Schlagwort: Dessert

  • Schneller Apfelkuchen

    Schneller Apfelkuchen

    Jetzt in der Apfelsaison, wenn ich früh unseren Hund ausführe, sammele ich jeden Tag praktisch 1 kg Äpfel. Wir können uns von den roten Bio-Äpfeln, die so schön süß-säuerlich schmecken gar nicht retten. Um sie schnell zu verwerten geht eigentlich nichts schneller als ein Apfelkuchen. Ich habe in den letzten 3 Wochen bereits 3 mal diesen Kuchen gebacken. Da es sich ja um Bio Äpfel handelt, schäle ich sie auch nicht, sondern reibe sie einfach um den Apfelkern herum – so geht es am schnellsten und effizientesten.

    Zutaten:

    • 3 Eier
    • 10 Tropfen Stevia und 2 EL Honig
    • 2 EL Haselnussöl
    • 40 g gemahlene Mandeln
    • 40 g gemahlene Haselnüsse
    • 20 g Walnussmehl
    • 1 TL Backpulver (glutenfrei)
    • ca. 6-7 Äpfel (geriebene Masse ca. 600 g)
    • 2 EL Xylit
    • Zimt, Zitronensaft

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    Zubereitung:

    1. Eier in einer Rührschüssel aufschlagen
    2. Stevia, Honig und Öl auch dazugeben
    3. Die trocken Zutaten zuerst miteinander mischen und dann zu in die Eiermasse geben
    4. Teig in einen Keramik- oder Glas Kuchenform gießen und kurz auf die Seite stellen
    5. Äpfel waschen und mit Schale reiben (nicht zu dünn, sonst bildet sich zu viel Flüssigkeit
    6. Äpfel mit Xylit, Zimt und mit dem Saft einer halben Zitrone mischen und diese Mischung auf dem Teig verteilen
    7. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C ca. 25 Min backen
    8. In der Keramik bzw. Glasform lässt sich auf Stücke schneiden und einzeln entnehmen

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  • Mohn-Apfel-Torte

    Mohn-Apfel-Torte

    Von meinen 7 kg gesammelten BIO-Äpfeln habe ich 1 kg in diese Torte verarbeitet. Als erster Versuch gelang sie auch ganz gut, allerdings wie auf den Bildern gut zu erkennen ist, leider habe ich den oberen Boden etwas dicker geschnitten. Außerdem werde ich nächstes Mal doch noch 1-2 Äpfel mehr nehmen, damit sie noch saftiger wird. Ich habe die roten Äpfel nicht geschält, deshalb hat beim Dünsten die rote Schale eine schöne rosa Farbe der ganzen Masse gegeben.

    Zutaten für den Teig:

    • 3 Eiweiß
    • 3 EL Erythrit
    • 3-4 EL dünne Kokosmilch (bei Bedarf kann mit Wasser verdünnt werden)
    • 150 g Mohn (gemahlen)

    Zutaten für die Füllung:

    • 3 Eigelb
    • 2 EL Erythrit
    • 200 ml Kokosmilch
    • 2 TL Flohsamenschalen
    • 1 kg Äpfel
    • 1 EL Erythrit
    • Zimt
    • Saft einer halben Zitrone

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    Zubereitung:

    1. Die Eier trennen und Eiweiß mit dem Erythrit steif schlagen
    2. Mohn mit der Kokosmilch mischen und zum Eiweiß geben
    3. Die Teigmasse in einen Springform geben und bei 180°C ca. 20 Minuten backen – ich habe einen kleineren Springform genommen, damit der Teig sich dann mindestens 1-mal querschneiden lässt
    4. Für die Creme die Kokosmilch mit den Eigelben, Erythrit aufkochen, Flohsamenschalen dazumischen und beim ständigen Rühren leicht weiterköcheln lassen, bis sie dick wird. Danach auskühlen lassen
    5. Den fertigen Tortenboden waagerecht durchschneiden
    6. Den unteren Boden mit der Creme bestreichen
    7. Darauf kommt der Apfelbelag: Äpfel reiben (ich habe eher dickere Streifen gewählt) mit Zitronensaft, Erythrit und Zimt vermischen und in einem Topf bei mäßiger Hitze ca. 15 Minuten dünsten lassen. Apfelmasse auf den Tortenboden streichen.
    8. Oberen Boden auch mit der Creme bestreichen
    9. Für paar Stunden in den Kühlschrank stellen, damit der Boden durch die Feuchtigkeit weicher wird

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    Quelle: das Grundrezept von der Torte stammt von bionetti

  • Kokos-Himbeeren-Auflauf / Kokos-Erdbeeren-Auflauf

    Kokos-Himbeeren-Auflauf / Kokos-Erdbeeren-Auflauf

    Es ist Beeren-Zeit, und ich wollte was Süßes, wo die Beeren noch im Ganzen genießen kann. Zugegeben ich bin eine Kokos-Fan, und die Kombination mit den Beeren ist für mich eine unschlagbare Mischung. Das folgende Rezept habe ich mehrmals zubereitet, immer wieder mit unterschiedlichen Beeren-Mischungen. Der süße Auflauf kam sogar bei den Freunden meines Mannes gut an, als ich ihn bei Ihrer Männerrunde als Nachtisch anbot – natürlich mit Schokoladensauce.

    Zutaten:

    • 4 Eier
    • 10 Tropfen Stevia oder 2 EL Honig
    • 2 EL Kokosöl
    • 200 ml Kokosmilch
    • 200 g Kokosraspeln
    • 300 g Beeren (Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren je nach Belieben
    • Prise Salz

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    Zubereitung:

    1. Eier in einer Rührschüssel mit etwas Salz schaumig rühren
    2. Stevia (Honig), geschmolzenes Kokosöl und Kokosmilch dazugeben
    3. Schließlich auch die Kokosraspeln unterrühren
    4. Masse in eine gefettete Auflaufform (Keramik oder Glas) gießen und mit den Beeren belegen
    5. Bei 175°C Grad ca. 25-30 Minuten backen

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  • Schnelles Himbeereis

    Schnelles Himbeereis

    Es ist Sommerzeit und ich liebe es Eiscreme zu naschen. Da ich über keine Eismaschine verfüge, habe ich einen anderen Weg gesucht mir ein leckeres Fruchteis zuzubereiten. Als Vorbereitung hatte ich die frischen Himbeeren über Nacht in den Gefrierschrank gelegt. Diese sollten als Grundlage dienen. Himbeeren sind reich an Vitaminen (A, B, und C) und an Mineralstoffen wie Eisen und Kalzium. Sie stärkt das Immunsystem, wirkt entzündungshemmend und beruhigend. Und genau das brauche ich während am Abend auf der Couch sitzend mein Himbeereis schlemme: Ruhe und Entspannung.

    Zutaten (4 Portionen):

    • 125 g gefrorene Himbeeren
    • 200 ml Kokosmilch (ich hatte die dünnere Sorte zu Hand)
    • 1 reife, zerdrückte Banane

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    Zubereitung:

    1. Es geht ganz schnell mit dem „Quick Chef 3“ von Tupperware
    2. Die Banane zerdrücke ich mit einer Gabel zu Brei und mische die gefrorenen Himbeeren dazu
    3. Sobald ich die Kokosmilch dazu gegeben habe, muss es schnell gehen, sonst könnten die Messer und die Himbeeren zusammenfrieren: also heißt es Drehen und Rühren!
    4. Je nach Kokosmilch (ob dicker oder dünner) und wie lange man gerührt hat, kann sein, dass die Masse nochmal für paar Stunden in das Tiefkühlfach muss

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  • Paleo Schokoladenpudding

    Paleo Schokoladenpudding

    Wenn man einen Blick auf die Zutaten wirft, fragt man sich sofort, wie das grüne Gemüse „Avocado“ zum Schokopudding kommt. Das ist schon mal das erste Irrtum, denn Avocado ist eigentlich ein Obst. Und wer denkt, dass diese süße Nachspeise so schmecken würde wie eine Avocado aussieht – der irrt sich. Probiert es aus! Die Banane dominiert, und wer es nicht weiß, kommt gar nicht darauf, dass auch Avocado drin ist. Viele haben Avocado wegen ihrem Fettgehalt bisher bestimmt gemieden – jetzt wird sie aber zu einer Lieblingsfrucht.

    Zutaten:

    • 1 reife Avocado
    • 1 Banane
    • 2 EL Kakaopulver
    • alternativ 1 EL Honig
    • 1 TL Zitronensaft

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    Zubereitung:

    1. Avocado aus der Schale lösen und das grüne Fruchtfleisch mit einer Gabel zerdrücken
    2. Banane auch zerdrücken und zu Avocado geben
    3. Die beiden Früchte und den Zitronensaft miteinander vermischen (ich nahm das Handrührgerät)
    4. Kakaopulver dazugeben und weiterrühren (wer süßer mag, kann mit 1 EL Honig nachhelfen
    5. Es ergibt 4 kleine oder 2 größere Portionen. Am besten für 1 Stunde vor dem Servieren kalt stellen
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