Kategorie: Paleo-Ernährung

  • Paleo – Tag 26 – Wenn man vom Ehemann verwöhnt wird

    Paleo – Tag 26 – Wenn man vom Ehemann verwöhnt wird

    Heute hat mein Mann für mich gekocht! Ich bin ihm so dankbar, dass er mich so sehr bei meiner Ernährungsumstellung unterstützt! Er braucht zwar noch sein Frühstücksbrötchen, aber er isst auch alle Mahlzeiten die ihm vorlege brav mit, ohne jegliche Meckereien. Ich wollte am Vormittag endlich mal wieder ins Fitnessstudio, deshalb übernahm er die Vorbereitung des Mittagessens. Es gab Gulasch mit Backpflaumen in Zimt-Soße und Blumenkohl-Reis als Beilage. So viele gekochte Trockenpflaumen sind zwar kein Bestandteil einer reinen Paleo-Ernährung, aber hier zählt für mich eindeutig die gute Wille und der Geschmack!

    Wir haben übrigens noch jemanden in der Familie, der sogar sehr froh darüber ist, dass Frauchen plötzlich mehr Fleisch isst – denn so fällt ihm doch mehr Stückchen ab:
    Ein treuer Befürworter der Paleo-Ernährung – mit viel Fleisch versteht sich!
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    Frühstück:

    Frisches Fingerfood. Als Kohlenhydratquelle für den Sport aß ich noch eine Banane und paar Erdbeeren.
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    Mittagessen:

    Rindergulasch (Rindfleischtajine) mit Backpflaumen in Zimt-Soße und Blumenkohl-Reis
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    Abendessen:

    Lachsfilet mit Blumenkohl und Lauchzwiebel-Kräuter-Soße
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    Dessert:

    Avocado-Schoko-Pudding mit Nüssen
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  • Paleo – Tag 25 – Einmal glutenfrei bitte!

    Paleo – Tag 25 – Einmal glutenfrei bitte!

    Endlich Wochenende! Aber das Vitamin-D-Sonnentanken kann ich vergessen – es ist ja kalt, bewölkt und regnerisch. Dazu kommt noch, dass wir sowieso zu einem Familienfest nach Dresden eingeladen wurden. Ich wollte schon immer im bekannten „Italienischen Dörfchen“ essen, nun hatte ich die Gelegenheit.

    Also wie ich bereits die Erfahrung gemachte hatte, sagte ich gleich bei meiner Bestellung, dass ich mich glutenfrei ernähren muss. Unten auf der Speisekarte stand auch der Hinweis darauf: „Bei einer besonderen Ernährung, sprechen Sie bitte unser Personal an, sie helfen Ihnen gerne.“ Das tat ich also auch. Die Kellnerin war auch dementsprechend nett, als sie meine Bestellung aufnahm: Lachsfilet mit Spargel und Sauce Hollandaise. Ich fragte sie zur Sicherheit, ob der Fisch irgendwie paniert sei, wegen meiner Glutenunverträglichkeit. Es kam ein eindeutiges Nein als Antwort.

    Als dann mein Teller mit voller Stolz und Betonung auf glutenfrei hingestellt wurde, musste ich feststellen, dass der Fisch sehr wohl in Mehl „paniert“ wurde. Ich sprach die Kellnerin darauf an, die verdutzt mich anschaut und sagte: Das ist doch nur Mehl!?

    Also liebe Paleo-Enthusiasten: Lernt für die Zukunft – ihr selbst seid für euer Essen verantwortlich! Ihr müsst immer alles 5 mal hinterfragen und 5 mal nachprüfen. Sonst werdet ihr nicht mal in einem vornehmen Restaurant annähernd das bekommen, wonach ihr gefragt habt. Immer lieber klare Wünsche äußern: natur Fischfilet ohne Mehl oder Panade und klare Anweisungen geben. Die Bedienung ist meistens sehr verständnisvoll und wahrscheinlich liegen Missverständnisse nur daran, dass man annimmt, heutzutage würde jeder, der in der Gastronomie arbeitet wissen, was Gluten bedeutet. Ich habe jetzt wirklich gelernt, nichts mehr dem Zufall zu überlassen, ich bestelle lieber mit klaren Ansagen anstatt vieler Rückfragen.

    Bis meine Tischnachbarn mit ihrem Mittagessen fertig waren, habe ich auch mein unpaniertes, naturelles Fischfilet bekommen. Sogar die mittlerweile kalt gewordene Sauce Hollandaise wurde dann auf Anfrage (!) erneut frisch gebracht.

    Das sind halt die Geschichten, die einen schon ein bisschen zweifeln lassen. Ich war keine Sekunde neidisch auf das Essen von meinen Tischnachbarn – ob Klöße oder Spaghetti Carbonara, ich wollte das alles nicht. Es erfordert einfach viel Geduld um das Leben auch in solchen Momenten tatsächlich genießen zu können. Anderseits, dies sind die Geschichten, die dann auch für Gesprächsthema sorgen und zugegeben auch für Belustigung.

    Was ist eigentlich an Gluten so ungesund?
    Gluten ist Klebereiweiß im Getreide, wie Weizen, Gerste, Roggen. Gluten sorgt beim Backen für eine lockere Struktur des Teigs. Bei Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit z.B. bei Zöliakie löst Gluten aber eine entzündliche Reaktion im Dünndarm aus und daraus resultieren die Beschwerden wie Durchfall, Erbrechen, Müdigkeit usw.

    Könnt ihr euch noch an die Zeichentrick-Serie „Es war einmal…das Leben“ erinnern? Die einzelnen Folgen erzählen die verschiedenen Funktionen des Körpers, dabei sind die einzelnen Körperteile/Zellen richtige Figuren. Ich fand es damals total lustig und lehrreich (könnt ihr euch auf youtube angucken!). Als ich mich mit dem Thema Gluten beschäftigt hatte, stellte ich mir die Wirkung von Gluten auf unseren Körper auf die gleiche Weise wie in diesen Zeichentrickfilmen vor:
    Das Gluten gelangt in unseren Darm und wird teilweise gar nicht verdaut. Dafür frisst er kleine Löcher in unseren Dünndarm. Der Dünndarm ist eine Art Filter – hier werden die Nährstoffe aus unserem Essen herausgefiltert und dann zu den Organen geleitet. Aber durch die entstandenen Löchern können alle möglichen Stoffe unsere Organe erreichen, die eigentlich sonst nicht gefiltert und weitergeleitet geworden wären. Auf diese reagiert unser Immunsystem evtl. mit allergischen Reaktionen, es kommt zu Entzündungen, im schlimmsten Fall werden körpereigene Zellen getötet. Ab diesem Punkt es es für mich kein netter Zeichentrickfilm mehr, sondern eher ein Gruselfilm.

    Ich habe zwar keine Unverträglichkeit, aber es leuchtet mir ein. Ich möchte meine Allergien (Heuschnupfen und Hausmilbenallergie) und Asthma loswerden und in meinen älteren Jahren will ich nicht kränker werden oder gar Alzheimer bekommen. Ich stelle mir also die Frage, ob es das wert ist meinem Körper zu schaden, nur um einen schönen Teig hinzubekommen? Zugegeben ein Paleo-Teig hat seine Tücken, aber meine Gesundheit ist mir wichtiger. Ich bin wirklich gespannt, welche Resultate ich vielleicht ich paar Wochen bemerken kann. Manche Studien sagen, es dauert 5-6 Monate, bis die durch Gluten verursachten Entzündungen im Körper abheilen, aber mindestens 30-60 Tage sollte man sich komplett glutenfrei ernähren, um Veränderungen zu merken.

    Frühstück:

    Leberwurstbrot mit Knoblauch – deshalb liebe ich das Wochenende!
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    Mittagessen:

    Vor dem Fisch hatte ich Schinken mit Honigmelone als Vorspeise.
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    Abendessen:

    Resteverwertung aus dem Kühlschrank: Rührei mit Avocado, Salami und Blumenkohl (das Bild ist sehr schlecht geworden, sorry)
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  • Paleo – Tag 24 – Mein Vitamin-D-Test

    Paleo – Tag 24 – Mein Vitamin-D-Test

    Statusbericht: mir geht es prima! Ich fühle mich wohl, vielleicht ein bisschen schwach, aber die Gelüste auf was Süßes sind definitiv weg. Zugegeben im Laden habe ich immer noch ein bisschen Schwierigkeiten – mein Hirn reagiert sofort auf die Verpackungen von beliebten Süßigkeiten. Ich kann vorbeilaufen – ich merke aber, wie mein Mund feucht wird und ich versuche mich an den Geschmack zu erinnern. Ich hoffe, es hört irgendwann auf, es ist schon irgendwie lästig und ich habe Angst, in einem schwachen Moment rückfällig zu werden.

    Ich mache mir Sorgen um meine Knochen. Ich nehme ja keine Milchprodukte mehr zu mir und bisher war Milch für mich (wie wir das immer gelernt haben) der Hauptlieferant für Kalzium. Bei meinen Recherchen hat sich ja herausgestellt, dass Milchprodukte heutzutage kaum Kalzium beinhalten, also wollte ich auf jeden Fall einen Ersatz finden. Dabei bin ich auf Studien in Zusammenhang mit Vitamin-D gestoßen. Vitamin D wirkt sich positiv auf den Knochenbau aus, ein Vitamin-D-Mangel hingegen verursacht / fördert schlimme Krankheiten, wie z.B. Asthma oder Diabetes.

    Die gute Nachricht ist, dass unser Körper aus Sonnenlicht selbst Vitamin-D herstellen kann. Die empfohlene Tagesmenge (400 I.E.) ist wohl für unsere heutige Lebensweise (Büroarbeit) eindeutig zu niedrig gehalten und da wir nicht mehr so viel draußen in der Sonne sind oder nur mit 30 Faktor eingecremt ein Sonnenbad nehmen, leiden viele Menschen unter Vitamin-D Mangel. Der Nachteil an einem Vitamin-D-Mangel ist, dass er sich erst zeigt, wenn es schon viel zu spät ist. In Verbindung mit Vitamin D ist die Einnahme von Vitamin K2 empfehlenswert – die zwei zusammen sichern gesunde Knochen und noch vieles mehr. Ich nehme täglich eine 100µg Vitamin-K2-Tablette ein.

    Um meinen aktuellen Vitamin-D-Wert zu erfahren, habe ich einen Bluttest machen lassen, bevor ich angefangen habe, meinen Wert zu verbessern. (Unten habe ich ein Bild eingefügt, die Handhabung war einfach und lief alles reibungslos per Post ab.) Das Ergebnis war alarmierend – hier sind meine Werte aus dem Bericht:

    „Für die Vitamin D-Konzentration (25-OH Vit D) wurde aus Ihrer Blutprobe eine Konzentration von 22,7 ng/ml ermittelt. Damit ergibt sich entsprechend der nachfolgenden Tabelle, dass Ihre aktuelle Vitamin-D-Versorgung nach Ansicht der Orthomolekularen Medizin langfristig zu einem Mangel führt. Sie sollten versuchen, einen Wert von 40 ng/ml zu erreichen, um eine gute Versorgung zu gewährleisten. Dazu müsste Ihr Vitamin D-Spiegel um etwa 17,3 ng/ml erhöht werden.

    Meinen persönlichen Therapievorschlag um meine Werte zu verbessern, habe ich auch in ein PDF-Dokument bekommen. Dies beinhaltet auch eine sehr gute, ausführliche Beschreibung, warum Vitamin D wichtig für uns ist. Die Vielzahl der positiven Effekte von Vitamin D haben mich wirklich staunen lassen. Es lohnt sich durchzulesen, es enthält alle nötigen Information zu Vitamin D: VitaminD-Test.pdf

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    Frühstück:

    Standardfrühstück – trotzdem schmeckt’s (Avocado, gekochtes Ei, Salami und Zucchinibrot)
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    Mittagessen:

    Die Kollegen holen sich immer Brötchen mit gegrilltem BBQ-Fleisch in Brötchen. Es hat sich herausgestellt, dass das Fleisch auch mit Salat verkauft wird – ohne Soße, damit gar nichts Böses auf mein Tellerchen kommt!
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    Am Nachmittag naschte ich 2 Stück Bitterschokolade und einen Apfel.

     Abendessen:

    Freitag ist Pizza-Tag – an dem Freitag-Abend-Pizza-Ritual hält mein Mann fest. Ich bin also gezwungen mitzumachen – dieses Mal probierte ich einen anderen Teig aus. Kam schon ziemlich nah an einen italienischen Pizzateig ran. Aber nach 2,5 Stück war ich wirklich satt:
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  • Paleo – Tag 23 – Naschen vorm Fernseher

    Paleo – Tag 23 – Naschen vorm Fernseher

    Wenn mich tagsüber das Gefühl packt was naschen zu müssen, dann greife ich zu meiner Wunderkiste:
    Ich habe diese kleine Tupperbox immer in meiner Handtasche, gefüllt mit Nüssen, Rosinen und Kokosflocken – rettet mich immer im Not!

    Und ich gebe zu, abends vor dem Fernseher nasche ich schon mal auch. Ich habe zwar die ersten Tage wirklich mit eisernem Willen ohne Naschen durchgehalten, aber seit einigen Tagen greife ich zu verschiedenem Knabberzeug an unseren Abenden auf der Couch: mal eine Hand voll Pistazien, oder Hand voll Cashewkerne, paar Mandeln oder Sonnenblumenkerne usw.(Letztere „zum Selber-Knacken-in-der-Schale“, damit eher wie eine Beschäftigung ist als Naschen). Also wirklich nicht viel – es geht darum, einfach das Gefühl zu geben, dass ich auf nichts – nicht mal auf die Fernsehknabberei verzichten muss. Aber einen Abend hatte ich doch „übertrieben“, und 2 Hand voll Cashewkerne gegessen – zur Strafe musste ich im Bett so einschlafen, dass mein Magen heftigst gearbeitet und gegurgelt hat. Das sind für mich einfach Lerneffekte. Ich beobachte während der Umstellung ganz genau meinen Körper und wie er auf verschiedene Lebensmittel reagiert. Nüsse sind für mich verträglich, aber definitiv nur in Grenzen. Wenn man den hohen Omega-6-Gehalt von den Nüssen anschaut – ist es dann auch gut so. Es ist aber trotzdem schön zu wissen, dass ich auch was „Naschen“ kann wenn man mit Freunden in der kleinen Runde sitzt, fühlt man sich nicht gleich als Außenseiter, weil weder Chips noch Salzstangen anrührt.
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    Frühstück:

    Salami, Rote-Beete, Ei – es musste heute mal wieder schnell gehen. Dafür gab es am Vormittag noch ein Apfel und paar Erdbeeren.
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    Mittagessen:

    Mein heutiges kleines Mikrowellenwunder (Reste von gestern):
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    Abendessen:

    Wenn es mal wieder einfach sein muss – Wiener mit Antipasti (getrocknete Tomaten und Oliven) – und danach vor dem Fernseher Cashewkerne
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  • Paleo – Tag 22 – Über die verschiedenen Fette

    Paleo – Tag 22 – Über die verschiedenen Fette

    Als ich heute Abend die Hühnerfilets vorbereitet habe, habe ich einen genaueren Blick auf die Nährstofftabelle an der Verpackung vom Kokosfett geworfen. Was sind eigentlich „gesättigte Fettsäuren“, es stecken so viele von denen im Kokosfett, ca. 92 g in 100 g? Ich verwende praktisch seit 3 Wochen die empfohlenen gute Fette: Kokosfett, Gänsefett, Butter, Olivenöl – aber den richtigen Grund, warum diese gut sind, musste ich auch erstmal verstehen. Ich versuche das mal kurz zusammenzufassen, ohne das es zu wissenschaftlich oder nach Chemieunterricht klingt.

    • gesättigte Fettsäuren – sind lange haltbar und wegen ihrer Aufbau treten sie schlecht in chemischen Kontakt, können also gar nichts böses in unserem Körper verursachen, werden sogar leicht aufgenommen. Dazu gehören tierische Fette und das Kokosfett.
    • einfach ungesättigte Fettsäuren – dazu gehören Olivenöl und Avocado
    • mehrfach ungesättigte Fettsäuren – wichtig sind hierbei die Omega-3- und die Omega-6-Fettsäuren. Letztere bergen ein Geheimnis, denn prinzipiell sind sie gut für unseren Körper. Handelt es sich aber um verarbeitete Omega-6-Fettsäuren, wie sie in Milch, Sahne oder Käse vorkommen, werden sie vom Körper als Strukturen erkannt, die er nicht verarbeiten kann und dann versucht er sie zu beseitigen, z.B. mit Entzündungen. Omega-6-Fettsäuren, wie der Körper sie verarbeiten kann, kommen in Olivenöl und Nüssen vor. In diesem Fall haben sie mit den Omega-3-Fettsäuren zusammen sogar eine entzündungshemmende Wirkung. Wichtig ist, dass das Verhältnis von den verzehrten Fettsäuren 5:1 (Omega-6:Omega-3)nicht übersteigt. Isst man nämlich viel mehr Omega-6, dann kommen bei der Verwertung im Körper die guten Omega-3-Fettsäuren zu kurz.

    Es ist für uns schwer zu verstehen, warum das so ist, denn wir hören immer wieder in der Werbung und lesen in Zeitungen, dass tierische Fette schlecht sind, und wegen Cholesterin oder ähnlichem lieber Margarine essen sollten. Es handelt sich dabei um industrielle Propaganda. Margarine besteht aus billigen Pflanzenölen und sind leichter zu herstellen. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren werden im übrigen schneller ranzig, daher werden sie dagegen industriell behandelt – wie das billige, „gesund dargestellte“ Rapsöl um ein Beispiel zu nennen.
    Oder wenn wir die Milchprodukte betrachten, dort nehmen wir auch viel Omega-6 zu uns, falls die Tiere in der Massenhaltung mit billigem Soja gefüttert wurden. In der USA soll das Omega-6-zu-Omega-3-Verhältnis über 20:1 liegen, und laut Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Omega-3-Fetts%C3%A4uren) sind die Werte in Europa auch weit über 5:1. Deshalb steigt auch die Anzahl der Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

    Frühstück:

    Ich habe von dem Brot schon abgebissen, als mir einfiel ein Bild zu machen…
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    Mittagessen:

    Ein Kollege hatte Geburtstag, und grillte für uns auf dem Hof paar Steaks und Bratwürste. Als Beilage habe ich gekochte Rote-Bete dabei gehabt.
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    Dessert:

    Und das letzte Stück Erdbeerkuchen musste auch weg
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    Abendessen:

    Ich habe von den im Ofen gedünsteten Hänchenbrust mit Gemüse gleich ein bisschen mehr gemacht, damit am nächsten Tag das Mittagessen gesichert ist.
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  • Paleo – Tag 21 – Warum ist Milch doch nicht so gut wie es uns beigebracht wurde?

    Paleo – Tag 21 – Warum ist Milch doch nicht so gut wie es uns beigebracht wurde?

    Heute früh habe ich mir mal was gegönnt. Ich machte mir ein Paleo-Müsli – ohne Getreide und ohne Milch versteht sich. Das mit den trockenen Zutaten war gar nicht so schwierig: Kokosflocken, Rosinen, Kastanienflocken, Sonnenblumenkerne, Haselnüsse usw. Was aber den Milch-Ersatz angeht, hat man nicht so viel Auswahl. Ja, ich weiß, wir sind schon wieder beim Nachahmen, aber warum mal nicht eine kleine Abwechslung in unsere Frühstückswelt bringen. Milch kann ich selber machen – indem ich Mandeln bzw. Cashewkerne mit Wasser mixe und eigene „Milch“ herstelle. Heute mischte ich einfach 100 ml Kokosmilch mit 150 ml Wasser.
    Diese Sache mit der Milch und den Milchprodukten ist für mich nicht einfach zu begreifen, dass sie jetzt plötzlich auf der roten Liste (der Paleo-Ernährung) stehen. Von klein auf haben wir von unseren Eltern gehört, dass Milch gesund sei und für unsere Knochen wegen Calcium und Osteoporose-Vorbeugung essentiell sei. Studien beweisen angeblich, dass die Milch durch die industrielle Verarbeitung praktisch alle wichtigen Nährstoffe verliert – so auch Calcium. Und wenn man sich Statistiken ansieht, stellt man erstaunt fest, dass die Osteoporose-Rate in Ländern, wo keine oder kaum Milch verzehrt wird, viel niedriger ist als bei uns.
    Wenn wir wieder einen Blick auf unsere Evolution werfen, erkennen wir, dass Milch auch ein Nahrungsmittel ist, das erst vor ca. 10000 Jahren in unsere Ernährung (mit der Viehzucht) Einzug fand. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass unser Körper nicht für die Verarbeitung von Laktose (Milchzucker) geschaffen ist – laut Statistiken 75% der Menschen leiden unter Laktose-Unverträglichkeit unterschiedlichen Grades. Manche haben kaum merkbare Anzeichen dafür, manche kämpfen mit eindeutigen Symptomen wie Blähungen und Durchfall.
    Was ich persönlich bei meinen Recherchen rund um das Thema Milch noch sehr interessant fand war folgendes: es ist wohl bewiesen, dass in der letzten 100 Jahren, seit in unserer Welt die Milch als Massenprodukt konsumiert wird, erfolgt die Geschlechtsreife bei Mädchen ca. 4 Jahre früher. Die größeren Brüste der jungen Mädchen in der heutigen Zeit sind teilweise auch auf diese Ursache zurückzuführen. Ursache dafür ist eindeutig das Tierfutter.
    Auf Joghurt und Co. zu verzichten ist für mich nicht schwer – aus irgendeinem Grund hat mein Körper schon immer geahnt, dass es was „Unnatürliches“ ist, ich habe diese ganze Mode-Milchprodukte nie gerne gegessen – von Fruchtjoghurt bis zu Actimel war mir keins lieb geworden. Ich trank aber sehr gerne pure Vollmilch. Ich habe hier zwar auch schon immer Bio oder die Berchtesgardener Milch (Weidemilch) bevorzugt, aber wenn ich bedenke, wie viele genmanipuliertes Soja die restlichen Kühe dieser Erde verspeisen, dann sage ich gerne Nein zu Milchprodukten!

    Frühstück:

    Paleo-Müsli (in der großen Schüssel versteckt sich auch eine klein geschnittene Banane)
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    Mittagessen:

    Ich bin heute mit einigen Kollegen zum Italiener gegangen – statt Pizza aß ich aber einen Steakteller (Fleisch + Salat). Ich habe gleich bei der Bestellung gesagt, dass ich die Pommes nicht möchte – so kommt man gar nicht erst in Versuchung!
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     Abendessen:

    Aufgrund von verschiedenen Terminen bin erst später nach Hause gekommen, es musste also schnell gehen – wie das Kochen von ein Paar Weißwürsten. Dafür gab es natürlich ein großes Stück Erdbeerkuchen.
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  • Paleo – Tag 20 – Mein neues Wohnzimmer: die Küche

    Paleo – Tag 20 – Mein neues Wohnzimmer: die Küche

    Wer seine Ernährung auf Paleo umstellt, wird ab dem ersten Tag an feststellen, dass die durchschnittliche Tagesaufenthalt in der Küche sich automatisch vervielfacht. Planung ist jetzt das große Leitwort. Früher war es nicht schlimm, wenn ich nichts zum Mittagessen dabei gehabt habe, es gab ja den Bäcker, die Dönerbude, Subway, den Chinesen, Burger mit Pommes oder Pizza. Damit ist ja ein für alle mal Schluss. Ich muss am Vorabend immer überlegen, was ich am nächsten Tag essen werde. Geschweige denn wenn ich dienstlich unterwegs bin – dann muss ich mich sogar auf zwei oder mehrere Tage vorbereiten. In unserem hektischen Arbeitsleben hört es sich eher stressig an. Es ist zugegeben in den ersten Tagen anstrengend gewesen, aber irgendwann gehörte es zu meinem Abend-Ritual dazu irgendetwas vorzubereiten. Klar, könnte ich auch ohne vorabendliche Vorbereitung einen Salat am Mittag schnell zusammenstellen – ich muss aber zugeben, dass ich von Salat nicht so richtig satt werde. Für mich war schon immer das Mittagessen die Hauptmahlzeit des Tages – es muss was warmes sein. Deshalb nehme ich mittlerweile sehr gerne die Vorbereitungen in der Küche in Kauf. Es ist auch auf einer Weise beruhigend zu wissen was ich esse, ist sogar mit der Zeit sehr wichtig für mich geworden. Ganz nach dem Motto: ich bin, was ich esse! Ich habe den Anspruch zu wissen woraus meine Mahlzeit ganz genau besteht. So besteht auch keine Gefahr versteckten Gluten oder Zucker zu mir zu nehmen – oder irgendwelche Geschmacksverstärker.
    Ich habe mir angewöhnt – vor allem am Wochenende – größere Portionen zu kochen, somit habe ich für den Anfang der Woche gleich was zum mitnehmen. Zum Glück gibt es mittlerweile in den meisten Firmen eine Mikrowelle stehen.
    Für unterwegs empfiehlt es sich eine kleine Kühltasche zu besorgen, mit einem Eis-Akku bleibt das Essen im Auto auch für einige Stunden kalt. Die Luxus-Lösung ist natürlich ein Kühlbox im Auto mit 12V-Anschluß – es gibt welche, die sogar auch andersrum funktionieren, sprich können das Essen warmhalten/warmmachen.

    Frühstück:

    Zwei restlichen Eier-Wurst-Muffins und eine Scheibe Zucchinibrot mit Bärlauchcreme (von Alnatura – ich habe die Zutaten geprüft, scheint „sauber“ zu sein, und schmeckt echt gut!)
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    Mittagessen:

    Reste von Putengeschnetztes mit Zucchini in Kokos-Tomaten-Soße
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    Dessert:

    Ein Stück Erdbeerkuchen:
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     Abendessen:

    Lachsfilet mit kurz angebratenen Champignons:
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  • Paleo – Tag 19 – Satt werden ohne Beilagen – sprich ohne Kartoffel oder Reis

    Paleo – Tag 19 – Satt werden ohne Beilagen – sprich ohne Kartoffel oder Reis

    Heute wurde ich wieder mit einem Problem konfrontiert. Ich – bzw. meine Gewohnheit verlangte nach einer Beilage. Ich kochte zu Mittag Pute mit Zucchini in Kokos-Tomaten-Soße. Zu sowas hatte ich früher immer Reis oder Kartoffel gekocht.
    Ein Paleo-Anfänger wundert sich erstmal, warum Kartoffel Tabu in der Ernährung sind, denn es handelt sich ja um Gemüse. Kartoffel ist aber erhöht stärkehaltig, sprich kohlenhydratreich mit einem hohen glykämischen Index, kann also für Übergewicht oder Diabetes Ursache sein. Außerdem verursacht (ähnlich wie Gluten) Darmdurchlässigkeit.
    Wenn ein Sportler den schnellen Energiekick braucht, könnte wohl weißen Reis sich erlauben. Denn genau dafür ist Reis nur gut – schneller Energielieferant. Enthält nämlich keine wichtigen Nährstoffe, besteht praktisch nur aus Stärke und wird als Glukose in unserem Körper dann in Fett umgewandelt. Die Betonung lag auch auf weißem Reis, denn Naturreis und ähnliches haben die schädlichen Antinährstoffe (Lektine) in sich.

    Mein Mann, der zwar alles fleißig mitisst, kommt gar nicht ohne Beilage aus, er akzeptiert zwar meine Paleo-Gerichte, aber ein zusätzlicher „Sattmacher“ muss noch her – dieses Mal wieder Reis. Ich habe eigentlich gar keinen Appetit auf Reis oder Kartoffeln, darum geht es nicht. Aber ein Gericht mit Soße und Fleisch ohne irgendwas dazu zu essen ist in meinem Kopf noch nicht möglich. Ich brauche für die Umgewöhnung wohl noch Zeit. Es mag ja auch am Gericht liegen, denn es gab nur Zucchini in der Soße, und die ist ja nun wirklich nicht sättigend. Kurzer Hand schälte ich ein Süßkartoffel und kochte als Gemüsebeilage dazu. Ich muss mich noch mit dem Thema Beilagen und Gemüse mehr beschäftigen. Es gibt mit Sicherheit sehr viele Möglichkeiten, die ich bisher gar nicht gekannt habe bzw. gar nicht auf die Idee kam, denn Kartoffel zu schälen war ja immer am einfachsten. Ich hatte letztens schon Zucchini-Puffer gebraten – praktisch auf der gleichen Weise, wie wir Kartoffelpuffer machen. Es scheint mir also ein Gebiet der unbegrenzten Möglichkeiten zu sein, denn es gibt so viele leckere Gemüse – ich muss bloß umdenken!

    Frühstück:

    Ein Stück Pizza vom Vortag und frisch gemachte Eier-Wurst-Muffins
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    Mittagessen:

    Putengeschnetztes mit Zucchini in Kokos-Tomaten-Soße – als Beilage gekochte Süßkartoffeln:
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    Dessert

    Dies war mein erster Chia-Samen-Versuch. Ich hatte Erdbeeren da und noch Kokosmilch, machte also ein Erdbeerpudding mit Chia-Samen:
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     Abendessen:

    Keine Lust zum Kochen – Wiener Würsten mit gekochter Rote Beete und Senf geht ganz schnell:
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  • Paleo – Tag 18 – Nachahmungstäter oder warum gibt es Paleo-Brot?

    Paleo – Tag 18 – Nachahmungstäter oder warum gibt es Paleo-Brot?

    Wenn ich jemandem über meine neue Ernährungsweise erzähle, hört man erstmal interessiert und aufmerksam zu. Meistens wird dann aber das Gespräch mit dem Satz beendet: Ne, ich könnte nie auf Nudeln, Brot und Zucker im meinen Kaffee verzichten!
    Dann gibt es die handvoll Leute, die sich auch Gedanken darüber machen, und versuchen die Sache auch nachzuvollziehen und zu verstehen. Zu denen gehört auch mein Mann, der jetzt nun seit paar Wochen vieles fleißig mitisst, jedoch auf sein Brötchen zum Frühstück oder auf Reis als Beilage nicht verzichten kann. Ich zitiere seine Gedanken:

    Die Idee von Paleo gefällt mir, aber ich habe zwei Kritikpunkte, die mir nicht gefallen. Zum einen ist es der Begriff an sich – Paleo, die Ernährung nach dem Vorbild der Steinzeitmenschen. Denn für mich hat es wenig mit Steinzeiternährung zu tun, sondern mit den Problemen der Ernährung, die wir derzeit haben. Ich möchte das mal an einem Beispiel erläutern. Frage: „Warum ist Kokosfett erlaubt, Steinzeitmenschen (in Europa) hatten doch keine Kokosnüsse?“ Wenn dann als Antwort kommt, dass irgendwo Kokosnüsse zur Verfügung standen, stellt sich mir sofort die Frage „Warum dann keine Kartoffeln?“
    Und die zweite Kritik, die ich an Paleo (aber auch an vegetarischen Gerichten) habe ist, dass man versucht, Essen nachzuahmen. Wie z.B. Brot – mit Brot verbinden wir einen Laib, der in Scheiben geschnitten wird und uns als Beilage dient, oder mit anderen Nahrungsmitteln belegt wird. Warum macht man das so? Also ich kann mir nicht vorstellen, dass es dazu dienen soll, andere zu überzeugen.

    Ich gebe zu, es hört sich sofort unglaubwürdig an, wenn man von Steinzeiternährung und Brot in einem Satz spricht. Vor allem, wenn man diesen Ernährungsform damit begründet, dass seit Getreide in die Nahrung der Menschen Einzug gewann, traten auch die Zivilisationskrankheiten auf. Und das Brot soll dann ein Paleo-Gericht sein?
    Ich sehe das so: Die Paleo (oder Paläo) Ernährungsprinzip basiert auf der Ernährung der Steinzeitmenschen. Man sollte die Zutaten zu sich nehmen, die einem Steinzeitmenschen auch zur Verfügung standen. Es ist eine Richtlinie in Richtung gesunde Ernährung. Wir eliminieren alles, wovon wir wissen, dass sie uns krank machen (Zucker, Getreide mit Gluten, industrielle mehrfach ungesättigte Fette usw.)
    Wir sind in einer Gesellschaft aufgewachsen, in der das Brötchen und die Nudeln oder gar die Kuchen fest zur täglichen Ernährung dazugehören. Es hat sich in unseren Kopf so eingebrannt, dass wir diese Sachen brauchen, weil wir nur dann richtig vollwertig und sättigend essen. Natürlich ist es uns nicht einfach von diesen Gewohnheiten von heute auf morgen loszulösen. Deshalb backen wir aus den erlaubten (guten) Nahrungsmitteln Brot und Kuchen.
    Außerdem, es steht nirgendwo geschrieben, aus was ein Brot gemacht werden muss, damit es Brot heißen kann.
    Mit den exotischen Obst und Gemüsesorten ist es genauso. Klar konnte der europäische Steinzeitmensch keine Bananen essen, und hatte auch kein Kokosfett. Die Nahrungsmittel wurden natürlich in unserer Zeit gründlich wissenschaftlich untersucht, und dadurch stellte man auch fest, welche gut oder nicht gut für unseren Körper ist. Kokosfett ist gut, und wir sind in der glücklichen Lage, dies auch im Laden kaufen zu können. Aber wie schon in meinem Beitrag über regionale Nahrungsmittel beschrieben, die Paleo-Ernährung empfiehlt ja nach Möglichkeit saisonale und regionale Nahrungsmittel zu verzehren. Und irgendwo auf der Welt, gab es mit Sicherheit eine Gruppe Steinzeitmenschen, die Bananen und Kokosnüsse zur Verfügung hatten.

    Und deshalb ist es auch verständlich, dass ich heute mal Appetit auf Pizza hatte, und versuchte diese nachzuahmen.

    Frühstück:

    Rührei mit Speck. Ich hatte mal recherchiert wie man so richtigen, knusprigen Speck macht (ich wurde ja die Woche im Hotel verwöhnt)
    Es hat sich herausgestellt, dass man die Scheiben in Wasser braten muss, bis das Wasser ganz und gar verschwindet – und voilá, es hat tatsächlich wunderbar geklappt:
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    Mittagessen:

    Mein Mann war mit Kochen heute dran – im Vorfeld haben wir natürlich das Rezept und die Zubereitung abgestimmt. Es gab ein Wok-Gericht: Pute mit grünem Spargel asiatisch. Er hat Reis als Beilage genommen – ich selbstverständlich nichts.
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     Abendessen:

    Mein zweiter Versuch um eine Pizza nachzuahmen – ich muss sagen, es war zwar nicht schlecht, ich fand aber den Boden etwas zu süßlich. Ich werde mit Sicherheit noch paar Versuche starten müssen, bis ich den perfekten Boden erwische. Zum Thema Käse muss ich anmerken, dass ich Hartkäse aus Heumilch aus der Schweiz genommen habe – mehr als 5 Monate gereift, also garantiert laktosefrei. Selbstverständlich diente er auch nur als Verzierung – praktisch für das Auge. Ich aß zwei solche Stücke wie auf dem Foto abgebildet – ich konnte einfach nicht mehr, der Boden war unglaublich sättigend.
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  • Paleo – Tag 17 – Paleo ist nicht so teuer wie man denkt

    Paleo – Tag 17 – Paleo ist nicht so teuer wie man denkt

    Heute ist Freitag – Einkaufstag. Zugegeben, als ich angefangen habe, mich mit der Paleo-Ernährung zu beschäftigen, dachte im ersten Moment, dass es ein teurer Spaß wäre. Jeden, der beim Lesen meines Blogs genauso denkt, möchte ich hiermit beruhigen. Meine Einkäufe sind stressfreier geworden, und ich gebe meiner Meinung nach nicht mehr Geld als früher aus.
    Ich muss dazu sagen, ich habe schon immer auf bessere Qualität geachtet – bevorzugt Bio-Produkte und Fisch nur mit MSC-Siegel gekauft. Obst und Gemüse aus China kommen bei mir nie in die Tüte. In der letzten Zeit habe ich mein Augenmerk mehr auf die Herkunft und Qualität der Nahrungsmittel gelegt – ich versuche Obst und Gemüse aus der Umgebung zu kaufen (im Hofladen im Nachbardorf) und lasse soweit es geht auch kein Obst von weit her einfliegen, mit Ausnahme von einigen exotischen Früchten.
    Das Problem in Deutschland ist, dass Aldi & Co. die Käufer so an Billigprodukte gewöhnt hat, dass den Leuten alles andere teuer erscheint. Sogar in unseren Nachbarländern ist Obst und Gemüse teurer als bei uns – in Frankreich zum Beispiel, dafür wird das Gemüse häufig im eigenen Land angebaut. Die Preise müssen natürlich den Löhnen und Kosten angepasst werden. Aber bei uns ist es nicht so. Wenn Knoblauch und Zwiebeln aus China beim Discounter 50 Cent günstiger sind, dann kaufen die meisten Leute diese. Ich gebe gerne 50 Cent mehr aus, um zu wissen, das mein Essen aus der Nähe stammt, und in China nicht irgendwelches mit Chemikalien verseuchtes Wasser der Pflanze als Nahrung diente.
    Das sehen viele leider nicht – nur das Preisschild zählt. Ich weise nochmal auf die marokkanischen Erdbeeren in Februar hin – das ist doch nicht normal!
    Was die anderen Zutaten anbetrifft, muss man erstmal einiges anschaffen. Die Mehlprodukte (wie Walnussmehl, Mandelmehl, Kürbiskernmehl, Sesammehl, Leinsamenmehl usw.), Kokosfett, Öle, Stevia und ähnliches bekommt man nicht im gewöhnlichen Lebensmittelladen. Bei Tegut oder in einigen Reformhäuser bzw. Bio-Märkte bekommt man einige notwendige Sachen. Oder man bestellt sie im Internet. Dabei kommt schon eine höhere Summe zusammen – es ist aber eine Art Geldanlage, denn beispielsweise Mehl reicht sehr lange, und man kann sehr viel Brote oder Kuchen damit backen. Die Mehlsorten sind nicht zu vergleichen mit Weizenmehl – man braucht nur ganz wenig davon, sind also viel ergiebiger als eine Packung Weizenmehl.
    Zusammenfassend kann ich mittlerweile feststellen, dass ich sogar weniger Geld für Essen ausgebe. Ich pflegte früher die wöchentliche Werbung durchzugehen, und die aktuell reduzierten Produkte kaufen – meistens waren dies Süßigkeiten, Nudeln oder MIlchprodukte. Ich schaue gar nicht mehr die Werbungen an. Ich gehe gewöhnlich 1 oder 2 mal zu Tegut, Edeka oder wenn gerade auf meinem Weg ist ins Reformhaus.

    Frühstück:

    Das letzte Muffin mit einer Banane und ein Apfel:
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    Mittagessen:

    Letzte Woche gab es ja den Rinderbraten – eine Portion mit Blumenkohl als Beilage hatte ich für mich eingefroren. Es kam heute genau richtig, ich holte dies früh gleich aus dem Tiefkühlfach:
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     Abendessen:

    Nach so einer harten Woche musste ich mir was gönnen – ich hatte Bananen und Heidelbeeren, warum also nicht Bananen-Heidelbeeren-Pfannkuchen:
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