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  • Hackfleisch-Porree-Quiche

    Hackfleisch-Porree-Quiche

    Eine Quiche ist eine französische Spezialität. Es handelt sich um einen in einer runden, flachen Form gebackenen herzhaften Mürbeteig mit einer würzigen Füllung bzw. Auflage, die ein Gemisch aus Eiern und Milch enthält. Hört sich ja nicht unbedingt nach Paleo an. Ich habe aber in der letzten Zeit so viele Quiche-Rezepte in Frauenzeitschriften gelesen, dass ich unbedingt mal eine Paleo-Variante ausprobieren wollte. Dazu kaufte ich erstmal eine Springform (24 cm Durchmesser) mit herausnehmbaren Glasboden, damit die fertig Tarte leicht zu entnehmen ist. Voilá:

     

    Zutaten:

    • Für den Boden:
    • 2 Eier
    • 60 g Mandelmehl
    • etwas Salz
    • 1 EL Fett oder Olivenöl
    • Für den Belag
    • 1 Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehe
    • 2 EL Fett
    • 400 g Hackfleisch (gemischt)
    • Salz, Pfeffer, Majoran
    • 1 EL Flohsamenschalen
    • 2 Eier (Größe L)
    • 2 EL Kokosmilch (es geht aber auch ohne
    • 50 ml Wasser
    • 1/2 TL Johannisbrotkernmehl
    • 1 EL Parmesan

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    Zubereitung:

    1. Zwiebel und Knoblauch fein hacken und im Fett andünsten
    2. Hackfleisch darin anbraten bis den eigenen Saft verkocht hat ca. 15 Min
    3. Mit Salz und Pfeffer würzen
    4. 2 Eier in einer Schüssel mit dem Fett und Mandelmehl zu einem „Teig“ rühren.
    5. Der Teig ist zwar leicht klebrig, man kann ihn aber mit einem Silikon-Teigschaber schön in eine gefettete Quiche-Form ausbreiten (ich habe eine kleinere Form mit herausnehmbare Bodenplatte mit 24cm Duchmesser genommen)
    6. Porree in dünne Scheiben schneiden und auf dem Teig verteilen
    7. 2 Eier mit dem Wasser und Kokosmilch vermischen, mit etwas Salz würzen
    8. Johannisbrotkernmehl in 1-2 EL kaltem Wasser gut verrühren und dann zur Eiermasse geben
    9. Eiermasse mit dem Hackfleisch zusammenmischen, Flohsamenschalen noch dazu geben und das Ganze als Belag auf der Porree-Schicht verteilen
    10. Im Backofen bei 175°C (Heißluft) ca. 25 Minuten backen
    11. Etwas Parmesan darüber streuen und warm genießen

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  • Hähnchenleber mit Zwiebel-Senf-Kruste

    Hähnchenleber mit Zwiebel-Senf-Kruste

    Ich war beruflich ziemlich lange unterwegs, und sehnte mich nach einem leckeren warmen Abendessen – das sich am besten auch noch selbst zubereitet. Dieser Wunder ist natürlich nicht geschehen, dieses Gericht ist aber nah dran. Benötigt nur 3 Minuten Vorbereitung und wird anschließend in 20 Min im Ofen fertigebacken. Leber war ehrlich gesagt nie mein Lieblingsessen, aber mit dieser würzigen Schicht oben drauf und mit Blumenkohl-Reis schmeckte es sogar mir sehr gut.


    Zutaten:

    • 500 Hähnchenleber
    • 4 EL Senf
    • 4 EL Olivenöl
    • Pfeffer
    • 1 Zwiebel oder 2-3 Lauchzwiebel (fein gehackt)
    • 2 Knoblauchzehe (gepresst)
    • 1 TL Bohnenkraut
    • 1 TL Thymian
    • 1 TL Mayoran

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    Zubereitung:

    1. Leber in eine kleinere Auflaufform geben
    2. Für die Marinade alle restlichen Zutaten zusammenmischen
    3. Marinade auf die Leber streichen
    4. Im Backofen bei 175°C (Ober- und Unterhitze) ca. 20 Min backen – nicht zu lange backen sonst trocknet die Leber aus

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  • Kalbsrollbraten in Senf-Soße

    Kalbsrollbraten in Senf-Soße

    Ich habe das erste Mal in meinem Leben Kalbsrollbraten gekauft – vor Paleo war ich keine richtige Fleischesserin. Ich habe auf diversen Rezept-Seiten Anregungen geholt – die meisten empfehlen Sahne-Soße dazu. Das kommt bei mir natürlich nicht in Frage. Ich hatte eher Lust auf Senf-Soße, zubereitet aus Gemüse. Kleiner Tipp: ich habe in der Soße zwar die Möhren mitgekocht, aber vor dem Pürieren wieder rausgenommen, damit die Farbe der Soße senfgelb bleibt.


    Zutaten:

    • 1 Kalbsrollbraten (ca. 1200g)
    • 3-4 EL Fett (tierisches Fett oder Butter)
    • 4-5 EL Senf
    • 1 Porree (Lauch)
    • 1 gelbes Paprika
    • 3 Möhren
    • 1 Zwiebel (fein gehackt)
    • 2 Knoblauchzehe (gepresst)
    • Pfeffer, Salz
    • 500 ml Wasser

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    Zubereitung:

    1. Zwiebel und Knoblauch putzen und grob hacken
    2. Porree waschen und in Scheiben schneiden
    3. Paprika waschen und in größere Stücke schneiden
    4. Möhren waschen und wenn nötig schälen, und in 4-5 Stücke schneiden (ich habe sie nicht kleiner geschnitten, weil sie trotzdem weich kochen und sie als Beilage nehme)
    5. Rollbraten mit Salz und Pfeffer einreiben und in dem Fett an allen Seiten kurz anbraten, damit schöne Farbe bekommt
    6. Fleisch aus dem Fett nehmen und mit Senf rum herum bestreichen
    7. Zwiebel und Knoblauch im Fett kurz anbraten, anschließend das ganze Gemüse dazu geben und mit Wasser aufgießen
    8. Die Flüssigkeit mit Salz und Pfeffer würzen
    9. Zugedeckt im Backofen bei 175°C (Ober- und Unterhitze) ca. 90-100 Min braten
    10. Danach das Fleisch und die Möhren aus der Soße nehmen und das restliche Gemüse mit einem Stabmixer pürieren
    11. Soße mit 1-2 EL Senf und wenn nötig mit Salz und Pfeffer würzen – Sollte die Soße nicht dick genug sein, kann man sie mit Johannisbrotkernmehl verdicken
    12. Als Beilage gab es gedünstete Porree

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  • Fränkisches Schäufele a la Paleo

    Fränkisches Schäufele a la Paleo

    Ich lebe im Frankenland und hier gibt es in jeder Wirtschaft „Schäufele“ auf der Speisekarte. Vor Jahren wusste ich gar nicht was das ist, mittlerweile wenn wir mal essen gehen, ist ein Schäufele meine Rettung. Ich bestelle es dann ohne Kloß und Soße und esse ein Salat dazu. Göttlich – ein echtes Paleo-Gericht! Man sagt ja, Schäufele wird in großen Mengen im Ofen geschmort, deshalb schmeckt es so gut. Ich kann aber bestätigen, auch im Backofen in der eigenen Küche zubereitet schmeckt es lecker!

    Die Fränkische Schäufele hat übrigens auch eine interessante Web-Seite: www.schaeufele.de/das-schaeufele.html

    Zutaten für 2 Personen:

    • 2 Schweineschulter mit Knochen und Schwarte (je ca. 750g)
    • 2 mittelgroße Zwiebeln
    • 1 Tomate
    • 3-4 Möhren
    • Salz, Pfeffer, gemahlene Kümmel
    • ca. 500 ml Wasser
    • 2 EL Schweinefett

    Tipp: Die Schwarte einer Schäufele ist dann perfekt, wenn vorher eingeschnitten wurde (wie Schachbrettmuster). Das Einschneiden ist nicht so einfach, deshalb wenn in der Metzgerei gerade nicht so viel los ist, lieber den Metzger bitten die Schwarte gleich einzuschneiden.

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    Zubereitung:

    1. Fleisch mit Salz und Pfeffer gut einreiben
    2. Zwiebeln putzen und in Scheiben schneiden
    3. Möhren putzen und in 5-6 Stücke schneiden – ich mache mir die Arbeit nicht mit Kleinschneiden, weil sie ja sowieso püriert werden
    4. In einem Topf (hitzebeständig für den Ofen) das Fett erhitzen und die Fleischstücke an den Seiten anbraten
    5. Die Schulter in dem Topf so platzieren, dass die Schwarte nach oben ist. Dann mit Wasser aufgießen und erhitzen
    6. Zwiebelscheiben, Möhrenstücke und die gewürfelte Tomate in den Topf geben, nochmal Salz, Pfeffer und gemahlenen Kümmel zur Soße geben
    7. Im Backofen bei 175°C (Umluft) zugedeckt ca. 1,5 Stunden backen. Dann für weitere 20 Minuten ohne Deckel weiterbraten, damit die Scharte schön braun wird
    8. Fleischstücke aus dem Topf nehmen und mit einem Pürierstab das gekochte Gemüse zur eine Soße umwandeln

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  • Lachs auf Chinakohl-Birnen-Gemüse

    Lachs auf Chinakohl-Birnen-Gemüse

    Einmal die Woche gibt es bei uns Fisch, dieses Mal wieder Bio-Lachs-Filet. Lachs enthält viele Omega-3-Fettsäuren, außerdem die Vitamine A, B1, B6, B12 und D sowie Mineralstoffe, die vorbeugend gegen Herz- und Kreislauferkrankungen wirken. Es ist also gar nicht verwunderlich, dass die Eskimos bisher derartige Krankheiten fast nicht gekannt hatten. Als Beilage habe ich die letztens bereits gut befundene Chinakohl-Birnen-Gemüse zubereitet und so gab es ein wunderbares Herbstgericht zum Mittag.

    Zutaten für 2 Personen:

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    Zubereitung:

    1. Fisch im Kokosöl anbraten, mit Salz und Pfeffer abschmecken
    2. Fisch und Kohl-Gemüse auf einen Teller geben und mit gehackten Walnüssen servieren

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  • Spaghetti Carbonara a la Paleo

    Spaghetti Carbonara a la Paleo

    Mein Mann trainiert für Marathon, und heute am Sonntag muss er 3 Stunden laufen. Da braucht er natürlich Energie! Aber weil er sich ja nicht rein paleo ernährt, hat sich Spaghetti Carbonara gewünscht. Als Kompromiss habe ich die Sauce als paleotaugliche Variante zubereitet. Er hat dann seine kohlenhydratreichen Hartweizennudeln bekommen und ich kochte mir Zucchini-Nudeln dazu. Sogar diese lassen sich al dente zubereiten 🙂

    Zutaten:

    • 2 Eier
    • 3 EL Fett oder Butter
    • 1 Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehe
    • 150 g Speck
    • 250 ml Kokosmilch
    • Salz, Pfeffer
    • 1 mittelgroße Zucchini
    • etwas Bergkäse oder Hartkäse

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    Zubereitung:

    1. Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken und in einer Pfanne im Fett andünsten
    2. Später Speck dazugeben und knusprig braten
    3. Die Eier mit der Kokosmilch schaumig schlagen und mit Salz und Pfeffer würzen
    4. Diese Mischung in die Pfanne geben und aufkochen
    5. Zucchini waschen und mit einer Reibe länglich in dünne Streifen schneiden
    6. Zucchini-Nudeln im heißen Wasser (Salz nicht vergessen!) ca. 4-5 Minuten köcheln lassen
    7. Beim Servieren mit geriebener Berg- oder Hartkäse bestreuen

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  • Süßkartoffel-Auflauf mit Hackfleisch überbacken

    Süßkartoffel-Auflauf mit Hackfleisch überbacken

    Ein Auflauf gehörte schon immer zu meinen Lieblingsgerichten. Das schönste an einem Auflauf war für mich immer die oberste Schicht: überbackener Käse. Alles schön mit Käse überbacken – da konnte nie was schief gehen. Damit ist jetzt mal vorbei. Ich habe mich in den letzten Wochen noch gar nicht an Aufläufen getraut, weil so ganz ohne Käse-Schicht erschien mir das ganze so nackt. Hunger macht aber erfinderisch, und ich entschied mich für Fleisch als oberste Schicht, alles mit einer Art Bechamelsauce begossen, damit nicht gar so trocken wird. Das Gemüse war aber so saftig, dass ich zwar etwas traurig, aber auf den Käse verzichten konnte.

    Zutaten:

    • 1 kleine Zucchini
    • 1 große Süßkartoffel
    • 2 (orange) Paprika
    • 400 g Champions
    • 500 g Hackfleisch (Rind- und Schwein gemischt)
    • 2 kleine Zwiebeln
    • 2 Knoblauchzehe
    • 2 EL Olivenöl oder Fett
    • 2 Eier
    • 150 ml Kokosmilch
    • Salz, Pfeffer, Thymian

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    Zubereitung:

    1. Gemüse waschen, putzen und alles auf einer Reibe in dünne Scheiben schneiden
    2. Auflaufform ausfetten und das Gemüse schichtweise hineinlegen: Süßkartoffeln, Champions, Zucchini und Paprika
    3. Die Schichten immer mal würzen, mit Salz, Pfeffer und Thymian
    4. In einer Pfanne die kleingehackten Zwiebeln und Knoblauch in Fett kurz dünsten und das Hackfleisch mit anbraten
    5. Fleisch salzen und pfeffern und über das Gemüse verteilen
    6. Kokosmilch mit den 2 Eiern schaumig schlagen und über das Hackfleisch gießen
    7. Im Ofen bei 175°C mit Alufolie bedeckt ca. 25 Minuten garen, danach für weiter 15 Minuten ohne Folie weiterbacken

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  • Rindfleischtajine mit Backpflaumen

    Rindfleischtajine mit Backpflaumen

    Oder übersetzt Rindergulasch mit Backpflaumen. Mein Mann hatte das Gericht schon mal gemacht. Während unserem Marokko-Urlaub hat er sich regelrecht in Tajine-Gerichte verliebt. Tajine ist ein nordafrikanisches Lehmkochtopf zum Schmoren von Fleischgerichten. Zu Hause fehlt uns aber ein Tajine, er bereitet diese Gerichte in einer tieferen Pfanne zu, die er dann für die Garzeit zudeckt. Für mich hat er dieses Rezept nun etwas angepasst, damit es Paleo-geeignet ist.

    Zutaten (4 Portionen):

    • 500 g Rindfleisch
    • 2 Zwiebeln
    • 2 EL Olivenöl
    • Salz, Pfeffer
    • 1 TL gemahlener Zimt
    • 5 EL Butter
    • 200 g Backpflaumen
    • die Schale von einer halben Zitrone
    • 1/2 Stange Zimt
    • abgezogene Mandeln zum Verzieren

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    Zubereitung:

    1. Fleisch in mundgerechte Würfel schneiden, Zwiebel fein hacken
    2. Zwiebel, Olivenöl, Salz, Pfeffer und die Gewürze mischen und dann die Fleischwürfel dazugeben
    3. Butter in einem großen Topf erhitzen und dann das Fleisch dazugeben
    4. Danach so viel Wasser dazu geben, dass das Fleisch gerade bedeckt ist und 2 Stunden köcheln lassen
    5. Die Backpflaumen mit kochendem Wasser übergießen und 20 min. quellen lassen
    6. Etwas von dem Bratensud abschöpfen und die Pflaumen zusammen mit der geriebenen Zitronenschale und der halben Zimtstange köcheln lassen
    7. Zum Schluss die aufgegangenen Pflaumen unter das Fleisch mischen (vorher die Zimtstange herausfischen)
    8. Zum Dekorieren ein paar gestiftelte Mandeln in einer Pfanne anrösten

    Als Beilage kann man sehr gut Blumenkohl-Reis reichen – wie auf den Bildern.

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  • Putengeschnetzeltes mit Zucchini in Kokos-Tomaten-Soße

    Putengeschnetzeltes mit Zucchini in Kokos-Tomaten-Soße

    Wenn es mal schnell gehen soll, dies ist ein perfektes Rezept dafür. Ich finde Auflauf-Gerichte – im Ofen übergebacken – gehen am einfachsten zuzubereiten. Besonders, wenn es um Reste-Verwertung geht, kann man die verschiedensten Varianten von Auflaufkreationen erfinden. So ist auch dieses Gericht entstanden – ist aber so gut gelungen, dass ich es fest in meine Rezeptsammlung aufgenommen habe. Die Kombination von Kokosmilch und Tomaten finde ich sehr lecker.

    Zutaten:

    • 200 g Zucchini
    • 400 g Putenfleisch
    • 2 kleine Zwiebeln
    • 2 Knoblauchzehe
    • 2 EL Olivenöl oder Fett
    • 200 ml gehackte Tomaten aus der Dose (BIO)
    • 150 ml Kokosmilch
    • Salz, Pfeffer, Thymian

    Zubereitung:

    1. Putenfleisch in Streifen schneiden
    2. Zucchini waschen und raspeln (nicht zu dünn, damit man noch was zu kauen hat)
    3. Zwiebeln und Knoblauch putzen und fein hacken
    4. Alle Zutaten in einem Auflaufform zusammenmischen, würzen und ab in den Ofen damit
    5. Bei 180°C Grad ca. 30 Minuten überbacken
    6. Auf dem Bild wurden als Beilage gekochte Süßkartoffeln dazu gereicht

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  • Putenschnitzel im Kokos-Mandel-Sesam-Mantel

    Putenschnitzel im Kokos-Mandel-Sesam-Mantel

    Endlich geht das Panieren Ruck-Zuck! Ich habe früher nie Schnitzel gemacht, weil das Panieren mich richtig genervt hat: das Fleisch in Mehl wälzen, dann im Ei und spätestens beim Semmelbrösel war ich schon bis zum Ellenbogen mit dem Zeug vollgeschmiert und beklebt. Und man musste auch noch diese 3 Gefäße dann wieder sauber kriegen, die übrig gebliebenen Zutaten aufbewahren oder im schlimmsten Fall wegwerfen. Ich bin nicht faul in der Küche – aber diese Arbeit war mir immer viel zu aufwendig. Und jetzt kommt der Paleo-Schnitzel, der nicht nur gesund, sondern auch noch schnell zuzubereiten ist.

    Zutaten:

    • 500g Putenschnitzel
    • 2-3 EL Olivenöl
    • 2 EL Pesto (Basilikum oder Bärlauch)
    • 1 Ei
    • zum Panieren: Kokosraspel, gemahlene Mandeln und Sesam (ca. je eine Hand voll)

    Zubereitung:

    1. Schnitzel auf dem Schneidebrett ausbreiten, wenn nötig ausklopfen und in kleinere Stücke schneiden (ca. 4-5 cm  x 4-5 cm).
    2. Salzen und nach belieben pfeffern
    3. In einem Schüssel die Marinade vorbereiten: 2-3 Löffel Olivenöl mit 2 Eßlöffel Pesto mischen (wenn das Pesto nicht würzig genug ist, kann das Fleisch zusätzlich leicht salzen
    4. Fleisch in der Marinade gut umrühren und für 1-2 Stunden (gerne auch über Nacht) in den Kühlschrank stellen
    5. Vorm Panieren ein Ei aufschlagen und gut mit dem Fleisch un der Marinade verrühren
    6. In einen flachen Schüssel oder auf einen Teller die Mandel-Kokos-Sesam-Mischung ausbreiten
    7. Die Fleischstücke mit der Hand nach belieben 1-2 Mal in der Mischung wälzen
    8. Die panierten Schnitzel auf ein Backblech (mit Backpapier belegt) legen und im Ofen (ich habe Heißluft verwendet) bei 180°C ca. 10 Min backen. Danach herausnehmen und die Schnitzel wenden. Anschließend weitere 5 Minuten backen. Wenn jemand mehr goldbraun mag, dann auch gerne länger im Ofen lassen.

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    Als Beilage gab es Spargel mit Sauce Hollandaise – da wir ja mitten in der Spargelzeit stecken. Man kann die Schnitzel aber mit jeder beliebigen Beilage servieren (gedünstetes Gemüse, Omelett, Süßkartoffel-Pommes usw.)

    Paleo To Go: Die Schnitzel kann man wunderbar einpacken und auch unterwegs genießen!