Schlagwort: Kuchen

  • Kastanienkuchen mit Schokoladensauce

    Kastanienkuchen mit Schokoladensauce

    Ich wurde nach Rezepten ohne Nuss-Mehle gefragt. Dies kam mir wirklich gelegen, denn ich selbst versuche auch immer weniger von Mandelmehl & Co. zu verwenden. Kastanien sind zwar auch Nüsse, aber in der Paleo-Ernährung sehr willkommen. Der Teig des folgenden Kuchens besteht nur aus Eiern und pürierten Kastanien und kommt ganz ohne Mehl aus. Der Kuchen ist zwar locker und fluffig, habe ihn aber mit Schokoladensauce und Aprikosen-Püree serviert, um ihn aufzupeppen.


    Zutaten:

    • 3 Eier
    • 200 g gekochte Kastanien (Maronen) oder 200 g ungesüßtes Kastanienpüree (bereits pürierte Kastanien)
    • 1/2 TL Vanillepulver
    • etwas Salz
    • 10-15 Tropfen Stevia-Fluid oder 1 gehäufter EL Erythrit
    • 2 EL Kokopulver
    • 50 g Edel-Bitterschokolade
    • 1 EL Kokosöl

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    Zubereitung:

    1. Gekochte Kastanien mit heißem Wasser aufgießen und für ca. 30 Minuten einweichen
    2. Eier trennen und Eiweiß mit steif schlagen, anschließend beiseite stellen
    3. Eigelb in einem Rührschüssel mit Stevia/Erythrit, Salz und Vanillepulver schaumig rühren
    4. Kastanien abgießen und mit einem Pürierstab bearbeiten, bis zum Püree wird
    5. Kastanienpüree mit der Eiermasse verrühren und Kakaopulver dazu geben
    6. Zum Schluß Eiweißschaum unterheben
    7. In einer Kasten-Backform (Silikon) geben und im Backofen bei 175°C 35-40 Minuten backen
    8. Für die Sauce habe ich die Schokolade mit dem Kokosöl in einem Topf bei sehr geringer Hitze schmelzen lassen
    9. Zur Aprikosen-Püree habe ich tiefgefrorene Aprikosen aufgetaut und mit dem Pürierstab bearbeitet

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  • Zimt-Kürbis-Kuchen

    Zimt-Kürbis-Kuchen

    Erst vor kurzem habe ich Erdmandeln als Paleo Backzutat entdeckt. Erdmandeln (werden auch Chufas oder Tigernuts genannt) sind Wurzelknollen mit etwas mehr Kohlenhydrate als Nüsse und reich an gesättigten aber auch an ungesättigten Fettsäuren, dafür aber ihr Phytinsäuregehalt relativ niedrig. Sie werden getrocknet und gemahlen, und so kann man sie gelegentlich entweder als Müsli-Zutat oder als Mehl verwenden.


    Zutaten:

    • 250 g Hokkaido-Kürbis (gebacken und püriert)
    • 3 Eier
    • 1-2 TL Zimtpulver
    • 1 Msp Vanillepulver
    • 10-15 Tropfen Steviafluid oder 2 EL Erythrit
    • 40 g Kokosöl (geschmolzen)
    • 100 ml Kokosmilch
    • 50 g Erdmandeln gemahlen
    • 50 g Kastanienmehl
    • 1 Msp Natron

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    Zubereitung:

    1. Kürbis waschen, entkernen und in 8-10 Stücke (Schiffchen) geschnitten im Ofen bei 200°C (Ober -und Unterhitze) ca. 40 Minuten backen
    2. Eier mit den Stevia-Tropfen (ggf. Erythrit) aufschlagen und mit Zimt- und Vanillepulver würzen
    3. Kokosöl zum Schmelzen bringen und mit der Kokosmilch zusammen in die Eiermasse mischen
    4. Gemahlene Erdmandeln und Kastanienmehl mit dem Natron vermischen und mit den Eiern zum Teig verrühren
    5. Ausgekühlte Kürbisstücke mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken und dem Teig gut verrühren
    6. In einer gefetteten Auflaufform (Glas oder Silikon) im Ofen bei 170 °C ca. 45 Minuten backen

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  • 27. Januar ist der Tag des Schokoladenkuchens

    27. Januar ist der Tag des Schokoladenkuchens

    Unser lokaler Radiosender sagt jeden Morgen an, was für einen Tag wir haben. Selbstverständlich meine ich damit nicht die Wochentage, sondern solche verrückte Sachen wie „Tag des Knuddelns“, „Tag der männlichen Körperpflege“ usw. Irgendwann ließ es mir keine Ruhe, und guckte im Internet nach. Und tatsächlich gibt es diese ominösen „Feiertage“. Ich fand auch gleich einen, der mir dann doch auf Anhieb gefallen hat: den Tag des Schokoladenkuchens. Das ist nämlich heute, am 27.01.2015. Also dachte ich mir, lass uns diesen Tag gebührend feiern und backte diesen saftigen Schokoladenkuchen.


    Zutaten:

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    Zubereitung:

    1. Eier trennen und Eigelb in einer Rührschüssel mit dem Erythrit (oder Stevia) schaumig rühren
    2. Kakaopulver und Kokosmilch dazu geben und verrühren
    3. Püriertes, ausgekühltes Kürbisfleisch dazu geben
    4. Zerbröckelte Schokolade und Kokosfett über Wasserdampf schmelzen lassen und die leicht abgekühlte Masse zum Teig geben
    5. Die trockenen Zutaten (Mandeln und Tapioka) miteinander vermengen und in den Teig mischen
    6. Eiweiß steif schlagen und unter den Teig heben
    7. In einem Silikon-Backform den Teig im Backofen bei 175°C (Heißluft) ca. 30-35 Min backen

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  • Kürbis-Kokos-Kuchen

    Kürbis-Kokos-Kuchen

    Ein herrlich orange leuchtender Hokkaido-Kürbis ist nicht nur vielseitig einsetzbar, sondern auch sehr ergiebig. Ich habe ein mittelgroßes Exemplar in Stücke geschnitten und weichgekocht. Hokkaido muss man gar nicht schälen, die Schale wird beim Kochen auch weich und gibt sogar eine noch schönere Farbe den Gerichten. Arbeit und Zeit spart man sich ja auch. Ich hatte 4 verschiedene Gerichte daraus zaubern können: Kürbis-Beilage zum Steak, Kürbisbrot, Kürbis-Mango-Makronen und diesen Kürbis-Kokos-Kuchen. Er ist sehr saftig und schmeckt ein bisschen wie Käsekuchen – ihr könnt ihn also Euren „Nicht-Paleo-Freunden“ anbieten, ich garantiere Euch, dass sie begeistert sein werden.


    Zutaten:

    • 4 Eier
    • 500 g Hokkaido-Kürbis (gekocht und püriert)
    • 2 EL Erythrit und 10 Tropfen Stevia
    • 2-3 EL Kokosöl (geschmolzen)
    • 400 ml (1 Dose) Kokosmilch
    • 20 g gemahlene Mandeln
    • 50 g Kokosraspeln
    • 30 g Kokosmehl
    • 3 EL Flohsamenschalen
    • 1 TL Natron
    • 1 grob geriebener Apfel
    • 1 handvoll Rosinen

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    Zubereitung:

    1. Kürbis waschen und ohne zu schälen in 2×3 cm Stücke schneiden
    2. In einem Topf Wasser weich kochen und 500 g ausmessen
    3. Mit einem Kartoffelstampfer oder Gabel pürieren
    4. Eier in einem Rührschüssel mit dem Erythritol bzw. Stevia schaumig rühren
    5. Kürbismasse, Kokosöl und Kokosmilch dazu geben
    6. Die trockenen Zutaten inkl. Natron zusammenmischen
    7. Die Mehlmischung zu der Masse geben und gut vermischen
    8. Den Bio-Apfel habe ich nicht geschält, nur auf der Reibe in größeren Stücken gerieben, so entsteht nicht so viel Flüssigkeit
    9. Apfel und Rosinen unter den Teig rühren und in gefetteten Auflaufform gießen
    10. Kuchen mit Kokosraspeln dicht bestreuen, damit die Oberfläche schön braun wird
    11. Im Backofen bei 175°C (Umluft) ca. 35-40 Min backen

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  • Schneller Apfelkuchen

    Schneller Apfelkuchen

    Jetzt in der Apfelsaison, wenn ich früh unseren Hund ausführe, sammele ich jeden Tag praktisch 1 kg Äpfel. Wir können uns von den roten Bio-Äpfeln, die so schön süß-säuerlich schmecken gar nicht retten. Um sie schnell zu verwerten geht eigentlich nichts schneller als ein Apfelkuchen. Ich habe in den letzten 3 Wochen bereits 3 mal diesen Kuchen gebacken. Da es sich ja um Bio Äpfel handelt, schäle ich sie auch nicht, sondern reibe sie einfach um den Apfelkern herum – so geht es am schnellsten und effizientesten.

    Zutaten:

    • 3 Eier
    • 10 Tropfen Stevia und 2 EL Honig
    • 2 EL Haselnussöl
    • 40 g gemahlene Mandeln
    • 40 g gemahlene Haselnüsse
    • 20 g Walnussmehl
    • 1 TL Backpulver (glutenfrei)
    • ca. 6-7 Äpfel (geriebene Masse ca. 600 g)
    • 2 EL Xylit
    • Zimt, Zitronensaft

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    Zubereitung:

    1. Eier in einer Rührschüssel aufschlagen
    2. Stevia, Honig und Öl auch dazugeben
    3. Die trocken Zutaten zuerst miteinander mischen und dann zu in die Eiermasse geben
    4. Teig in einen Keramik- oder Glas Kuchenform gießen und kurz auf die Seite stellen
    5. Äpfel waschen und mit Schale reiben (nicht zu dünn, sonst bildet sich zu viel Flüssigkeit
    6. Äpfel mit Xylit, Zimt und mit dem Saft einer halben Zitrone mischen und diese Mischung auf dem Teig verteilen
    7. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C ca. 25 Min backen
    8. In der Keramik bzw. Glasform lässt sich auf Stücke schneiden und einzeln entnehmen

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  • Zwetschgenkuchen

    Zwetschgenkuchen

    Ich habe eine ganze Woche herumexperimentiert, bis ich den perfekten Zwetschgenkuchen hinbekommen habe. Es war aber kein Problem, denn Zwetschgen gibt es dieses Jahr in Hülle und Fülle, und ich konnte bei meinem Bauer jeden Tag eine neue Ladung holen. Mein Papa war mein fleißiger Tester, denn er liebte früher mal den traditionellen Hefeteig mit Zwetschgen. Er ist mit dieser nussiger Variante sehr zufrieden gewesen, und weinte nicht mehr dem Hefeteig nach. Ich persönlich fand den Hefeteig immer trocken und angesichts der aufwendigen Zubereitung bin ich sogar froh keinen mehr backen zu müssen.


    Zutaten:

    • 3 Eier
    • 100 ml Kokosmilch
    • 3 EL Erythrit oder 12 Tropfen Stevia-Fluid
    • 3 EL Kokosöl (geschmolzen)
    • 40 g Walnussmehl
    • 20 g gemahlene Haselnüsse
    • 20 g gemahlene Mandeln
    • 20 g Leinsamen
    • 1 TL Backpulver
    • 1 kg Zwetschgen
    • 1 EL Erythrit
    • 1 TL Zimt

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    Zubereitung:

    1. Eier und Wasser in einem Rührschüssel mit dem Erythrit (bzw. Stevia) schaumig rühren
    2. Die trockenen Zutaten inkl. Backpulver zusammenmischen
    3. Die Mehlmischung zu der Eiermasse geben und glatt rühren
    4. Entkernte Zwetschgen halbieren, mit 1 EL Erythritol und 1 TL Zimt gut vermischen
    5. Teig in eine gefettete Auflaufform (35 cm) gießen und die Zwetschgen darauf verteilen
    6. Im Backofen bei 175°C (Umluft) ca. 30 Min backen

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  • Kokos-Himbeeren-Auflauf / Kokos-Erdbeeren-Auflauf

    Kokos-Himbeeren-Auflauf / Kokos-Erdbeeren-Auflauf

    Es ist Beeren-Zeit, und ich wollte was Süßes, wo die Beeren noch im Ganzen genießen kann. Zugegeben ich bin eine Kokos-Fan, und die Kombination mit den Beeren ist für mich eine unschlagbare Mischung. Das folgende Rezept habe ich mehrmals zubereitet, immer wieder mit unterschiedlichen Beeren-Mischungen. Der süße Auflauf kam sogar bei den Freunden meines Mannes gut an, als ich ihn bei Ihrer Männerrunde als Nachtisch anbot – natürlich mit Schokoladensauce.

    Zutaten:

    • 4 Eier
    • 10 Tropfen Stevia oder 2 EL Honig
    • 2 EL Kokosöl
    • 200 ml Kokosmilch
    • 200 g Kokosraspeln
    • 300 g Beeren (Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren je nach Belieben
    • Prise Salz

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    Zubereitung:

    1. Eier in einer Rührschüssel mit etwas Salz schaumig rühren
    2. Stevia (Honig), geschmolzenes Kokosöl und Kokosmilch dazugeben
    3. Schließlich auch die Kokosraspeln unterrühren
    4. Masse in eine gefettete Auflaufform (Keramik oder Glas) gießen und mit den Beeren belegen
    5. Bei 175°C Grad ca. 25-30 Minuten backen

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  • Rhabarber-Kuchen

    Rhabarber-Kuchen

    Rhabarber-Zeit! Ich muss ehrlich zugeben, ich hatte noch nie Rhabarber gekauft, obwohl ein Rhabarber-Kuchen niemals abgelehnt hätte. Es lag definitiv daran, dass ich das Putzen der Stangen zu aufwändig gehalten hatte. In unserem Dorf-Laden gab es heute welche frisch aus dem Garten – da musste ich paar mitnehmen. Ich habe mir dann ein Video im Internet angeschaut (wie konnte man früher ohne youtube kochen?), wie man sie richtig putzt – und siehe da, es ging tatsächlich einfach.

    Zutaten:

    • 3 Eier
    • 160 g gemahlene Mandeln
    • 40 g gemahlen Haselnüsse
    • 2 EL Haselnussöl
    • 1 TL Backpulver
    • 1 EL Honig
    • 1 EL Erythrit

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    Zubereitung:

    1. Rhabarber-Stangen waschen, putzen und in ca. 2 cm breite Stücke schneiden
    2. Im Honig-Wasser kurz köcheln lassen, bis leicht weich wird – aber nicht zerkochen!
    3. Eier in einem Rührschüssel schaumig rühren
    4. Die Nüsse mit dem Backpulver zusammenmischen
    5. Die Mehlmischung zu den Eiern geben und gut vermischen
    6. Das Öl dazugeben und den fertigen Teig in einen runden Auflaufform (Quicheform) geben
    7. Rhabarber ausdrücken, und ohne Flüssigkeit auf dem Teig verteilen und mit Erythrit leicht „zuckern“
    8. Im Backofen bei 175°C (Umluft) ca. 20-25 Min backen

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  • Bananenkuchen oder Bananenbrot

    Bananenkuchen oder Bananenbrot

    Was tun mit 2 reifen Bananen? Die Frage ist eher, möchte ich ein Brot oder möchte ich was Süßes. Dieses Grundrezept kann man mit der Dosierung von Honig selber variieren. Nimmt man 4 EL Honig – dann bekommt man einen leckeren Kastenkuchen. Ohne Honig ist es ein typisches Paleo-Brot. Es ist bewiesen, dass Bananen die Stimmung heben können, sogar den Blutdruck regulieren. Für Sportler wegen der hohen Magnesium-Gehalt wichtig, denn die Muskeln bzw. Nerven werden dadurch gestärkt. Die festen hellen Bananen enthalten leider nicht ganz so viele wertvolle Inhaltsstoffe wie die vollreifen, dunklen Früchte – aber genau dafür nehmen wir für dieses Rezept reife Bananen.


    Zutaten:

    • 2 reife Bananen
    • 3 Eier
    • 4 EL Kokosöl (ist aber auch mit 4 EL Haselnussöl ersetzbar)
    • 200 g gemahlene Mandeln
    • 1 TL Natron
    • etwas Zimt
    • 3 EL Honig – Dieser Zutat kann weggelassen werden, in diesem Fall bekommt man ein Bananenbrot.

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    Zubereitung:

    1. Eier aufschlagen und trennen
    2. Eigelb mit Honig und Öl (Fett) schaumig rühren – ein Handrührgerät eignet sich prima um den Teig zuzubereiten
    3. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und zu der Eiermasse mischen
    4. Die Masse mit etwas Zimt würzen
    5. Mandeln und Natron zum Teig rühren
    6. Eiweiß in einem separaten Schüssel steif schlagen und dem Teig bei niedriger Stufe unterheben
    7. Ein Kastenbackform mit Butter einfetten und den Teig hineingießen
    8. Im Backofen bei 175°C (Umluft) ca. 45 Min backen. Da es sich um einen Obstteig handelt, lieber erst die Stäbchenprobe machen, bevor man den Kuchen/Brot aus dem Ofen nimmt

    Als wir im Januar in der Karibik im Urlaub waren, habe ich auf der Insel St. Lucia – berühmt von ihren Bananen – was interessantes gekauft: Bananen-Essenz (man kann ihn auf dem Bild erkennen). Dieses Mal habe ich auch ein Eßlöffel von diesem zuckerfreien Essenz dazugemischt. Der Kuchen schmeckte meiner Meinung nach nicht mehr nach Banane, aber es duftete intensiver als ohne.

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