Kategorie: Meine 30 Tage Paleo Ernährungsumstellung

  • Paleo – Tag 30 – Geschafft! Aber nicht beendet!

    Paleo – Tag 30 – Geschafft! Aber nicht beendet!

    Heute ist der letzte Tag meiner Ernährungsumstellung. Das hört sich jetzt irgendwie komisch an, als wäre irgendwas vorbei. Aber der Gegenteil ist richtig: ich habe gerade erst mit meiner gesunden Lebensführung in Bezug auf Ernährung angefangen. Ich habe mir selbst in den letzten 30 Tagen bewiesen, dass es sehr wohl möglich ist, endlich ohne ständige Diät-Gedanken, Blähungen und Schlappheit zu leben. Ich habe, wie ihr es gesehen habt, auf wirklich nichts verzichtet. Ich habe nicht die ganz orthodoxe Paleo-Umstellung gemacht (Whole30), ich habe mir auch Paleo-Süßigkeiten gegönnt. Ich wollte einfach vermeiden, dass ich versage, oder zu früh aufgebe, weil ich definitiv nicht auf Naschzeug verzichten kann. Aber mit der Zeit stellt man ja bei Paleo fest, dass man gar nicht mehr so den Appetit auf Kekse, Schokolade oder Kuchen hat. Man hält sich automatisch strikter an die Ernährungsregeln.

    Meine große Angst war, dass ich zwar die 30 Tage durchhalte, aber dann vom Alltag eingeholt werde und wieder in das alte Muster zurückfalle. Ich kann aber nach 30 Tagen eine Bäckerei betreten, ohne das Bedürfnis zu haben, was dort zu konsumieren. Ich kann Kollegen beim Mittagessen zugucken – das stört mich alles nicht. Ich kann an dem Chips-Regal vorbeilaufen oder ohne davon Kenntnis zu nehmen! Ich will das ganze Getreidezeug mit Gluten nicht mehr! Im Kopf siegt nach einer Zeit der Gedanke, dass das alles ungesund ist und einem wirklich nicht gut tut! Ich kann ohne! Ich kann rein Paleo!

    1-2 mal habe ich erlebt, als ich mit Hunger den Supermarkt betreten habe, dass bei Anblick der bekannten Lila Farbe ein Gefühl von Lust aufkam. Es kam aber weder vom Gaumen noch vom Magen – einzig meine Augen und Hirn haben diese Signale gesendet. Somit ließen sich diese Gedanken leicht ignorieren. Ich fühle mich richtig frei. So viele Jahre mit verschiedenen Diäten gelebt, mit dem Verzicht als ständigen Begleiter, obwohl es doch so einfach gewesen wäre! Ich genieße es, wenn Freundinnen und Kolleginnen mich auf mein strahlendes, dünneres Aussehen ansprechen. Aber wie es so ist, sobald ich erzähle, dass ich kein Brot und Süßigkeiten gegessen habe, winken sie gleich ab und hören gar nicht mehr zu, worum es eigentlich geht.

    Ich schlafe trotz viel beruflichen Stress sehr gut und kann früh sehr leicht aufstehen. Ich hatte öfters nach dem Mittagessen und dem obligatorischen Dessert Blähungen, die ich immer ignoriert hatte – die habe ich gar nicht mehr. Ich hatte Probleme mit Hautunreinheiten, für die ich immer die Hormone beschuldigt hatte. Ich habe sichtbare Verbesserung an meinem Gesicht und Dekolleté bemerkt. Da ich gelesen habe, dass dies durch die Abschaffung von den Milchprodukten kommen kann, bin ich zuversichtlich, dass es mit der Zeit noch besser wird.
    Ich bin Allergikerin. Leide schon seit meiner Kindheit unter starker Pollen- und Hausstauballergie. Die heftigste Phase ist Ende Mai bis Anfang Juli. In dieser Zeit leide ich sogar an mehreren Abenden unter Atemnot, es ist eine Art Asthma. Ich muss sagen, ich niese ein paar mal am Tag, aber die bekannten Niesanfälle hatte ich bisher noch nicht und 1-2 Papiertaschentücher reichen am Tag aus – letztes Jahr waren es noch 10-15 Stück. Es ist aber noch nicht die heiße Phase da – ich warte gespannt, ob durch die Ernährung meine Allergie tatsächlich gelindert wird.

    Das einzig Negative ist, dass meine Brüste wirklich 1 Körbchengröße kleiner geworden sind. Ich verschreibe es dem Verzicht auf die Milchprodukte. Aber Gesundheit geht vor Schönheit!

    Natürlich ist es auch eine anstrengende Zeit gewesen, man muss sich immer vorsehen, immer was zum Essen vorbereiten – schnell zum Bäcker reinspringen ist nicht mehr. Daran gewöhnt man sich aber, damit hatte ich die wenigsten Probleme. Es schmeckt mir sowieso am Besten, was ich selber koche und ich habe wirklich Kontrolle darüber, was in mein Essen reinkommt. Außerdem koche ich sehr gerne, habe darin sogar eine Art Ventil zum Alltagsstress gefunden. Ich habe es also geschafft und freue mich auf mein Leben mit der Paleo-Ernährung. Ich hoffe, ich kann einige von euch dazu ermutigen, diesen Schritt zu wagen und über all die Dinge in Bezug auf Esskultur nachzudenken, die wir bisher als selbstverständlich hinnahmen. Es lohnt sich!

    Ich werde jetzt in Urlaub fahren, 1 Woche in London und 1 Woche auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs sein. Mein erster Paleo-Versuch scheiterte im Januar auf einem Kreuzfahrtschiff. Ich werde euch berichten, wie ich diese Herausforderung gemeistert habe – dieses Mal habe ich echt ein gutes Gefühl dabei 🙂

    Ah so, wollt ihr wissen was meine Waage heute früh gezeigt hat? 60,5 kg!!! Der Sommer und der Rest des Lebens kann kommen, ich kann alles aus meinem Kleiderschrank anziehen *freu*

    Frühstück:

    Erdbeermuffins mit Erdbeershake (Erdbeeren mit Wasser und 2 EL Kokosmilch gemischt)
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    Mittagessen:

    Gemüseauflauf aufgewärmt – Reste von gestern Abend
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     Abendessen:

    Festabendmahl!!! Pfannkuchen mit Schoko-Erdbeeren
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  • Paleo – Tag 29 – Tag und Nacht Paleo – kleine Hilfen sind willkommen

    Paleo – Tag 29 – Tag und Nacht Paleo – kleine Hilfen sind willkommen

    Ist Morgen wirklich der letzte Tag? Die Zeit kommt mir gar nicht so lang vor – abgesehen vom Blog schreiben. Das war zugegeben etwas anstrengend. Manchmal wurde mein Essen schon fast wieder kalt, bis ich meine Fotos gemacht habe. Wiederum habe ich nach und nach richtig Spaß an Food-Fotografie gefunden – natürlich sind hier die anspruchsvolleren Bilder für die Rezepte gemeint, und nicht das Bildmaterial des Tagebuchs.
    Das Recherchieren und das Schreiben haben mir aber definitiv geholfen meine Gedanken zu sammeln, die wesentlichen Fakten nochmal durchzudenken und in die Tiefe dieses Ernährungsprinzips abzutauchen. Mit anderen Worten, ich weiß jetzt wirklich, warum ich an der Paleo festhalten werde.
    Aber für das fleißige Schreiben verdiene ich definitiv mal eine Belohnung, deshalb verbrachte ich 2,5 Stunden entspannte Zeit am Abend bei der Kosmetik und Pediküre. Und meinen Urlaub verdiene ich erst recht – nur noch 2 mal schlafen und es geht los! Es heißt jetzt aber auch vorsorgen. Ich weiß, ich kann nirgendwo hin, ohne wenigsten paar Muffins in der Tasche zu haben. Deshalb heißt es am Abend noch: Reste verwerten und Vorkochen/-backen mit Vollgas.
    Ich habe meine Küche in der Zwischenzeit etwas gepimpt. Wenn man mehr Gemüse ist, und überhaupt mehr kocht, dann verbringt man ja zwangsweise mehr Zeit mit Schneiden und Schnippeln. Deshalb habe ich mir einige neue Küchenutensilien zugelegt: Zerkleinerer, eine gescheite Gemüsereibe, Gemüseschäler. Vieles von Tupperware, und ich musste feststellen, dass sie sehr gut arbeiten, somit kann ich wirklich viel Zeit und Aufwand mir erspare. Außerdem musste ein zweiter Muffinbackform her, damit gleichzeitig 2 X 6 Stück in den Ofen können. Ich sehe aber jetzt schon, dass ich mir in der nächsten Zeit bestimmt noch einige kleine Helfer besorgen werde. Ich fühle mich in der Küche wie ein kleines Kind, sammele viele neue Spielzeuge, mit denen ich viel Spaß habe 🙂

    Frühstück:

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    Mittagessen:

    Eine schöne Portion Süßkartoffel-Paprika-Auflauf mit Hackfleisch überbacken:
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    Abendessen:

    Noch zwei Tage bis zum Urlaub, also müssen alle Reste aus dem Kühlschrank verwertet werden: Sellerie, Zucchini, Möhren, Kohlrabi geraspelt, Schinken und zwei Eier mit etwas Wasser aufgeschlagen und mit verschiedenen Kräutern gewürzt. Alles gut durchgemischt und ab in den Ofen mit Alufolie abgedeckt.
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    Dessert:

    Frisch gebackene Erdbeer-Kokosmakronen:
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  • Paleo – Tag 28 – Hülsenfrüchte sind Tabu – auch Soja ist ungesund!

    Paleo – Tag 28 – Hülsenfrüchte sind Tabu – auch Soja ist ungesund!

    Ich habe schon über alle Nahrungsmittel auf der Roten Liste der Paleo-Ernährung geschrieben – es fehlen nur noch die Hülsenfrüchte. Dazu zählen Bohnen, Linsen, Erdnüsse, Erbsen – und ja, auch Soja. Vielleicht deshalb, weil ich von deren negativen Wirkung auf unseren Körper am meisten schockiert war – dafür aber am leichtesten auf sie verzichten kann. Wenn jemand schon mal auf die Nährwerttabellen geachtet hat, kennt deren hohen Kohlenhydratwerte. Somit ist der erste Grund geklärt, warum wir sie nicht essen sollten.
    Angeblich enthalten die Hülsenfrüchte wichtige Nährstoffe und Vitamine. Aber leider wegen des hohen Antinährstoffgehalts (Phytinsäure und Lektine) können wir diese gar nicht aufnehmen, und unser Darm wird dabei auch noch durchlässig – so wie von Gluten. Ich persönlich finde am erschreckendsten, dass Soja nicht nur krebserregende Wirkung hat, rote Blutkörperchen verklumpen lässt, sondern auch unser Hormonhaushalt beeinflussen kann – es ist sogar von Unfruchtbarkeit die Rede.
    Man kann Hülsenfrüchte mit Fermentierung „unschädlich“ machen – man weicht dabei die Bohnen im Wasser ein, und kocht man sie anschließend. Es ist auch nicht wahr, dass die Südost-Asiatische-Kulturen schon seit mehreren Tausend Jahren Soja konsumieren, denn sie wussten von der giftigen Wirkung der Bohnen. Erst vor 2500 Jahren, als sie das Fermentieren entdeckten, fingen sie an sie zu essen.
    Und wir sind schon wieder an dem Punkt: Soja wird in der industriellen Propaganda als gesund angepriesen – lässt sich billig und in großen Mengen leicht anbauen.
    Ich persönlich vermisse keine von denen – vielleicht nur die Erbsen – ich kann ja irgendwann mal das Fermentieren probieren und darüber berichten.

    Frühstück:

    Es gibt heute wieder süßes Frühstück: Erdbeercreme aus viele frischen Erdbeeren mit Banane und Kokosmilch gemischt, dazu kamen noch Nüsse, Körner und Flocken:
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    Mittagessen:

    Rindergulasch von meiner Mama (selbstverständlich auf ungarischer Art, also ohne Mehl oder andere Verdickungsmittel)
    Dazu gab es gedünsteten Blumenkohl und Salat. Am Nachmittag griff ich mehrfach in meine „Nuß-Schatzkiste“.
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     Abendessen:

    Im Backofen irgendwas zu überbacken oder dünsten geht am Abend am schnellsten.
    Heute Süßkartoffeln-Paprika-Gemüse mit Hackfleisch überbacken
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  • Paleo – Tag 26 – Wenn man vom Ehemann verwöhnt wird

    Paleo – Tag 26 – Wenn man vom Ehemann verwöhnt wird

    Heute hat mein Mann für mich gekocht! Ich bin ihm so dankbar, dass er mich so sehr bei meiner Ernährungsumstellung unterstützt! Er braucht zwar noch sein Frühstücksbrötchen, aber er isst auch alle Mahlzeiten die ihm vorlege brav mit, ohne jegliche Meckereien. Ich wollte am Vormittag endlich mal wieder ins Fitnessstudio, deshalb übernahm er die Vorbereitung des Mittagessens. Es gab Gulasch mit Backpflaumen in Zimt-Soße und Blumenkohl-Reis als Beilage. So viele gekochte Trockenpflaumen sind zwar kein Bestandteil einer reinen Paleo-Ernährung, aber hier zählt für mich eindeutig die gute Wille und der Geschmack!

    Wir haben übrigens noch jemanden in der Familie, der sogar sehr froh darüber ist, dass Frauchen plötzlich mehr Fleisch isst – denn so fällt ihm doch mehr Stückchen ab:
    Ein treuer Befürworter der Paleo-Ernährung – mit viel Fleisch versteht sich!
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    Frühstück:

    Frisches Fingerfood. Als Kohlenhydratquelle für den Sport aß ich noch eine Banane und paar Erdbeeren.
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    Mittagessen:

    Rindergulasch (Rindfleischtajine) mit Backpflaumen in Zimt-Soße und Blumenkohl-Reis
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    Abendessen:

    Lachsfilet mit Blumenkohl und Lauchzwiebel-Kräuter-Soße
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    Dessert:

    Avocado-Schoko-Pudding mit Nüssen
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  • Paleo – Tag 25 – Einmal glutenfrei bitte!

    Paleo – Tag 25 – Einmal glutenfrei bitte!

    Endlich Wochenende! Aber das Vitamin-D-Sonnentanken kann ich vergessen – es ist ja kalt, bewölkt und regnerisch. Dazu kommt noch, dass wir sowieso zu einem Familienfest nach Dresden eingeladen wurden. Ich wollte schon immer im bekannten „Italienischen Dörfchen“ essen, nun hatte ich die Gelegenheit.

    Also wie ich bereits die Erfahrung gemachte hatte, sagte ich gleich bei meiner Bestellung, dass ich mich glutenfrei ernähren muss. Unten auf der Speisekarte stand auch der Hinweis darauf: „Bei einer besonderen Ernährung, sprechen Sie bitte unser Personal an, sie helfen Ihnen gerne.“ Das tat ich also auch. Die Kellnerin war auch dementsprechend nett, als sie meine Bestellung aufnahm: Lachsfilet mit Spargel und Sauce Hollandaise. Ich fragte sie zur Sicherheit, ob der Fisch irgendwie paniert sei, wegen meiner Glutenunverträglichkeit. Es kam ein eindeutiges Nein als Antwort.

    Als dann mein Teller mit voller Stolz und Betonung auf glutenfrei hingestellt wurde, musste ich feststellen, dass der Fisch sehr wohl in Mehl „paniert“ wurde. Ich sprach die Kellnerin darauf an, die verdutzt mich anschaut und sagte: Das ist doch nur Mehl!?

    Also liebe Paleo-Enthusiasten: Lernt für die Zukunft – ihr selbst seid für euer Essen verantwortlich! Ihr müsst immer alles 5 mal hinterfragen und 5 mal nachprüfen. Sonst werdet ihr nicht mal in einem vornehmen Restaurant annähernd das bekommen, wonach ihr gefragt habt. Immer lieber klare Wünsche äußern: natur Fischfilet ohne Mehl oder Panade und klare Anweisungen geben. Die Bedienung ist meistens sehr verständnisvoll und wahrscheinlich liegen Missverständnisse nur daran, dass man annimmt, heutzutage würde jeder, der in der Gastronomie arbeitet wissen, was Gluten bedeutet. Ich habe jetzt wirklich gelernt, nichts mehr dem Zufall zu überlassen, ich bestelle lieber mit klaren Ansagen anstatt vieler Rückfragen.

    Bis meine Tischnachbarn mit ihrem Mittagessen fertig waren, habe ich auch mein unpaniertes, naturelles Fischfilet bekommen. Sogar die mittlerweile kalt gewordene Sauce Hollandaise wurde dann auf Anfrage (!) erneut frisch gebracht.

    Das sind halt die Geschichten, die einen schon ein bisschen zweifeln lassen. Ich war keine Sekunde neidisch auf das Essen von meinen Tischnachbarn – ob Klöße oder Spaghetti Carbonara, ich wollte das alles nicht. Es erfordert einfach viel Geduld um das Leben auch in solchen Momenten tatsächlich genießen zu können. Anderseits, dies sind die Geschichten, die dann auch für Gesprächsthema sorgen und zugegeben auch für Belustigung.

    Was ist eigentlich an Gluten so ungesund?
    Gluten ist Klebereiweiß im Getreide, wie Weizen, Gerste, Roggen. Gluten sorgt beim Backen für eine lockere Struktur des Teigs. Bei Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit z.B. bei Zöliakie löst Gluten aber eine entzündliche Reaktion im Dünndarm aus und daraus resultieren die Beschwerden wie Durchfall, Erbrechen, Müdigkeit usw.

    Könnt ihr euch noch an die Zeichentrick-Serie „Es war einmal…das Leben“ erinnern? Die einzelnen Folgen erzählen die verschiedenen Funktionen des Körpers, dabei sind die einzelnen Körperteile/Zellen richtige Figuren. Ich fand es damals total lustig und lehrreich (könnt ihr euch auf youtube angucken!). Als ich mich mit dem Thema Gluten beschäftigt hatte, stellte ich mir die Wirkung von Gluten auf unseren Körper auf die gleiche Weise wie in diesen Zeichentrickfilmen vor:
    Das Gluten gelangt in unseren Darm und wird teilweise gar nicht verdaut. Dafür frisst er kleine Löcher in unseren Dünndarm. Der Dünndarm ist eine Art Filter – hier werden die Nährstoffe aus unserem Essen herausgefiltert und dann zu den Organen geleitet. Aber durch die entstandenen Löchern können alle möglichen Stoffe unsere Organe erreichen, die eigentlich sonst nicht gefiltert und weitergeleitet geworden wären. Auf diese reagiert unser Immunsystem evtl. mit allergischen Reaktionen, es kommt zu Entzündungen, im schlimmsten Fall werden körpereigene Zellen getötet. Ab diesem Punkt es es für mich kein netter Zeichentrickfilm mehr, sondern eher ein Gruselfilm.

    Ich habe zwar keine Unverträglichkeit, aber es leuchtet mir ein. Ich möchte meine Allergien (Heuschnupfen und Hausmilbenallergie) und Asthma loswerden und in meinen älteren Jahren will ich nicht kränker werden oder gar Alzheimer bekommen. Ich stelle mir also die Frage, ob es das wert ist meinem Körper zu schaden, nur um einen schönen Teig hinzubekommen? Zugegeben ein Paleo-Teig hat seine Tücken, aber meine Gesundheit ist mir wichtiger. Ich bin wirklich gespannt, welche Resultate ich vielleicht ich paar Wochen bemerken kann. Manche Studien sagen, es dauert 5-6 Monate, bis die durch Gluten verursachten Entzündungen im Körper abheilen, aber mindestens 30-60 Tage sollte man sich komplett glutenfrei ernähren, um Veränderungen zu merken.

    Frühstück:

    Leberwurstbrot mit Knoblauch – deshalb liebe ich das Wochenende!
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    Mittagessen:

    Vor dem Fisch hatte ich Schinken mit Honigmelone als Vorspeise.
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    Abendessen:

    Resteverwertung aus dem Kühlschrank: Rührei mit Avocado, Salami und Blumenkohl (das Bild ist sehr schlecht geworden, sorry)
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  • Paleo – Tag 24 – Mein Vitamin-D-Test

    Paleo – Tag 24 – Mein Vitamin-D-Test

    Statusbericht: mir geht es prima! Ich fühle mich wohl, vielleicht ein bisschen schwach, aber die Gelüste auf was Süßes sind definitiv weg. Zugegeben im Laden habe ich immer noch ein bisschen Schwierigkeiten – mein Hirn reagiert sofort auf die Verpackungen von beliebten Süßigkeiten. Ich kann vorbeilaufen – ich merke aber, wie mein Mund feucht wird und ich versuche mich an den Geschmack zu erinnern. Ich hoffe, es hört irgendwann auf, es ist schon irgendwie lästig und ich habe Angst, in einem schwachen Moment rückfällig zu werden.

    Ich mache mir Sorgen um meine Knochen. Ich nehme ja keine Milchprodukte mehr zu mir und bisher war Milch für mich (wie wir das immer gelernt haben) der Hauptlieferant für Kalzium. Bei meinen Recherchen hat sich ja herausgestellt, dass Milchprodukte heutzutage kaum Kalzium beinhalten, also wollte ich auf jeden Fall einen Ersatz finden. Dabei bin ich auf Studien in Zusammenhang mit Vitamin-D gestoßen. Vitamin D wirkt sich positiv auf den Knochenbau aus, ein Vitamin-D-Mangel hingegen verursacht / fördert schlimme Krankheiten, wie z.B. Asthma oder Diabetes.

    Die gute Nachricht ist, dass unser Körper aus Sonnenlicht selbst Vitamin-D herstellen kann. Die empfohlene Tagesmenge (400 I.E.) ist wohl für unsere heutige Lebensweise (Büroarbeit) eindeutig zu niedrig gehalten und da wir nicht mehr so viel draußen in der Sonne sind oder nur mit 30 Faktor eingecremt ein Sonnenbad nehmen, leiden viele Menschen unter Vitamin-D Mangel. Der Nachteil an einem Vitamin-D-Mangel ist, dass er sich erst zeigt, wenn es schon viel zu spät ist. In Verbindung mit Vitamin D ist die Einnahme von Vitamin K2 empfehlenswert – die zwei zusammen sichern gesunde Knochen und noch vieles mehr. Ich nehme täglich eine 100µg Vitamin-K2-Tablette ein.

    Um meinen aktuellen Vitamin-D-Wert zu erfahren, habe ich einen Bluttest machen lassen, bevor ich angefangen habe, meinen Wert zu verbessern. (Unten habe ich ein Bild eingefügt, die Handhabung war einfach und lief alles reibungslos per Post ab.) Das Ergebnis war alarmierend – hier sind meine Werte aus dem Bericht:

    „Für die Vitamin D-Konzentration (25-OH Vit D) wurde aus Ihrer Blutprobe eine Konzentration von 22,7 ng/ml ermittelt. Damit ergibt sich entsprechend der nachfolgenden Tabelle, dass Ihre aktuelle Vitamin-D-Versorgung nach Ansicht der Orthomolekularen Medizin langfristig zu einem Mangel führt. Sie sollten versuchen, einen Wert von 40 ng/ml zu erreichen, um eine gute Versorgung zu gewährleisten. Dazu müsste Ihr Vitamin D-Spiegel um etwa 17,3 ng/ml erhöht werden.

    Meinen persönlichen Therapievorschlag um meine Werte zu verbessern, habe ich auch in ein PDF-Dokument bekommen. Dies beinhaltet auch eine sehr gute, ausführliche Beschreibung, warum Vitamin D wichtig für uns ist. Die Vielzahl der positiven Effekte von Vitamin D haben mich wirklich staunen lassen. Es lohnt sich durchzulesen, es enthält alle nötigen Information zu Vitamin D: VitaminD-Test.pdf

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    Frühstück:

    Standardfrühstück – trotzdem schmeckt’s (Avocado, gekochtes Ei, Salami und Zucchinibrot)
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    Mittagessen:

    Die Kollegen holen sich immer Brötchen mit gegrilltem BBQ-Fleisch in Brötchen. Es hat sich herausgestellt, dass das Fleisch auch mit Salat verkauft wird – ohne Soße, damit gar nichts Böses auf mein Tellerchen kommt!
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    Am Nachmittag naschte ich 2 Stück Bitterschokolade und einen Apfel.

     Abendessen:

    Freitag ist Pizza-Tag – an dem Freitag-Abend-Pizza-Ritual hält mein Mann fest. Ich bin also gezwungen mitzumachen – dieses Mal probierte ich einen anderen Teig aus. Kam schon ziemlich nah an einen italienischen Pizzateig ran. Aber nach 2,5 Stück war ich wirklich satt:
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  • Paleo – Tag 23 – Naschen vorm Fernseher

    Paleo – Tag 23 – Naschen vorm Fernseher

    Wenn mich tagsüber das Gefühl packt was naschen zu müssen, dann greife ich zu meiner Wunderkiste:
    Ich habe diese kleine Tupperbox immer in meiner Handtasche, gefüllt mit Nüssen, Rosinen und Kokosflocken – rettet mich immer im Not!

    Und ich gebe zu, abends vor dem Fernseher nasche ich schon mal auch. Ich habe zwar die ersten Tage wirklich mit eisernem Willen ohne Naschen durchgehalten, aber seit einigen Tagen greife ich zu verschiedenem Knabberzeug an unseren Abenden auf der Couch: mal eine Hand voll Pistazien, oder Hand voll Cashewkerne, paar Mandeln oder Sonnenblumenkerne usw.(Letztere „zum Selber-Knacken-in-der-Schale“, damit eher wie eine Beschäftigung ist als Naschen). Also wirklich nicht viel – es geht darum, einfach das Gefühl zu geben, dass ich auf nichts – nicht mal auf die Fernsehknabberei verzichten muss. Aber einen Abend hatte ich doch „übertrieben“, und 2 Hand voll Cashewkerne gegessen – zur Strafe musste ich im Bett so einschlafen, dass mein Magen heftigst gearbeitet und gegurgelt hat. Das sind für mich einfach Lerneffekte. Ich beobachte während der Umstellung ganz genau meinen Körper und wie er auf verschiedene Lebensmittel reagiert. Nüsse sind für mich verträglich, aber definitiv nur in Grenzen. Wenn man den hohen Omega-6-Gehalt von den Nüssen anschaut – ist es dann auch gut so. Es ist aber trotzdem schön zu wissen, dass ich auch was „Naschen“ kann wenn man mit Freunden in der kleinen Runde sitzt, fühlt man sich nicht gleich als Außenseiter, weil weder Chips noch Salzstangen anrührt.
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    Frühstück:

    Salami, Rote-Beete, Ei – es musste heute mal wieder schnell gehen. Dafür gab es am Vormittag noch ein Apfel und paar Erdbeeren.
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    Mittagessen:

    Mein heutiges kleines Mikrowellenwunder (Reste von gestern):
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    Abendessen:

    Wenn es mal wieder einfach sein muss – Wiener mit Antipasti (getrocknete Tomaten und Oliven) – und danach vor dem Fernseher Cashewkerne
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  • Paleo – Tag 22 – Über die verschiedenen Fette

    Paleo – Tag 22 – Über die verschiedenen Fette

    Als ich heute Abend die Hühnerfilets vorbereitet habe, habe ich einen genaueren Blick auf die Nährstofftabelle an der Verpackung vom Kokosfett geworfen. Was sind eigentlich „gesättigte Fettsäuren“, es stecken so viele von denen im Kokosfett, ca. 92 g in 100 g? Ich verwende praktisch seit 3 Wochen die empfohlenen gute Fette: Kokosfett, Gänsefett, Butter, Olivenöl – aber den richtigen Grund, warum diese gut sind, musste ich auch erstmal verstehen. Ich versuche das mal kurz zusammenzufassen, ohne das es zu wissenschaftlich oder nach Chemieunterricht klingt.

    • gesättigte Fettsäuren – sind lange haltbar und wegen ihrer Aufbau treten sie schlecht in chemischen Kontakt, können also gar nichts böses in unserem Körper verursachen, werden sogar leicht aufgenommen. Dazu gehören tierische Fette und das Kokosfett.
    • einfach ungesättigte Fettsäuren – dazu gehören Olivenöl und Avocado
    • mehrfach ungesättigte Fettsäuren – wichtig sind hierbei die Omega-3- und die Omega-6-Fettsäuren. Letztere bergen ein Geheimnis, denn prinzipiell sind sie gut für unseren Körper. Handelt es sich aber um verarbeitete Omega-6-Fettsäuren, wie sie in Milch, Sahne oder Käse vorkommen, werden sie vom Körper als Strukturen erkannt, die er nicht verarbeiten kann und dann versucht er sie zu beseitigen, z.B. mit Entzündungen. Omega-6-Fettsäuren, wie der Körper sie verarbeiten kann, kommen in Olivenöl und Nüssen vor. In diesem Fall haben sie mit den Omega-3-Fettsäuren zusammen sogar eine entzündungshemmende Wirkung. Wichtig ist, dass das Verhältnis von den verzehrten Fettsäuren 5:1 (Omega-6:Omega-3)nicht übersteigt. Isst man nämlich viel mehr Omega-6, dann kommen bei der Verwertung im Körper die guten Omega-3-Fettsäuren zu kurz.

    Es ist für uns schwer zu verstehen, warum das so ist, denn wir hören immer wieder in der Werbung und lesen in Zeitungen, dass tierische Fette schlecht sind, und wegen Cholesterin oder ähnlichem lieber Margarine essen sollten. Es handelt sich dabei um industrielle Propaganda. Margarine besteht aus billigen Pflanzenölen und sind leichter zu herstellen. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren werden im übrigen schneller ranzig, daher werden sie dagegen industriell behandelt – wie das billige, „gesund dargestellte“ Rapsöl um ein Beispiel zu nennen.
    Oder wenn wir die Milchprodukte betrachten, dort nehmen wir auch viel Omega-6 zu uns, falls die Tiere in der Massenhaltung mit billigem Soja gefüttert wurden. In der USA soll das Omega-6-zu-Omega-3-Verhältnis über 20:1 liegen, und laut Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Omega-3-Fetts%C3%A4uren) sind die Werte in Europa auch weit über 5:1. Deshalb steigt auch die Anzahl der Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

    Frühstück:

    Ich habe von dem Brot schon abgebissen, als mir einfiel ein Bild zu machen…
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    Mittagessen:

    Ein Kollege hatte Geburtstag, und grillte für uns auf dem Hof paar Steaks und Bratwürste. Als Beilage habe ich gekochte Rote-Bete dabei gehabt.
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    Dessert:

    Und das letzte Stück Erdbeerkuchen musste auch weg
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    Abendessen:

    Ich habe von den im Ofen gedünsteten Hänchenbrust mit Gemüse gleich ein bisschen mehr gemacht, damit am nächsten Tag das Mittagessen gesichert ist.
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  • Paleo – Tag 21 – Warum ist Milch doch nicht so gut wie es uns beigebracht wurde?

    Paleo – Tag 21 – Warum ist Milch doch nicht so gut wie es uns beigebracht wurde?

    Heute früh habe ich mir mal was gegönnt. Ich machte mir ein Paleo-Müsli – ohne Getreide und ohne Milch versteht sich. Das mit den trockenen Zutaten war gar nicht so schwierig: Kokosflocken, Rosinen, Kastanienflocken, Sonnenblumenkerne, Haselnüsse usw. Was aber den Milch-Ersatz angeht, hat man nicht so viel Auswahl. Ja, ich weiß, wir sind schon wieder beim Nachahmen, aber warum mal nicht eine kleine Abwechslung in unsere Frühstückswelt bringen. Milch kann ich selber machen – indem ich Mandeln bzw. Cashewkerne mit Wasser mixe und eigene „Milch“ herstelle. Heute mischte ich einfach 100 ml Kokosmilch mit 150 ml Wasser.
    Diese Sache mit der Milch und den Milchprodukten ist für mich nicht einfach zu begreifen, dass sie jetzt plötzlich auf der roten Liste (der Paleo-Ernährung) stehen. Von klein auf haben wir von unseren Eltern gehört, dass Milch gesund sei und für unsere Knochen wegen Calcium und Osteoporose-Vorbeugung essentiell sei. Studien beweisen angeblich, dass die Milch durch die industrielle Verarbeitung praktisch alle wichtigen Nährstoffe verliert – so auch Calcium. Und wenn man sich Statistiken ansieht, stellt man erstaunt fest, dass die Osteoporose-Rate in Ländern, wo keine oder kaum Milch verzehrt wird, viel niedriger ist als bei uns.
    Wenn wir wieder einen Blick auf unsere Evolution werfen, erkennen wir, dass Milch auch ein Nahrungsmittel ist, das erst vor ca. 10000 Jahren in unsere Ernährung (mit der Viehzucht) Einzug fand. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass unser Körper nicht für die Verarbeitung von Laktose (Milchzucker) geschaffen ist – laut Statistiken 75% der Menschen leiden unter Laktose-Unverträglichkeit unterschiedlichen Grades. Manche haben kaum merkbare Anzeichen dafür, manche kämpfen mit eindeutigen Symptomen wie Blähungen und Durchfall.
    Was ich persönlich bei meinen Recherchen rund um das Thema Milch noch sehr interessant fand war folgendes: es ist wohl bewiesen, dass in der letzten 100 Jahren, seit in unserer Welt die Milch als Massenprodukt konsumiert wird, erfolgt die Geschlechtsreife bei Mädchen ca. 4 Jahre früher. Die größeren Brüste der jungen Mädchen in der heutigen Zeit sind teilweise auch auf diese Ursache zurückzuführen. Ursache dafür ist eindeutig das Tierfutter.
    Auf Joghurt und Co. zu verzichten ist für mich nicht schwer – aus irgendeinem Grund hat mein Körper schon immer geahnt, dass es was „Unnatürliches“ ist, ich habe diese ganze Mode-Milchprodukte nie gerne gegessen – von Fruchtjoghurt bis zu Actimel war mir keins lieb geworden. Ich trank aber sehr gerne pure Vollmilch. Ich habe hier zwar auch schon immer Bio oder die Berchtesgardener Milch (Weidemilch) bevorzugt, aber wenn ich bedenke, wie viele genmanipuliertes Soja die restlichen Kühe dieser Erde verspeisen, dann sage ich gerne Nein zu Milchprodukten!

    Frühstück:

    Paleo-Müsli (in der großen Schüssel versteckt sich auch eine klein geschnittene Banane)
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    Mittagessen:

    Ich bin heute mit einigen Kollegen zum Italiener gegangen – statt Pizza aß ich aber einen Steakteller (Fleisch + Salat). Ich habe gleich bei der Bestellung gesagt, dass ich die Pommes nicht möchte – so kommt man gar nicht erst in Versuchung!
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     Abendessen:

    Aufgrund von verschiedenen Terminen bin erst später nach Hause gekommen, es musste also schnell gehen – wie das Kochen von ein Paar Weißwürsten. Dafür gab es natürlich ein großes Stück Erdbeerkuchen.
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  • Paleo – Tag 20 – Mein neues Wohnzimmer: die Küche

    Paleo – Tag 20 – Mein neues Wohnzimmer: die Küche

    Wer seine Ernährung auf Paleo umstellt, wird ab dem ersten Tag an feststellen, dass die durchschnittliche Tagesaufenthalt in der Küche sich automatisch vervielfacht. Planung ist jetzt das große Leitwort. Früher war es nicht schlimm, wenn ich nichts zum Mittagessen dabei gehabt habe, es gab ja den Bäcker, die Dönerbude, Subway, den Chinesen, Burger mit Pommes oder Pizza. Damit ist ja ein für alle mal Schluss. Ich muss am Vorabend immer überlegen, was ich am nächsten Tag essen werde. Geschweige denn wenn ich dienstlich unterwegs bin – dann muss ich mich sogar auf zwei oder mehrere Tage vorbereiten. In unserem hektischen Arbeitsleben hört es sich eher stressig an. Es ist zugegeben in den ersten Tagen anstrengend gewesen, aber irgendwann gehörte es zu meinem Abend-Ritual dazu irgendetwas vorzubereiten. Klar, könnte ich auch ohne vorabendliche Vorbereitung einen Salat am Mittag schnell zusammenstellen – ich muss aber zugeben, dass ich von Salat nicht so richtig satt werde. Für mich war schon immer das Mittagessen die Hauptmahlzeit des Tages – es muss was warmes sein. Deshalb nehme ich mittlerweile sehr gerne die Vorbereitungen in der Küche in Kauf. Es ist auch auf einer Weise beruhigend zu wissen was ich esse, ist sogar mit der Zeit sehr wichtig für mich geworden. Ganz nach dem Motto: ich bin, was ich esse! Ich habe den Anspruch zu wissen woraus meine Mahlzeit ganz genau besteht. So besteht auch keine Gefahr versteckten Gluten oder Zucker zu mir zu nehmen – oder irgendwelche Geschmacksverstärker.
    Ich habe mir angewöhnt – vor allem am Wochenende – größere Portionen zu kochen, somit habe ich für den Anfang der Woche gleich was zum mitnehmen. Zum Glück gibt es mittlerweile in den meisten Firmen eine Mikrowelle stehen.
    Für unterwegs empfiehlt es sich eine kleine Kühltasche zu besorgen, mit einem Eis-Akku bleibt das Essen im Auto auch für einige Stunden kalt. Die Luxus-Lösung ist natürlich ein Kühlbox im Auto mit 12V-Anschluß – es gibt welche, die sogar auch andersrum funktionieren, sprich können das Essen warmhalten/warmmachen.

    Frühstück:

    Zwei restlichen Eier-Wurst-Muffins und eine Scheibe Zucchinibrot mit Bärlauchcreme (von Alnatura – ich habe die Zutaten geprüft, scheint „sauber“ zu sein, und schmeckt echt gut!)
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    Mittagessen:

    Reste von Putengeschnetztes mit Zucchini in Kokos-Tomaten-Soße
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    Dessert:

    Ein Stück Erdbeerkuchen:
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     Abendessen:

    Lachsfilet mit kurz angebratenen Champignons:
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