olivenöl
    • Für den Belag
    • 1 Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehe
    • 2 EL Fett
    • 400 g Hackfleisch (gemischt)
    • Salz, Pfeffer, Majoran
    • 1 EL Flohsamenschalen
    • 2 Eier (Größe L)
    • 2 EL Kokosmilch (es geht aber auch ohne
    • 50 ml Wasser
    • 1/2 TL Johannisbrotkernmehl
    • 1 EL Parmesan

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    Zubereitung:

    1. Zwiebel und Knoblauch fein hacken und im Fett andünsten
    2. Hackfleisch darin anbraten bis den eigenen Saft verkocht hat ca. 15 Min
    3. Mit Salz und Pfeffer würzen
    4. 2 Eier in einer Schüssel mit dem Fett und Mandelmehl zu einem „Teig“ rühren.
    5. Der Teig ist zwar leicht klebrig, man kann ihn aber mit einem Silikon-Teigschaber schön in eine gefettete Quiche-Form ausbreiten (ich habe eine kleinere Form mit herausnehmbare Bodenplatte mit 24cm Duchmesser genommen)
    6. Porree in dünne Scheiben schneiden und auf dem Teig verteilen
    7. 2 Eier mit dem Wasser und Kokosmilch vermischen, mit etwas Salz würzen
    8. Johannisbrotkernmehl in 1-2 EL kaltem Wasser gut verrühren und dann zur Eiermasse geben
    9. Eiermasse mit dem Hackfleisch zusammenmischen, Flohsamenschalen noch dazu geben und das Ganze als Belag auf der Porree-Schicht verteilen
    10. Im Backofen bei 175°C (Heißluft) ca. 25 Minuten backen
    11. Etwas Parmesan darüber streuen und warm genießen

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