Schlagwort: Suppen

  • Fleischklößchensuppe mit Estragon und Zitronensaft

    Fleischklößchensuppe mit Estragon und Zitronensaft

    An einem warmen Tag wie heute brauchen wir zum Mittag nicht so viel. Er reicht vollkommen eine leichte Suppe mit Fleischeinlage. Die säuerliche Geschmack von Zitrone bringt in viele Speisen gerade im Sommer angenehme Frische, deshalb kommt in unsere Suppe der Saft von einer halben Zitrone. Estragon sollte man natürlich wie die meisten feinen Kräuter am besten frisch verwenden. Ich hatte aber leider keinen in der Gärtnerei gefunden, habe also die getrocknete Variante verwendet.


    Zutaten:

    • 300 g Hackfleisch (gemischt)
    • 1 Zwiebel
    • 2 Möhren
    • 1/2 Kohlrabi
    • 1 Scheibe von einer Sellerie (von einer großen Knolle)
    • 100 g Champignon
    • 1-2 EL Kokoscreme (Kokossahne)
    • 1 – 1 1/2 TL Estragon
    • Zitronensaft von einer halben Zitrone
    • Salz, Pfeffer

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    Zubereitung:

    1. Hackfleisch mit dem fein gehackten Zwiebel, Salz und Pfeffer zusammenkneten und kleine Bällchen formen
    2. In einem Suppentopf in ca. 1,5 – 2 Liter Wasser mit etwas Salz aufkochen
    3. Die Fleischbällchen darin ca. 20 Minuten köcheln lassen
    4. Währenddessen putzen wir das Gemüse und schneiden sie in Würfel, diese kommen dann gleich mit in den Topf
    5. Suppe mit Fleischklößchen und Gemüse weitere 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse (Sellerie und Möhren) gar sind
    6. Mit Estragon würzen und den Saft einer halben Zitrone dazu geben
    7. Um eine cremige Farbe zu bekommen mischen wir 1-2 EL Kokoscreme (mit sahniger Konsistenz) dazu
    8. Suppe abschmecken und bei Bedarf mit Salz, Pfeffer und Estragon nachwürzen

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  • Kürbiscremesuppe

    Kürbiscremesuppe

    Bei uns ist mein Mann der Kürbiscremesuppen-Gott! Als wir uns kennengelernt hatten, war dies das erste Gericht, das er mir gekocht hatte. Und auch wenn für manche dies als einfaches, alltägliches Gericht vorkommt, mich hat seine Suppe verzaubert. Und das Lustige daran ist, schon damals war sein Rezept rein Paleo. Also er musste für mich in dieser Saison gar nichts daran abändern. Zugegeben, damals hatte ich sie ja noch mit Kürbiskernbrötchen gegessen – aber das lässt sich ja leicht weglassen.

    Zutaten:

    • 1 Kürbis (Ich nehme am liebsten Hokkaido, wegen der schönen Farbe)
    • 1 Dose Kokosmilch (mit möglichst hohem Kokosgehalt, z.B. die von real Quality)
    • Salz
    • Pfeffer
    • Muskatnuss
    • Wasser
    • Kürbiskerne zum Garnieren

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    1. Zuerst schrubbe ich den Kürbis gründlich ab (für die Suppe lass ich die Schale dran). Dann halbiere ich den Kürbis mit einem großen Messer und hole die Kerne mit einem großen Löffel heraus. Dabei sollte man beim Auskratzen vorsichtig sein und die „Fäden“ in denen die Kerne hängen, gründlich entfernen. Sonst verheddert sich später das Ganze im Pürierer.
    2. Jetzt zerteile ich den Kürbis in Würfel von ca. 1-2 cm. Weniger wichtig ist hier die Größe, als dass die Stücke alle ungefähr gleich groß sind.
    3. Die Kürbisstücke gebe ich in einen Topf, gieße mit Wasser auf, bis alle Stücke bedeckt und lasse es kochen, bis die Kürbisstücke weich sind. Das probiere ich immer, in dem ich mit einem spitzen Messer in ein Stück pieke und wenn es leicht anzustechen geht, ist es soweit.
    4. Ich gieße das orange Kürbiswasser in ein extra Behältnis ab, das brauchen wir gleich wieder. Ein bisschen kann noch beim Kürbis verbleiben. Jetzt wird püriert. Wenn der Brei zu dick wird, gebe ich immer was von dem Kürbiswasser dazu. Das mache ich so lange, bis alle Stücke zerkleinert sind.
    5. Zum Abschluss kommt jetzt die Kokosmilch dazu. Jetzt noch mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und fertig ist die Kürbiscremesuppe. Die Konsistenz der Suppe kann man nach Belieben mit dem Wasser, in dem wir den Kürbis gekocht haben, regulieren.
    6. Zur Garnierung röste ich in einer Pfanne (keine Butter, kein Öl!) ein paar Kürbiskerne und wenn sie leicht angebräunt sind, verteile ich sie noch heiß über die Suppe. Das ergibt ein knisterndes Geräusch, dass noch viel mehr Appetit auf die Suppe macht!

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  • Paprikacremesuppe mit Speckwürfeln

    Paprikacremesuppe mit Speckwürfeln

    Beim Einkaufen bin ich auf einige „nicht mehr ganz knackige“ rote Paprika aufmerksam geworden. Aus heimischer Anbau (Frankenland), aber wegen dieser „Mängel“ waren sie zur Hälfte reduziert und schon in der „Entsorgungskiste“ gelegen. Bevor sie also in der Müll landeten, habe ich zugeschlagen. Da sie zwar noch sehr gut schmecken aber kein Schönheitswettbewerb für ihr Äußerliches gewinnen, bietet sich natürlich eine Verarbeitung zur Cremesuppe an. Und wenn dazu noch angebratener Speck dazukommt, freut sich die Steinzeitfrau in mir!

    Zutaten:

    • 4-5 Paprika (pro Stück ca. 150g)
    • 1 Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehen
    • 3 EL Olivenöl
    • 2 TL (ungarischer) süßer Paprikapulver
    • ca. 500 ml Wasser oder Gemüsebrühe
    • Salz, Pfeffer
    • 50-75 g Speck

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    Zubereitung:

    1. Paprika waschen und in ca. 2 X 2 cm Stücke schneiden
    2. Zwiebel und Knoblauchzehe klein hacken und in einem Topf im Olivenöl anbraten
    3. Wenn sie glasig geworden sind, kurz vorm Herd ziehen und den Paprikapulver untermischen (Der Paprikapulver kann bitter werden, wenn scharf angebraten wird!)
    4. Paprika-Stücke dazugeben, umrühren und die Flüssigkeit dazugießen
    5. Mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Paprikastücke weich geworden sind
    6. Mit einem Pürierstab alles gut pürieren und verrühren
    7. Während die Suppe noch paar Minuten vor sich hinköchelt die Speckwürfel in einer Pfanne kurz anbraten, damit sie schön knusprig werden
    8. Nochmal abschmecken und mit den Speckwürfeln servieren

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